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Emil Mangelsdorff .Emil Mangelsdorff (* 11. April 1925 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Jazzmusiker und Saxophonist.
Emil Mangelsdorff studierte von 1942 bis 1943 an der Frankfurter Musikhochschule Klarinette. Als Angehöriger des Hot Club Frankfurt wurde er in den 1940er Jahren von der Gestapo verhaftet und fĂŒr drei Wochen interniert. Nach Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft schloss sich Mangelsdorff 1949 der Frankfurter Jazzszene an und spielte mit vielen unterschiedlichen Gruppierungen (zunĂ€chst bei Joe Klimm, dann bei Jutta Hipp und den Frankfurt All Stars, spĂ€ter in eigenen Gruppen, aber auch bei Wolfgang Lauth). Er spielte nun vorrangig Altsaxophon, aber auch Flöte und Sopransaxophon. Seine musikalische Entwicklung verlief parallel zu der des Jazz. War er anfangs stark von Dixieland und Swing beeinflusst, griff er auch die von den zeitgenössischen Entwicklungen des Jazz wie Bebop und Free Jazz ausgehenden Anregungen kreativ auf. Parallel lieĂ er sich auf Experimente wie Jazz & Lyrik ein. Diese persönliche Entwicklung wird durch viele Schallplatteneinspielungen und seit 1958 die Mitgliedschaft im Jazz-Ensemble des Hessischen Rundfunks belegt. Mangelsdorff war auch jazzpĂ€dagogisch tĂ€tig und verfasste eine "Anleitung zur Improvisation fĂŒr Saxophon in B" (Mainz: Schott 1964). FĂŒr seine Verdienste um die Kultur in Hessen wurde Emil Mangelsdorff am 20. Januar 2006 mit der Goethe-Plakette des Landes Hessen ausgezeichnet.
Sein Bruder Albert Mangelsdorff war ebenfalls ein prominenter Jazzmusiker (Posaune).
Emil Mangelsdorff begleitet hÀufig seinen alten Freund und WeggefÀhrten Fritz Rau auf dessen Lesereisen.
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