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Ringing The Luminator-piano Wo(2005-09-30) weitere Werke von George Gruntz | Songliste
1: Movement 1: Poetry of wheels
2: Movement 2: Poetry of lights
3: Movement 3: Poetry of links
4: Ill used illusions
5: Ecarroo take 1
6: My foolish heart
7: Well you needn't
8: Delusions redeemed
9: Ecarroo take 2
10: Blue Daniel
11: I loves you porgy
12: Intermezzo
13: Under one moon
14: A night in Tunisia
15: Meeting point |
George Gruntz.George Gruntz (* 24. Juni 1932 in Basel) ist ein international bekannter Schweizer Jazz-Pianist, Arrangeur und Bandleader. Nach dem Studium am Konservatorium in Zürich war er ab 1956 für Radio Basel als Pianist und Arrangeur tätig. 1958 wurde er international bekannt als Mitglied der Newport International Band am Newport Jazz Festival, wo er auch mit Louis Armstrong spielte. Während der 1960er absolvierte Gruntz zahllose Europatourneen, wobei er als Pianist Stars wie Dexter Gordon, Roland Kirk, Donald Byrd, Lee Konitz, Chet Baker, Johnny Griffin, Gerry Mulligan und Art Farmer begleitete. 1962 war er mit Sängerin Helen Merrill in Japan. 1965 schloss er sich Flavio Ambrosetti an und leitete eigene Trios. Anschließend war er an einer frühen Ethno-Jazz-Produktion mit Basler Trommelmusik beteiligt, aber präsentierte auch "Jazz goes Baroque"-Synthesen u. a. auf dem Cembalo. 1968 und 1969 tourte er mit Phil Woods und dessen European Rhythm Machine. Seit 1971 leitet er seine eigene Big Band, die George Gruntz Concert Jazz Band, in der Stars wie Alan Skidmore, Sheila Jordan, Dave Bargeron oder Ray Anderson seine Arrangements spielen und welche seither ausser Australien alle Erdteile bereiste. Als einzige europäische Big Band rangierte sie im weltweiten „Critics Poll" der amerikanischen Jazzfachschrift Down Beat mehr als zehn Mal ununterbrochen in den ersten Rängen. 1974 gründete Gruntz die Piano Conclave, die bei ihren Auftritten jeweils sechs der führenden europäischen Pianisten wie Wolfgang Dauner, Jasper van't Hof, Joachim Kühn, Adam Makowicz, Fritz Pauer, Martial Solal, Gordon Beck oder Gruntz vereinte. 1977 spielte er mit den Schlagzeugern Pierre Favre, Jack De Johnette, Fredy Studer, Dom Um Romao sowie David Friedman (Vibraphon) als Percussion Profiles auf dem Monterey Jazz Festival. Gruntz arbeitete darüber hinaus häufig mit dem Trompeter Franco Ambrosetti, ab 1984 mit Uschi Brüning und 1985 mit den Musikern des von ihm mit gegründeten Swiss Jazz Pool zusammen. Bereits in den 1960ern kooperierte er mit renommierten Komponisten - Rolf Liebermann, Earle Brown oder Hans Werner Henze. Gruntz komponierte mehrere Bühnenwerke und Oratorien. Die Pariser Oper beauftragte Gruntz 1973 mit der Komposition einer World Jazz Opera, welche 1982 im LaMama-Theater in New York City in Teilen uraufgeführt wurde. Das Werk entstand in Zusammenarbeit mit dem afroamerikanischen Dichter Amiri Baraka (LeRoi Jones). Mit Dichter Allen Ginsberg komponierte er Cosmopolitan Greetings, die Regisseur Robert Wilson 1988 in Hamburg inszenierte. Als weitere Jazzoper entstand 2003 The Magic of Flute (Libretto: Peter O. Chotjewitz). George Gruntz arbeitet häufig als Gastdirigent von Radio Big Bands und Sinfonie-Orchestern in ganz Europa. Von 1970 bis 1984 war er musikalischer Leiter des Zürcher Schauspielhauses, von 1972 bis 1994 künstlerischer Leiter der Berliner Jazztage. George Gruntz wurde 1995 mit dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. George Gruntz: Als weisser Neger geboren. Ein Leben für den Jazz. Corvus Verlag, Berneck 2002. ISBN 3-9522460-1-8 (Autobiographie) ... Mehr in der Wikipedia |
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