.Christa Williams (* 5. Februar 1926 in Trier, eigentlich Christa Bojarzin (oft wird fÀlschlicherweise Paul oder Braun als Familienname angegeben), war Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahren eine erfolgreiche SchlagersÀngerin.
Ihre Kindheit verlebte sie in Gelsenkirchen-Erle/Ruhrgebiet. Sie studierte am MĂŒnchener Konservatorium, spĂ€ter an der Hochschule fĂŒr Musik in MĂŒnchen, Gesang und Harfe, obwohl inzwischen ihre Liebe dem Jazz gehörte. Ihr groĂes sĂ€ngerisches Vorbild war Ella Fitzgerald. Christa Williams sang beim Bayerischen Rundfunk vor und bekam auf Anhieb einen Plattenvertrag. 1958 hatte sie zusammen mit Jo Roland und dem Song Himmelblaue Serenade ihren ersten Hit. 1959 vertrat sie die Schweiz beim Eurovision Song Contest (bis 1966: Grand Prix Eurovision de la Chanson EuropĂ©enne) mit dem Lied Irgendwoher und wurde Vierte. Bis Anfang der 1960er Jahre blieb sie im ShowgeschĂ€ft erfolgreich. Zusammen mit der ebenfalls in Trier geborenen Gitta Lind hatte sie einen groĂen Erfolg mit âMy happinesâ (âImmer will ich treu dir seinâ). Die KĂŒnstlerin wirkte auch in einigen Filmen mit: âNachts im GrĂŒnen Kakaduâ (1957), âBobby Dodd greift einâ und âPension Schöllerâ (1960). Im letztgenannten Film sang sie den Song Sag nicht ja. Ihre FilmpartnerInnen waren u. a. Karin Baal, Marika Rökk, Theo Lingen sowie Walter Giller.
1968 zog sich Christa Williams aus dem ShowgeschĂ€ft zurĂŒck.
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