Big Country ist eine Folk-Rock-Band aus Schottland, die von vielen dem New Wave zugeordnet wird. Tatsächlich spielte die Band Rockmusik mit sehr starken schottischen Einflüssen (ohne dass ein Band-Mitglied in Schottland geboren ist; aber zwei der Bandmitglieder wuchsen in der Nähe von Edinburgh auf).
Ausgehend vom Sänger, Gitarristen und Haupt-Songschreiber Stuart Adamson, der schon mit 16 Jahren die New Wave Band The Skids gründete, wurde die Band Big Country mit Bruce Watson (Gitarre), Mark Brzezicki (Schlagzeug) und Tony Butler (Bass) gegründet. Frühe Singles wie "In a Big Country" oder "Wonderland" wurden Charterfolge und Steve Lillywhite übernahm die Produktion des ersten Albums der Band. Das Debüt-Album "The Crossing" wird zum Verkaufs- und Medienerfolg. Die Single "Look Away" des 1986 erschienenen Albums The Seer, bei dem Kate Bush auf dem Titeltrack mitsingt, wird zum Hit.
Nach den Erfolgen in den 1980er Jahren wird es ruhiger um die Band.
Stuart Adamson gerät immer wieder durch seine Alkohol-Probleme in die Schlagzeilen. Nach einem letzten Studio-Album und einer Abschluss-Tour durch Europa erklärt die Band die Auflösung. Im Dezember 2001 wird Adamson in einem Hotelzimmer in Honolulu erhängt aufgefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus.
Erwähnenswert ist der Soundtrack des schottischen Films "Restless Natives", der auf einer Doppel-CD zusammen mit seltenen Aufnahmen veröffentlicht wurde und das erneute Auftauchen der Musik von Big Country in einer Folge der "Gilmore Girls".
Bruce Watson spielt u.a. bei Fish Gitarre und arbeitet bei der Band "Fourgoodmen" mit, die mit Ex-Mitgliedern der Simple Minds Hits von schottischen Bands spielt, darunter auch Big Country.
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