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Boogie Back To New York City(2008-01-11) ![]() weitere Werke von Axel Zwingenberger | Songliste
1: The Fives
2: Thundertrain
3: Groovy Gotham
4: Boogie In The Weeds
5: Long Lost Love
6: Madhattan Boogie
7: Snowflake Dance
8: Steel Dragon
9: St. Louis Boogie Blues
10: Cow Cow Blues
11: Five Spot Stomp
12: Boogie Woogie Stomp
13: Low Lights
14: Swanee River Boogie |
Axel Zwingenberger.Axel Zwingenberger (* 7. Mai 1955 in Hamburg) ist ein deutscher Boogie-Woogie-Pianist, der vor allem durch seine wegweisenden Boogie-Woogie-Interpretationen bekannt geworden ist. Sein Bruder Torsten ist ein bekannter Jazz- und Blues-Schlagzeuger. Zwingenberger erhielt ab seinem 6. Lebensjahr Klavierunterricht, kam aber erst mit 18 Jahren mit dem Boogie-Woogie in BerĂŒhrung. Bis dahin habe er (Zitat) ânicht gewuĂt, dass man Klavier so spielen kannâ. Von diesem Zeitpunkt stand diese Stilrichtung des Jazz im Mittelpunkt seiner musikalischen Arbeit. Im Jahre 1975 erhielt er seinen ersten Plattenvertrag. Im Laufe der Jahre trat er zusammen mit einer Reihe bekannter US-amerikanischer Jazzmusiker (Big Joe Turner, Lionel Hampton, Champion Jack Dupree, Mama Jancey, Jay McShann und viele mehr) auf. Diese Zusammenarbeit fĂŒhrte meist auch zu Plattenaufnahmen. Die Serie der aufgenommenen Sessions umfasst mehr als 20 Schallplatten oder CDs. Seit Anfang des Jahrtausends wurde kein Album von Axel Zwingenberger mit neu eingespielten Titeln veröffentlicht. Das Boogie Woogie-Spiel ist - obschon in den USA entstanden - heutzutage eine DomĂ€ne junger europĂ€ischer Spezialisten, zu deren Spitze Axel Zwingenberger zĂ€hlt. Die Szene des Boogie Woogie-Spiels ist ĂŒberschaubar; Konzertant treten in Europa ungefĂ€hr 20 Pianisten mit dieser SpezialitĂ€t auf. Dazu zĂ€hlen neben Axel Zwingenberger Jean-Pierre Bertrand, Christian Bleiming, Gottfried Böttger, Jo Bohnsack, Nico Brina, Michael Cholewinski, Tibor Grasser, Jörg Hegemann, Frank Muschalle, Christoph Oeser, Renaud Patigny, Henning Pertiet, Martin Pyrker, Joachim Schumacher, Vince Weber, Joja Wendt, Silvian Zingg, Michael Pewny, u.a.m. Die Spielweise ist sehr athletisch und KrĂ€fte fordernd, der Pianist muss zum schnellen Boogie Woogie hoch trainiert sein, um sich nicht zu verletzen oder seinen Fingern zuviel zuzumuten. Axel Zwingenberger gilt in seiner PrĂ€zision, Geschwindigkeit und Interpretationskraft unter Kennern als PhĂ€nomen. Zudem bereichert er den Boogie Woogie mit eigenen Kompositionen und auch der Herausgabe von Noten, mit denen Amateure sich vorsichtig an dieses herausfordernde Klavierspiel heranarbeiten können, wobei ein fortgeschrittenes Können am Piano vorausgesetzt wird. Auf seinen Konzerttourneen anfangs der 1990er Jahre auf dem Gebiet der ehemaligen DDR fielen ihm viele der dort noch vorhandenen Dampflokomotiven auf, und die akustische NĂ€he der Dampfmaschinentechnik zur stampfenden Rhythmik des Boogie Woogie. Er belebte sein altes Hobby des Fotografierens wieder und spezialisierte sich auf Blitzlicht-Nachtaufnahmen fahrender DampfzĂŒge. Zwingenberger dokumentierte seine Liebe zu Dampflokomotiven in einem Fotoband (Der Zauber der ZĂŒge, ISBN 3-926398-02-7) mit selbst aufgenommenen Fotografien. Zusammen mit Christian Goldschagg ist er auch Besitzer der 18 201, der schnellsten betriebsfĂ€higen Dampflokomotive der Welt. Viele Fans beklagten zuletzt die zunehmend auffĂ€llig wirkende Distanzierung seiner Person von seiner frĂŒheren treuen Zielgruppe der frĂŒhen 90er Jahre, die ihn in Duetten mit den damaligen Jazztitanen zu schĂ€tzen, lieben gelernt hat. Die aktuellen Auftritte finden gröĂtenteils im In- und Ausland vor zahlungskrĂ€ftigem Publikum z.B. in Schlosshöfen mit gehobenem Ambiente statt. Trotzdem lĂ€sst sich Axel Zwingenberger nicht den SpaĂ nehmen, auch in heutigen Zeiten das Bad in der Menge zu suchen, wie z.B. bei seinen regelmĂ€Ăigen Auftritten auf dem Jazzfestival von MĂŒlheim an der Ruhr. |
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