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Ross Macdonald .Ross Macdonald, John Macdonald oder auch John Ross Macdonald (* 2. Juni 1915 als Kenneth Millar in Los Gatos, Kalifornien); †11. Juli 1983 in Santa Barbara, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Dozent. Nachdem er sich ursprünglich John Macdonald genannt hatte, wechselte er sein Pseudonym zu Ross Macdonald, um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Krimi-Autor John D. MacDonald zu vermeiden. Ross MacDonald war mit der Schriftstellerin Margaret Millar verheiratet.
Zentrales Thema der Detektivromane Macdonalds sind gestrauchelte Jugendliche und die Schuld ihrer Eltern. Die meisten Romane Macdonalds beinhalten verästelte, weit in die Vergangenheit zurückreichende kriminelle Verstrickungen, die vom Privatdetektiv Lew Archer aufgelöst werden. Macdonald führte somit der Krimigattung die Gedanken der Psychoanalyse zu.
Neben Dashiell Hammett und Raymond Chandler gilt Ross Macdonald als einer der wichtigsten Vertreter der harten Schule des Detektivromans. James Ellroy nennt ihn als eines seiner Vorbilder.
Romane ohne Lew Archer
1944: The Dark Tunnel
1946: Trouble Follows Me
1947: Blue City (dt. Blue City)
1948: The Three Roads (dt. Der Mörder im Spiegel)
1953: Meet Me At The Morgue (dt. Triff mich in der Leichenhalle)
1961: The Ferguson Affair (dt. Die Akte Ferguson)
Lew-Archer-Romane
1949: The Moving Target (dt. Reiche sterben auch nicht anders)
1950: The Drowning Pool (dt. Wer zögert ist verloren und Kein Öl für Mrs. Slocum, NA: Unter Wasser stirbt man nicht!)
1951: The Way Some People Die (dt. Tote ertrinken nicht)
1952: The Ivory Grin (dt. Ein Grinsen aus Elfenbein)
1954: Find A Victim (dt. Anderer Leute Leichen)
1956: The Barbarous Coast (dt. Die KĂĽste der Barbaren)
1958: The Doomsters (dt. Sanftes Unheil)
1959: The Galton Case (dt. Der Fall Galton)
1961: The Wycherly Woman (dt. Die wahre Mrs. Wycherly)
1962: The Zebra Striped Hearse (dt. Camping im Leichenwagen)
1964: The Chill (dt. Gänsehaut)
1965: The Far Side of the Dollar (dt. Die Kehrseite des Dollars)
1966: Black Money (dt. Schwarzes Geld)
1968: The Instant Enemy (dt. Durchgebrannt)
1969: The Goodbye Look (dt. Geld kostet zuviel)
1971: The Underground Man (dt. Der Untergrundmann)
1973: Sleeping Beauty (dt. Dornröschen war ein schönes Kind)
1976: The Blue Hammer (dt. Der blaue Hammer)
Erzählungs-Bände
1955: The Name is Archer
1974: Great Stories of Suspense
1977: Lew Archer, Private Investigator
1982: Early Millar. 1st Stories of Ross Macdonald and Margaret Millar
2000: Strangers in Town. Three Newly Discovered Stories
SachbĂĽcher
1973: On Crime Writing
1981: Ceaselessly Into the Past [Selbstporträt]
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