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Georges Brassens





Georges Brassens L'école Georges-Brassens perd une classe le matin et la retrouve l ...
2008-09-03 | Quelle:
L'école Georges-Brassens perd une classe le matin et la retrouve l'après-midi ! La mobilisation des élus, enseignants et parents a porté ses fruits. ... ...mehr

Brave Margot/le Gorille/...


(2007-12-19)



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Georges Brassens


.Georges Brassens (* 22. Oktober 1921 in Sète, Frankreich; † 30. Oktober 1981 in Saint-Gély-du-Fesc) war ein französischer Dichter und Schriftsteller, vor allem aber in den 1950er–70er Jahren ein berühmter Chansonnier.

Brassens war der Sohn eines bescheidenen Bauunternehmers, der selbst aus Sète (Département Hérault) stammte. Seine Mutter war eine sehr gläubige und musikliebende Neapolitanerin. Im Alter von 14-15 Jahren begann der junge Georges Chansons zu schreiben. Nach Abbruch seiner Studien im Collège Paul-Valéry in seiner Heimatstadt brach er 1939 nach Paris auf. Dort wohnte er bei seiner Tante Antoinette Dagrosa und arbeitete kurze Zeit bei den Renault-Werken als Lehrling. Als Frühaufsteher verbrachte er ganze Tage in der Bibliothek beim Studium der Meister der französischen Dichtkunst (François Villon, Paul Valéry, Paul Verlaine u.a.). In genauer Analyse der gewählten Sprachbilder, Themen und rhythmischen Kadenzen erwarb er sich ohne Anleitung autodidaktisch einen großen dichterischen Kenntnisfundus. 1942 veröffentlichte er 13 Gedichte unter dem Titel A la venvole. Im März 1943 wurde er als Zwangsarbeiter nach Deutschland deportiert und arbeitete in der Flugzeugmotorenfertigung in Basdorf. Als er ein Jahr später eine Genehmigung erhielt, für zehn Tage nach Paris zu fahren, kehrte er nicht zurück und versteckte sich in Paris bis zur Befreiung.

Nach dem Krieg fand er eine Bleibe in der Wohnung von Jeanne Le Bonnier und ihrem Mann Marcel in der Impasse Florimont 9 in Paris. Jeanne, um 30 Jahre älter als er, blieb seine mütterliche Freundin bis zu ihrem Tode. Brassens schrieb berühmt gewordene Lieder auf ihren Mann („Chanson pour l'auvergnat“), für sie („Jeanne“) und auf ihre Ente („La cane de Jeanne“). Der erste Chanson, den er öffentlich vortrug, war „Le gorille“, ein sehr tiefgründiges Lied gegen die Todesstrafe. Es wurde später von Franz Josef Degenhardt in einer deutschen Fassung („Vorsicht! Gorilla“) sowie von Fabrizio de André ins Italienische übertragen und weiterverbreitet („Attenti al gorilla“).

1952 hatte Brassens seine ersten erfolgreichen öffentlichen Auftritte im Pariser Kabarett der bekannten Chanteuse Mme. Patachou, der er seine Chansons angeboten hatte. Sie befand jedoch kurzerhand, dass diese viel sinnvoller von ihm selbst vorzutragen seien. Bald folgten aufgrund der rasch wachsenden Popularität die ersten Plattenaufnahmen. Während der 1950er und 1960er Jahre wurde Brassens zu einem der populärsten Vertreter des künstlerischen französischen Chansons überhaupt. Politisch stand er, wie sein Kollege Léo Ferré, den Anarchisten nahe, u. a. sang er häufiger zugunsten der Fédération Anarchiste und deren Zeitung 'Le Libertaire' bzw. 'Le Monde Libertaire'.

Brassens lebte ein eher zurückgezogenes Leben und bevorzugte persönliche Freunde vor jedem Starrummel. Ein Satz von ihm: ‚Wo mehr als Vier zusammen hocken, wird's ein Deppenhaufen.‘

Er wohnte auch nicht unter einem Dach mit seiner estnischen Lebensgefährtin Joha Heyman („La non-demande en mariage“, de: „Ich bitte nicht um deine Hand“), die er liebevoll „Püppchen“ nannte, und die ihn auf allen Tourneen und bis zu seinem Lebensende begleitete. Nach Erscheinen jeder neuen Langspielplatte trat er jeweils einige Monate in Frankreich auf.

Außerhalb seines Heimatlands trat er zweimal in Luxemburg und je einmal in Großbritannien (dieses Konzert wurde als einzige Brassens „Live“-Aufnahme veröffentlicht) und der Schweiz auf.

In dem Film Porte des Lilas (auf deutsch: Die Mausefalle) von René Clair (1956) spielt Brassens den „Artiste“ und singt dort auch einige seiner Chansons, darunter „Porte des Lilas“.

Blick aus dem Brassens-Museum „Espace Brassens“ in Sète

Die 1970er Jahre waren bereits von schwerer Krankheit überschattet. Brassens litt an Nierenkrebs, wurde 1980 operiert und starb 1981 in der Nähe seiner Geburtsstadt. Er ruht auf dem Friedhof „Le Py“, gegenüber dem seinem Leben und Werk gewidmetem Museum „Espace Brassens“ in Sète, nicht weit vom Strand, wie er es sich im Chanson „Supplique pour être enterré à la plage de Sète“ (de: „Bitte, am Strand von Sète bestattet zu werden“) gewünscht hatte. Nach seinem Tod wurde der Pariser Park in der Nähe seiner alten Wohnung, in dem er sich oft aufgehalten hatte, zu seinen Ehren auf den Namen Parc Georges Brassens umbenannt.

Um die unmittelbare eindringliche Wirkung seiner lebensnahen, ethischen wie poetischen Texte nicht zu verdecken, trug Brassens seine (zuvor am Piano ausgearbeiteten) Chansons stets nur mit einfachster Instrumentierung vor - seiner akustischen Gitarre und dem Bass seines ständigen Konzert-Begleiters Pierre Nicolas.

Brassens gilt als einer der Großmeister des literarisch anspruchsvollen Chansons in der französischen Kultur. Den Reiz seiner Chansons macht eine einzigartige Mischung aus der Sprache der klassischen französischen Poesie und des Argot aus. Neben eigenen Texten vertonte er auch Werke französischer Dichter der unterschiedlichsten Epochen wie François Villon, Louis Aragon, Victor Hugo, ... Mehr in der Wikipedia



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