|
|||
|
|||

Eskimo Point Cd(2001-05-08) ![]() weitere Werke von Ginkgo | keine Songliste verhandenEs tut uns leid, aber es ist zu diesem Werk keine Liste der enthaltenen Titel vorhanden. |
Ginkgo.Der Ginkgo oder Ginko (Ginkgo biloba; deutsch auch Silberpflaume, FĂ€cherblattbaum oder FĂ€cherbaum) ist eine als âlebendes Fossilâ bekannte Baumart. Es ist der einzige noch existierende (rezente) Vertreter der Ginkgophyta, einer vom Ginkgo abgesehen ausgestorbenen Abteilung der Samenpflanzen (Spermatophyta). Obwohl der Ginkgo LaubbĂ€umen aus der Gruppe der Bedecktsamer Ă€hnlich sieht, gehört er wie die heutigen NadelbĂ€ume zu den Nacktsamern (Gymnospermae). Der Name Ginkgo leitet sich von jap. ăźăłăă§ăŠ GinkyĆ (heutige Schreibweise ă€ăă§ăŠ ichĆ; aus chin. éæ, YĂn XĂŹng âSilberne Aprikoseâ) ab. Der Baum stammt aus Ostasien, wo er auch wegen seiner Samen oder als Tempelbaum kultiviert wird; er wurde von hollĂ€ndischen Seefahrern aus Japan nach Europa gebracht und wird hier seit 1730 n.Chr. als Zierbaum gepflanzt. Ginkgo-Fossil aus dem Jura, BlĂ€tter aus der Cloughton Formation, Fundort: Scarborough, Yorkshire, England. Die Abteilung Ginkgophyta (Ginkgopflanzen) existiert schon seit dem Unterperm, vor 290 Millionen Jahren. Die gröĂte Artenzahl hatten die Ginkgophyta von der Trias bis zur Kreide. Ab dem Jura gab es die Gattung Ginkgo. Vom Jura bis zur Kreide hatten die Ginkgophyta eine weltweite Verbreitung, deshalb kann man Fossilien von dem Ginkgo nahe verwandten Arten auch in Mitteleuropa finden. Aufgrund seiner langen Entwicklungsgeschichte und einer Reihe von ursprĂŒnglichen (plesiomorphen) Merkmalen gilt der Ginkgo biloba als das Ă€lteste lebende Fossil der Pflanzenwelt, dessen nĂ€here Verwandte alle ausgestorben (extinkt) sind. In der PalĂ€obotanik werden die Ginkgo-Ă€hnlichen GewĂ€chse in sechs Familien mit mindestens 14 Gattungen eingeordnet (Ausgestorbene Gattungen sind gekennzeichnet mit â ): Mögliche Vorfahren der Ordnung Ginkgoales: Trichopityaceae: Trichopitys â Dicranophyllaceae: Polyspermophyllum â , Dicranophyllum âOrdnung Ginkgoales: Karkeniaceae: Karkenia â , Sphenobaiera â (teilweise), Ginkgoites â (teilweise) Schmeissneriaceae: Schmeissneria â Umaltolepidiaceae: Toretzia â , Pseudotorellia â , Umaltolepis â Yimaiaceae: Baiera â (zumindest teilweise), Yimaia â Ginkgoaceae: Ginkgo, Ginkgoites â (teilweise), Grenana âUnsicher ist die Zuordnung von Eretmophyllum â , Ginkgoidium, Sphenobaiera â (teilweise)Die folgenden Gattungen gehören eher zu den Czekanowskiales, die man frĂŒher wegen ihrer dichotom geteilten BlĂ€tter zu den Ginkgophyten gestellt hat: Arctobaiera â , Phoenicopsis â , Windwardia â und Culgoweria â Ginkgo, Illustration. Ast des Ginkgo; deutlich ist die gleichmĂ€Ăige Verteilung der Blattquirle zu erkennen. Ginkgoblatt in der Nahaufnahme MĂ€nnliche BlĂŒtenstĂ€nde des Ginkgo. Ginkgo, reife Samen und Herbstlaub am Baum.Der Ginkgo ist ein sommergrĂŒner Baum, das heiĂt, er wirft im Herbst seine BlĂ€tter ab. Er erreicht in etwa 100 Jahren eine Höhe von bis zu 40 Metern. Seine Borke ist braun und bildet eine dicke Schicht, die Kork Ă€hnelt, und wird bei Ă€lteren BĂ€umen rissig. Der junge Baum wĂ€chst meistens schlank und auffallend gerade in die Höhe. Dies Ă€ndert sich zunehmend beim Ă€lteren Baum, dessen Ăste sich immer mehr in die Waagerechte bewegen und so eine ausladende, mĂ€chtige Krone bilden können. Meistens besitzt der Ginkgo zwei Haupttriebe, von denen der eine aber schwĂ€cher ausgebildet ist. Die Ăste bilden Langtriebe, die je nach Bedingungen zwischen 20 und 100 cm im Jahr wachsen können, und Kurztriebe, deren Wachstum hĂ€ufig nur ein paar Millimeter im Jahr betrĂ€gt. Die Kurztriebe können sich ganz unerwartet zu Langtrieben entwickeln. AuffĂ€llig und sehr charakteristisch sind die fĂ€cherförmigen, breiten BlĂ€tter, die in der Mitte mehr oder weniger stark eingekerbt sind. Kaum ein Ginkgo-Blatt gleicht dem anderen; BlĂ€tter von jungen BĂ€umen sind deutlich anders geformt als die von alten BĂ€umen (Heterophyllie). Die BlĂ€tter sind gabelnervig (dichotom), evolutionĂ€r betrachtet ein sehr ursprĂŒngliches Merkmal. Sie sind zu Beginn ihres Wachstums im FrĂŒhjahr hellgrĂŒn und dunkeln ĂŒber den Sommer nach, im Herbst fĂ€rben sie sich auffallend hellgelb und fallen schlieĂlich etwa Anfang November ab. Der Ginkgo ist zweihĂ€usig (diözisch), es existieren also mĂ€nnliche und weibliche Pflanzen. Die BĂ€ume unterschiedlichen Geschlechts sind bis zur Geschlechtsreife, die erst im Alter zwischen 20 und 35 Jahren erfolgt, Ă€uĂerlich kaum voneinander zu unterscheiden. Der Ginkgo blĂŒht im MĂ€rz, wobei die mĂ€nnlichen BlĂŒten auffĂ€lliger als die weiblichen sind. Letztere stehen an mehrjĂ€hrigen Kurztrieben und reifen nach der Befruchtung zu einem Samen mit essbarem Kern. Die Befruchtung erfolgt ĂŒber groĂe, sich selbststĂ€ndig bewegende Spermatozoiden, also Zellen mit GeiĂeln. Monate liegen zwischen BestĂ€ubung und Befruchtung, fĂŒr Pflanzen eine recht ... Mehr in der Wikipedia |
|
| Fanartikel |
|
|
| Genres |
| CountryElectronicFolkLatinRapRhythm & BluesRockVocal MusicCountryMultikulti |
| Top10 Künstler |
| The BeatlesRed Hot Chili PeppersRadioheadLinkin ParkMuseColdplayMetallicaThe KillersArctic MonkeysNirvana |