.Der Barramundi (Lates calcarifer), auch Baramundi, ist ein barschartiger Fisch der zur Familie der Riesenbarsche (Latidae) gehört und vorwiegend in Australien vorkommt. Er ist ein sehr beliebter Speisefisch, aber auch als Sportfisch bekannt.
Barramundis können in Salz- und Süßwasser leben (euryhalin). Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Persischen Golf bis hin zu den Philippinen und Australien bis nach Indien und Japan. Er hält sich in Tiefen von 10 – 40 m auf.
Der Barramundi laicht im Süßwasser, geschlechtsreife leben in Trichtermündungen und Küstengebieten. Die Jungfische wachsen jedoch nur in Brackwasser und Flussmündungen auf. Gebiete wie Mangrovensümpfe und tiefliegende Flächen werden während der Springflut und des Monsunregens überflutet und schaffen somit den idealen Lebensraum für junge Barramundi. Beste Fang- und Laichzeit ist Oktober bis Februar. Gezüchtet wird er mittlerweile in Thailand, Indonesien und Australien.
Er ist ein hochrückiger Fisch mit ausgeprägter hochstrahliger Rückenflosse. Sein Maul ist groß, wobei der Unterkiefer bis hinter das Auge reicht. Die Schwanzflosse ist abgerundet. Die Unterseite ist silberfarben und wird zum Rücken hin dunkler. Seine Augen sind auffallend klein und rot. Die Flossen sind braun. Die Durchschnittsgröße liegt bei etwa einem Meter, er kann aber bis zu 2 Meter Länge erreichen und erreicht dabei ein Gewicht von maximal 60 kg. Seine Hauptnahrung sind Frösche, Garnelen und Heringe. Sie werden immer als Männchen geboren, wovon sich etwa die Hälfte nach einigen Jahren zu Weibchen entwickeln.
In Australien ist dieser Fisch als Gericht ausgesprochen beliebt. Sein Fleisch ist weiß, zart, aber trotzdem fest und äußerst schmackhaft. Er gilt mit als bester Speisefisch in Australien. Man kann ihn einfach im Ofen garen, oder auch grillen, wobei er mit Öl bestrichen werden sollte, da er sonst austrocknet. Er verträgt kräftiges Würzen mit Kräutern.
Der Barramundi hat einen Fettgehalt von ca. 2 % und ca. 15% Eiweiß.
Der australische Wein Barramundi wurde nach dem Fisch benannt.
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