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Emozioni & Parole(2008-01-08) ![]() weitere Werke von Paolo Conte | keine Songliste verhandenEs tut uns leid, aber es ist zu diesem Werk keine Liste der enthaltenen Titel vorhanden. |
Paolo Conte.Paolo Conte (* 6. Januar 1937 im norditalienischen Asti) ist ein italienischer Liedermacher, Chansonsänger, Jazzmusiker und Komponist. Der gelernte Rechtsanwalt hatte außerdem bereits Ausstellungen eigener Druckgrafik und Malerei. Kazoo Kindheit, Jugend und danach Als Sohn eines Notars begeistert sich Paolo Conte schon in seiner Jugend für den Jazz. Sein Vater ist Hobbypianist und Fan des damals verbotenen Jazz. Zu Paolos ersten musikalischen Eindrücken gehören Duke Ellington und Fats Waller. Er lernt Piano, Vibraphon und das Kazoo zu spielen. Um seinem Vater bei der Arbeit als Notar zu helfen, verzichtet er auf eine musikalische Karriere und beschließt Jura zu studieren. Während des Jurastudiums, das er mit einer Doktorarbeit abschließt, spielt er in diversen Jazz-Combos (Taxi for Five, Barrelhouse Jazz band, The Lazy River Band Society, The Paul Conte Quartet) und auf Kreuzfahrtschiffen, zunächst als Vibraphonist. Nach dem Tod des Vaters übernimmt er dessen Anwaltskanzlei. 1960 nimmt Conte an einem Jazzwettbewerb für Italien in Oslo teil und erreicht den dritten Platz. Zeit als LiederschreiberZu dieser Zeit beginnt er auch, gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Giorgio, Eigenes zu komponieren und aufzuschreiben, zunächst ohne Texte, später auch mit. Im Jahre 1962 veröffentlicht er mit seinem Bruder die LP The Italian Way To Swing mit Jazzstandards, auf der er allerdings nicht selber singt und die auch kaum wahrgenommen wird. Der Durchbruch als Komponist und Autor erfolgt, als Adriano Celentano von ihm geschriebene Lieder interpretiert, darunter La coppia più bella del mondo und Azzurro, das schnell zum Klassiker auch außerhalb Italiens avanciert. Er schreibt weitere erfolgreiche Lieder, die unter anderem von Patty Pravo (Tripoli '69), Enzo Jannacci (Messico e nuvole) und Bruno Lauzi (Onda su onda und Genova per noi) interpretiert werden. Conte als SängerDer Erfolg bringt bei seines Plattenfirma der Produzent Italo Greco auf die Idee, die Aufnahmen, die Conte eigentlich nur macht, um seinen Interpreten die Lieder zu vermitteln, als eigenes Album herauszubringen. Im Italien der 70er Jahre werden Liederschreiber, die selbst singen (sog. Cantautori), immer beliebter. Dies bestärkt Conte darin, trotz seiner etwas rauhen Stimme selbst zu singen. 1974 bringt er sein Debütalbum Paolo Conte heraus. Auf dem einfach gehaltenen Album singt Conte erstmals seine Klassiker Onda su Onda und das von seinem Bruder Giorgio geschriebene Lied Una giornata al mare. Der nationale Durchbruch als Sänger gelingt ihm jedoch erst 1979 mit dem Album Un gelato al limon. Auf seinem Album Paris Milonga (1981) erscheint das Lied Via con me, das schon bald zum Jazzklassiker wird. Tourneen durch EuropaSeine Vorliebe für Frankreich und dessen Hauptstadt Paris, das er immer wieder in seinen Liedern erwähnt, führt dort in den 1980ern und 1990ern zu ausverkauften Sälen en masse. So schafft er es, bei fünf aufeinander folgenden Tourneen in Frankreich den Saal des legendären Chansontempels Olympia in Paris insgesamt drei Wochen lang voll zu bekommen. Aus diesen Jahren stammt auch sein erstes Live-Album Concerti (1985), auf dem die hervorragende Gitarrenbegleitung Jimmy Villotti zu hören ist, dem er im darauffolgendem Album Aguaplano (1987) das Lied Jimmy, ballando widmet. Aus dem Jahr 1989 gibt es ein publiziertes Live-Konzert-Video Paolo Conte - Nel Cuore Di Amsterdam (= im Herzen von Amsterdam), das seine Combo im Royal Theâtre Carré zeigt. Contes Liveauftritte sind minimalistisch arrangiert, mit subtiler Selbstinszenierung und von hervorragender musikalischer Qualität. Conte selbst ist dem Publikum sehr dankbar, geht gerne auf Tournee, und traut ihm zu, seine manchmal enigmatischen Texte zu verstehen. Seine Tourneen führen ihn außerdem mehrfach nach Kanada, Spanien, Griechenland, Belgien, in die Niederlande, das Vereinigte Königreich und die Schweiz, nach Österreich und Deutschland. In den USA erfüllt sich sein Wunsch, im New Yorker Jazzheiligtum, dem historischen Blue Note Club, einen 2-nächtigen Auftritt zu arrangieren. Razmataz und aktuelle ProjekteIm Jahr 2000 verwirklicht er einen alten Plan und schreibt mit Razmataz ein Musical, das seine Sicht des frühen 20. Jahrhunderts illustriert, als das Gesellschaftspublikum in Europa erstmals mit „Schwarzer Musik“ aus den USA in Berührung kommt. Das Stück spielt in Paris. Die Uraufführung von Razmataz erfolgt am 17./18. November in der Londoner Barbican Hall, danach wird es auch in Mailand, den USA und Kanada aufgeführt. Conte kombiniert in Razmataz Elemente des Theaters, des Hörspiels und der Oper, die Geschichte wird auch über eine Videoinstallation mit 1800 von Contes Zeichnungen und Gemälden illustriert. Conte selber bezeichnet das Stück als „illustriertes Hörspiel“. Zu dem hohen musikalischen und personellen Aufwand gehören Opernsänger/-innen, ein Streichquartett, ein Klavier-Duo, sowie die Philharmonischen bzw. Sinfonie-Orchester von Turin und Pesaro. Von den Kritikern wird das ambitionierte Projekt hoch gelobt. Das Musikhörspiel wurde auch als DVD pr... Mehr in der Wikipedia |
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