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Barry Harris .Barry Harris (* 15. Dezember 1929 in Detroit) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist des Bop (Bebop und Hardbop) und Lehrer.
Harris stammt wie sein Jugendfreund Tommy Flanagan aus Detroit, wo seine Mutter Kirchen-Pianistin war. Bereits mit 4 Jahren lernte er Klavier und gewann Mitte der 1940er Jahre einen Preis in einem lokalen Klavierwettbewerb. Er spielte mit den hier beheimateten Thad Jones und Blue Mitchell (und mit seinen Jugendfreunden Pepper Adams, Doug Watkins und Paul Chambers) und begleitete durchreisende Jazzmusiker wie Lester Young, Lee Konitz, Sonny Stitt, Wardell Gray, Miles Davis und für eine Session mit Charlie Parker. 1956 tourte er mit Max Roach und 1960 mit Cannonball Adderley. Im gleichen Jahr zog er nach New York. In den 1960er Jahren war er dort regelmäßig Begleiter von Coleman Hawkins (1965 bis 1969), nahm mit Dexter Gordon (1976), Hank Mobley, Yusef Lateef und Illinois Jacquet auf und assistierte 1974 seinem Vorbild Thelonius Monk, mit dem er engen Kontakt in der Wohnung von Pannonica de Koenigswarter hatte, die in Monks letzten Jahren für ihn sorgte (er ist mit Flanagan auch in dem Dokumentarfilm Thelonius Monk- straight no chaser von Charlotte Zwerin von 1988 zu hören). Als Pianist ist er außerdem stark von Bud Powell beeinflusst. 1982 gründete er das Jazz Cultural Center in New York, eine Mischung aus Unterrichtsstätte (er unterrichtet noch heute Jazz und Jazz-Piano mit einer eigenen Methode) und Auftrittsstätte für sich und Musiker ähnlicher Richtung.
1989 erhielt er den NEA Jazz Masters Fellowship.
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