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Bernhard Schlink.Bernhard Schlink (* 6. Juli 1944 in Bielefeld) ist ein deutscher Professor für Rechtswissenschaften und ein weltbekannter Romanautor. Schlink wuchs in Heidelberg auf und studierte Jura an der Ruprecht-Karls-Universität zu Heidelberg und an der Freien Universität Berlin. Als wissenschaftlicher Assistent war er an den Universitäten in Darmstadt, Bielefeld und Freiburg tätig. Er promovierte 1975 in Heidelberg (Abwägung im Verfassungsrecht, 1976) zum Dr. iur. und habilitierte 1981 (Die Amtshilfe: Ein Beitrag zu einer Lehre der Gewaltenteilung in der Verwaltung, 1982). Vor der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer berichtete Schlink auf der Tagung 1989 in Hannover über Die Bewältigung der wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen durch das Verwaltungsrecht.[1] Von 1982 bis 1991 war er Juraprofessor an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und von 1991 bis 1992 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Seit 1992 hat er an der Humboldt-Universität zu Berlin einen Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie. Seine derzeitigen Forschungsschwerpunkte sind: Grundrechte im internationalen Vergleich Denunziation und Verrat vom Mittelalter bis zur Neuzeit Kosten der GerechtigkeitZu Schlinks Schülern zählt Ralf Poscher, Ruhr-Universität Bochum. Von 1987 bis 2005 war Bernhard Schlink Richter am Verfassungsgerichtshof für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster. Im August 2005 vertrat er die Bundesregierung im Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht über die Klagen von zwei Bundestagsabgeordneten gegen die Entscheidung von Bundespräsident Köhler, den Bundestag aufzulösen und Neuwahlen festzusetzen. Bernhard Schlink ist Mitglied im Kuratorium der ersten deutschen juristischen Internetzeitschrift Humboldt Forum Recht. Schlink wurde auf der Criminale 1989 der Glauser-Preis für seinen Kriminalroman Die gordische Schleife verliehen. Für Der Vorleser erhielt er den Hans-Fallada-Preis (1997), einen italienischen Literaturpreis (1997), den Prix Laure Bataillon (bestdotierter Preis für übersetzte Literatur) (1997) und den WELT-Literaturpreis der Zeitung Die Welt (1999). Der Vorleser wurde in 39 Sprachen übersetzt und war das erste deutsche Buch, das auf Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times stand. 2007 begann die Verfilmung mit Nicole Kidman in einer der Hauptrollen in Babelsberg, Berlin und Görlitz. Siehe auch: Der Vorleser (Film) Juristische Fachbücher Vergangenheitsschuld und gegenwärtiges Recht, Frankfurt a.M. 2002, ISBN 3-518-12168-5 Aktuelle Fragen des pränatalen Lebensschutzes, Berlin 2002, ISBN 3-89949-001-0 Polizei- und Ordnungsrecht mit Versammlungsrecht, mit Michael Kniesel und Bodo Pieroth, 4. Auflage, C.H. Beck, München 2007. ISBN 9783406558276 Grundrechte Staatsrecht II., mit ... Mehr in der Wikipedia |
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