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Memory Theater(2007-06-15) ![]() weitere Werke von Axolotl | Songliste
1: Chemical Theatre
2: Oranur
3: Lake Garden
4: Kingdom of Ends
5: Anomalon
6: Natura Naturans
7: Bions
8: Forclusion
9: Illiaster |
Axolotl.Der Axolotl (Ambystoma mexicanum) ist ein nachtaktiver mexikanischer Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche (Ambystomatidae), der gewöhnlich nur in neotener, larvenähnlicher Form auftritt. Sein Name stammt aus der aztekischen Sprache Nahuatl, nämlich von Atl (Wasser) und Xolotl (Aztekengott). Dies bedeutet in etwa Wasserspiel oder Wassermonster oder Wasserpuppe. Die ersten Axolotl (zwei Weibchen) wurden am 3. August 1804 von Alexander von Humboldt (1769-1859) nach Europa eingeführt. Sie dienten als exotische Kuriosität im Pariser Naturkundemuseum. Weitere fünf Männchen und ein Weibchen gelangten 1864 dorthin. Ein leukistischer Axolotl: Die Grundfärbung entspricht der des Albinos, die Augen sind jedoch wie gewöhnlich schwarz Die adulten, meist 24-28 cm (seltener bis 30 cm, seltenst über 40 cm) langen Axolotl, die tatsächlich zeitlebens wachsen, wie es alle Larven tun (allerdings mit zunehmendem Alter erheblich verlangsamt), verfügen über einen kräftigen, seitlich abgeflachten Ruderschwanz mit Flossensäumen. An dem breiten Kopf findet man beidseitig jeweils drei Kiemenäste. Er hat ein großes Maul, eine abgerundete Schnauze und lidlose, weit auseinander stehende Augen. Die Gliedmaßen sind verhältnismäßig kurz. Die gewöhnliche Wildfärbung ist grau oder braun. In der Aquaristik wurden inzwischen viele Farbschläge, unter anderem leukistische und albinotische Tiere gezüchtet. In freier Wildbahn existieren keine albinotischen Axolotl; diese Farbmutante wurden erst in den 60er Jahren durch Prof. Humphrey künstlich durch eine Kreuzung mit einem albinotischen Tigersalamander eingebracht. Axolotl sind endemisch im Xochimilcosee, im Chalcosee und in kleinen Gewässern rund um Mexiko-Stadt. Sie stellen eher geringe Anforderungen an ihren Lebensraum, am besten gefällt es den Axolotl in kühlen, sauerstoffreichen Gewässern. Siehe Hauptartikel Neotenie Eine Besonderheit, die der Axolotl etwa mit dem Grottenolm und anderen Amphibien gemeinsam hat, ist die Neotenie. Axolotl werden nie richtig erwachsen, sondern verbleiben für ihr gesamtes Leben im Larvenstadium und leben auch die ganze Zeit aquatil (unter Wasser lebend). Sie wachsen wie jeder andere Lurch als Larve heran, metamorphosieren jedoch nie. Der Grund ist ein angeborener Schilddrüsendefekt: Das Hormon, welches die Metamorphose veranlassen würde, kann nicht ausgeschüttet werden. Bei der Gabe bestimmter Stoffe, etwa dem Schilddrüsenhormon Thyroxin, kann der Axolotl selten auch die Metamorphose durchlaufen wie viele andere Lurche. In der Regel verenden die Tiere jedoch durch Verhungern. Nach einer Metamorphose sind sie erst nach vier bis fünf Jahren fortpflanzungsfähig. Der Axolotl verfügt über eine erstaunliche Fähigkeit; er kann Gliedmaßen, Organe und sogar Teile des Gehirns vollständig regenerieren; die Regenerate sind in der Regel keine Verkrüppelungen, sondern vollständig und funktionstüchtig. Mit zunehmendem Alter lässt diese Fähigkeit aber erheblich nach. Dies macht ihn für viele Forscher zu einem interessanten Forschungsobjekt: erforscht werden die Mechanismen, die eine solche Regeneration ermöglichen. Zu diesem Forschungsansatz siehe auch Strudelwürmer. Ein AxolotlMit ca. 8 bis 15 Monaten sind Axolotl geschlechtsreif. Im natürlichen Lebensraum liegt die Paarungszeit häufig im Frühjahr, da dann in den Bergen der Schnee schmilzt und kühles Tauwasser die Wassertemperatur vorübergehend deutlich absenkt. Dennoch kommt es auch zur Fortpflanzung zwischen Oktober und März. In Aquarien kann es auch zu sonstigen Zeiten zur Fortpflanzung kommen, was höchstwahrscheinlich von bestimmten domestizierten Zuchtlinien abhängt. Die Balz des Männchens ist eine Art Tanz. Während der aufgerichtete Schwanz häufig schnelle schlängelnde Bewegungen ausführt, wird der Körper gebeugt. Darauf werden eine oder mehrere Spermatophore(n) auf dem Boden abgesetzt. Das Weibchen nimmt sie in seine Kloake auf. Zwei Tage nach der Paarung, bzw. 8 bis 24 Stunden nach der Aufnahme der Spermatophoren folgt das Ablaichen. Die Eier werden vorzugsweise an Blättern von Wasserpflanzen abgelegt. Ein Gelege besteht aus etwa 80 bis 800 Eiern. Die Jungen schlüpfen, stark temperaturabhängig, nach ca. 9 bis 15 Tagen, um dann noch zwei Tage von ihrem Dottervorrat zu zehren, bevor sie selbständig auf Nahrungssuche gehen. Diese Art der Fortpflanzung nennt man Pädogenese. Laich von einem AxolotlDie wildlebenden Axolotl ernähren sich als Ansitzjäger von Krebstieren, wasserbewohnenden Wirbellosen, Fischen und von Laich sowie Jungtieren von Lurchen (in Gefangenschaft darf letzteres wegen des hohen Thyroxingehalts nicht verfüttert werden). Auch der Nachwuchs von Artgenossen steht auf ihrem Speiseplan. Ihr breites großes Maul befähigt sie, überraschend große Beutetiere zu fangen und zu verschlingen. In Gefangenschaft empfehlen sich Regenwürmer (Dendrobena) und Pelletfutter für Axolotl. Weiterhin können kleine lebende Fische, Bachflohkrebse, kleine Pflanzen fressende Garnelen, Posthorn-, Blasen- und Apfelschnecken, gefrorene bzw. vorher aufgetaute rote und schwarze Mückenlarven, Insekten, Kellerasseln, Grashüpfer, Heimchen sowie grätenl... Mehr in der Wikipedia |
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