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Das Beste(2008-01-03) weitere Werke von Atlantis | keine Songliste verhandenEs tut uns leid, aber es ist zu diesem Werk keine Liste der enthaltenen Titel vorhanden. |
Atlantis.Atlantis (altgriech.: Ἀτλαντὶς νῆσος Atlantìs nēsos „Insel Atlantis“) ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon (427 bis 347 v. Chr.) als erster erwähnte und beschrieb. Es war laut Platon eine Seemacht, die ausgehend von ihrer „jenseits der Säulen des Herakles“ gelegenen Hauptinsel große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen sei Atlantis schließlich um 9600 v. Chr. in Folge einer Naturkatastrophe innerhalb „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ untergegangen. Bei Atlantis handelt es sich um eine in Platons Werk eingebettete Geschichte, die – gleich den übrigen Mythen Platons – eine zuvor aufgestellte Theorie anschaulich darstellen soll. Der Hintergrund dieser Geschichte ist umstritten. Während Althistoriker und Philologen überwiegend von einer Erfindung Platons ausgehen, die durch zeitgenössische Vorbilder inspiriert wurde, vermuten manche Autoren einen realen Hintergrund der Geschichte und unternahmen unzählige Versuche, Atlantis zu lokalisieren (siehe dazu den Artikel Lokalisierungshypothesen zu Atlantis). Bereits in der Antike wurde eine mögliche Existenz von Atlantis diskutiert. Während Autoren wie Plinius bestritten, dass es das fragliche Inselreich früher gegeben habe, hielten andere, beispielsweise Krantor, Poseidonios oder Strabon, die Existenz für denkbar. Auch die ersten Parodien des Themas entstanden bereits in der Antike. Im Mittelalter geriet der Mythos Atlantis mehr oder weniger in Vergessenheit, bis er schließlich in der Renaissance wiederentdeckt und verbreitet wurde. Platons Schilderungen inspirierten die utopischen Werke verschiedener frühneuzeitlicher Autoren, wie etwa Francis Bacons „Nova Atlantis“. Bis heute wird das literarische Motiv des Atlantis-Mythos in Literatur und Film verarbeitet (siehe dazu den Artikel Atlantis als Sujet). Platon (links) und Aristoteles. Ausschnitt aus „Die Schule von Athen“ von Raffael (1509). Platon beschreibt die Insel Atlantis in seinen um 360 v. Chr verfassten Dialogen „Timaios“ und „Kritias“, wobei letzterer nur fragmentarisch erhalten ist. In diesen Werken lässt der Autor die beiden Politiker Kritias und Hermokrates sowie die Philosophen Sokrates und Timaios aufeinandertreffen und diskutieren. Auch wenn es sich dabei um historische Personen handelt (obgleich nur die ersten drei belegt sind [1]), sind die ihnen von Platon zugeschriebenen Gespräche fiktional. Der Sokratische Dialog wird hier als rhetorische Figur eingesetzt und soll Platons Lehraussagen dadurch überzeugend vermitteln, dass die Lehrsätze nicht dogmatisch vorgegeben, sondern vor den Augen des Lesers dialektisch entwickelt werden. Während das Thema Atlantis im „Timaios“ nur kurz angerissen wird, folgt im „Kritias“ eine ausführliche Beschreibung des Inselreichs. Die beiden Atlantis-Dialoge „Timaios“ und „Kritias“ sind nur Teile eines zunächst offenbar umfangreicheren Plans. Der Dialog „Timaios“ schließt sich unmittelbar an den Dialog „Politeia“ an, dessen Ergebnisse er rekapitulierend aufgreift. Der kurze „Kritias“ bricht unvollendet ab und den im „Timaios“ angekündigten Dialog des Hermokrates fertigte Platon gar nicht erst an. Es ist nicht überliefert, aus welchen Gründen