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Orgelmusik.Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst. Orgelmusik ist Musik, die speziell für die Orgel geschrieben wurde. Man unterscheidet Orgelmusik, wie allgemein in der Musikwissenschaft, nach Epochen. Mittelalter Fol. 44r aus dem „Robertsbridge Codex“ Appendix, geschrieben um 1350 Anhören Als älteste, schriftlich überlieferte Orgelmusik gilt die Musik aus dem „Robertsbridge Codex“ (Appendix um 1350). Einige wenige Quellen stammen aus spätgotischer Zeit, so der Codex Faenza (um 1420), die Orgelstücke aus der Predigtsammlung aus Winsen (1431), die Oldenburger Orgeltabulatur des Magister Ludolf Lying (1445) und die Tabulatur des Adam Ileborgh aus Stendal (1448). Aus der Zeit des musikalischen Umbruchs vom Mittelalter zur Renaissance stammt das für damalige Verhältnisse sehr umfangreiche Buxheimer Orgelbuch (1460/1470). Renaissance Jacob Paix (1556-1623 ?) (Hrsg.): Ein gůter newer Teu.Tantz, Tabulatur 1583 AnhörenIm 16. Jahrhundert erschienen bereits zahlreiche, in Tabulaturen erfasste Orgelstücke. Die Orgelmusik erlebte ihre erste Blütezeit. Bekannte Vertreter dieser Epoche sind u. a. Arnolt Schlick (~1460~1521), Leonhard Kleber (~1495-1537), Hans Kotter (~1485-1541), Antonio de Cabezón (1510-1566) und Jacob Paix (1556-1623?). In der Renaissance entstand neben sakraler Orgelmusik auch sehr viel weltliche Orgelmusik. Die Orgel hatte außer in der Kirche in dieser Zeit auch einen festen Platz in Schlössern und ähnlichen Anwesen. Dort kamen vor allem kleinere Instrumente (Hausorgel, Positiv, Regal) zum Einsatz. Durch den Dreißigjährigen Krieg sind jedoch in einem nicht mehr nachvollziehbaren Maße Quellen und Orgeln aus Mittelalter und Renaissance verloren gegangen. Barock Orgeltabulatur des Kleinen Präludiums in e-Moll von Nicolaus Bruhns J. S. Bach, Autograph der Choralbearbeitung „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, BWV 739In der Zeit des Barock erlebte die Orgelmusik ihren zweiten Höhepunkt. Die in jener Zeit voll ausgebildeten, regional stark unterschiedlichen Orgeltypen führten zu entsprechend vielfältiger und ebenso unterschiedlicher Orgelmusik. Orgelmusik aus der Zeit des Barock ist heute noch fester Bestandteil vieler Orgelkonzerte, was auch damit zu tun hat, dass aus dieser Zeit sehr viele Quellen, aber auch etliche Orgeln, bis heute überdauert haben. Die berühmtesten Vertreter dieser Epoche sind Dietrich Buxtehude (1637-1707) und Johann Sebastian Bach (1685-1750) im norddeutschen Raum, Johann Pachelbel (1653-1706) und Gottlieb Muffat (1690-1770) im süddeutschen Raum, François Couperin (1668-1733) in Frankreich und Juan Bautista José Cabanilles (1644-1712) in Spanien. KlassikBerühmte Komponisten der Klassik wie Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) oder Ludwig van Beethoven (1770-1827) haben fast gar nicht für die Orgel komponiert. Mozart spielte allerdings hin und wieder Orgel. RomantikMit dem Ende der Barockzeit Mitte des 18. Jahrhunderts ließ das Interesse an der Orgel stark nach. Nach einer längeren Pause in der Klassik erlebte die Orgelmusik ihren dritten Höhepunkt in der Zeit der Romantik, in der sich neben dem wiedererwachten Interesse an alten Formen, die mit der neuen Tonsprache verbunden wurden, auch die sinfonische Orgelmusik herausbildete. Berühmte Vertreter dieser Epoche sind u. a. Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Johannes Brahms (1833-1897) und César Franck (1822-1890). ... Mehr in der Wikipedia |
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