Platon die Arbeit am Komplex Atlantis nicht zu einem Ende führte. Als letzter Dialog in dieser Reihe kann „Nomoi“ gelten, der das Ende der letzten Naturkatastrophe im Sinne von „Timaios“ und „Kritias“ als Anknüpfungspunkt seiner Erörterung wählt. Herkunft der Atlantis-ÜberlieferungAn die im ersten Teil des „Timaios“ angelegte Darstellung der Grundzüge des platonischen Idealstaates der „Politeia“ knüpft sich im weiteren ein von Sokrates geäußerter Wunsch, die Vorzüge eines sogearteten Stadtstaates in der Realität zu sehen und speziell die Bewährung im Kriegsfall zu prüfen (Tim. 17a-20c). Daraufhin gibt Kritias eine Geschichte wieder, von der er angibt, sein Großvater habe ihm diese in seiner Jugend erzählt (Tim. 20d ff.); dieser habe sie wiederum von seinem Vater Dropides vernommen. Dropides sei ein zeitweiliger Weggefährte Solons gewesen, und jener habe die Kunde von Atlantis aus Ägypten mitgebracht, wo er sie in Sais von einem Priester der Göttin Neith erfahren habe (Tim. 23e). Dieser Priester habe ihm die Mitteilungen aus jahrtausendealten Schriften übersetzt. An mehreren Stellen der Erzählung lässt Platon Kritias betonen, dass seine Geschichte nicht erfunden sei, sondern sich tatsächlich so zugetragen habe (Tim. 20d, 21d, 26e). Rahmenhandlung der Atlantis-ÜberlieferungInhalt der von Kritias erinnerten Geschichte ist eine der angeblich „größten Heldentaten Athens“, nämlich die Abwehr eines riesigen Heeres der expansiven Seemacht Atlantis. Jenes Inselreich habe 9000 Jahre vor Solon ganz Westeuropa bis Tyrrhenien und Nordafrika bis nach Ägypten beherrscht und sei im Begriff gewesen, auch Griechenland zu unterwerfen (Tim. 25a-b). Nach der Abwehr des Angriffs durch die tugendhaften Athener sei Atlantis durch eine Naturkatastrophe mit schwerem Erdbeben und darauffolgender Flut zerstört worden und für immer versunken. Auch das Heer der Athener und Athen selbst seien bei dieser Katastrophe zugrunde gegangen. Einzig Ägypten wurde verschont (Tim. 25c-d). Platons Zeitangaben lassen eine Lücke von 1000 Jahren zwischen dem Untergang von Atlantis und der Gründung von Sais, woher die Überlieferung der Heldentat Athens angeblich stammt (Tim. 23d-e; Kritias 108e, 109d ff., 113a). AtlantisIm „Kritias“ beschreibt Platon Atlantis detailliert: Es sei ein Reich gewesen größer als Libyen (Λιβύη) und Asien (Ασία) zusammen (Tim. 24e). Zu Platons Zeiten verstand man unter diesen Begriffen Nordafrika ohne Ägypten und die damals bekannten Teile Vorderasiens. Die Hauptinsel lag außerhalb der „Säulen des Herakles“ im Atlantìs thálassa, wie schon Herodot den Atlantik nennt (Hdt. I 202,4). Die „Insel des Atlas“ war laut Platon reich an Rohstoffen aller Art, insbesondere an Gold, Silber und „Oreichalkos“, einem erstmals bei Platon genannten „feurig schimmernden Metall“ (Kritias 114e). Weiter erwähnt Platon verschiedene Bäume, Pflanzen, Früchte und Tiere, darunter auch das „größte und gefräßigste Tier von allen“, den Elefanten (Kritias 115a). Die weiten Ebenen der großen Inseln seien äußerst fruchtbar gewesen, exakt parzelliert und durch künstliche Kanäle mit ausreichend Wasser versorgt. Durch Ausnutzung des Regens im Winter und des Wassers aus den Kanälen im Sommer seien zwei Ernten jährlich möglich gewesen (Kritias 118c-e). Die Struktur der Hauptinsel und ihrer Bebauung beruhte der Schilderung zufolge auf exakten ... Mehr in der Wikipedia |
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