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The African(2007-11-16) ![]() weitere Werke von Tiken Jah Fakoly | Songliste
1: The African
2: Open The Frontiers
3: Ou Aller Ou?
4: African In Paris
5: Ayebada
6: Soldier (Feat AKON)
7: Non A L'Excision
8: Foly
9: Viens Voir
10: Promenesses Bla Bla
11: Left Right
12: My Ivory Coast |
Tiken Jah Fakoly.Tiken Jah Fakoly, eigentlich Doumbia Moussa Fakoly (* 23. Juni 1968 in Odienné, Elfenbeinküste) ist ein ivorischer Musiker. Er gilt als der einflussreichste Reggaemusiker Afrikas. [1] Doumbia Moussa Fakoly wurde am 23. Juni 1968 in der Odienne im Nordwesten der Elfenbeinküste geboren. Er stammt aus einer Familie von Grioten. Einer seiner Vorfahren war Fakoly Koumba Fakoly Daaba der Heeresfrührer des legendären Gründer des Königreiches Mali Souniata Keita(* ca. 1190 in Niani, Mali; †ca. 1255/1260). Früh entdeckt er die Reggaemusik und gründet seine erste Band, die 'Djelys'. Mit ihr erlangt er nationale Bekanntheit. Große Popularität, vor allem in der Jugend, erlangt er, als er in seinen Texten die auf den Tod des ersten Präsidenten der Elfenbeinküste Félix Houphouët-Boigny folgende Situation im Wahljahr 1993 kritisiert. Seither etablierte sich der "Reggae-Protest-Sänger" Tiken Jah Fakoly als fester Bestandteil der Musikszene Westafrikas.[2] Im Jahr 1998 hat er mit einem Konzert in Paris seinen ersten Auftritt in Europa. Seither ist Tiken Jah Fakoly auch international bekannt. In seinen Texten kritisiert er die politische Elite verschiedenster afrikanischer Länder scharf. Seit seinem 2002 veröffentlichtem Album Francafrique sah sich Tiken Jah Fakoly verstärkt politischer Repressionen ausgesetzt. In Folge von Morddrohungen durch Anhänger von Laurent Gbagbo und dem Mord an mehreren seiner Freunde entschied sich Tiken Jah Fakoly im Jahr 2003 nach Mali ins Exil zu gehen. [3]. Er lebt seitdem in Malis Hauptstadt Bamako. Von dort aus setzt er sein musikalisches Werk und sein politisches Engagement fort. Stark kritisiert wird in mehreren Liedern auch die Afrikapolitik der französischen Regierung, welche in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten massiv afrikanische Diktaturen unterstützte und festigte. Die dubiosen Verbindungen hochrangiger französischer Politiker mit afrikanischen Diktatoren wird von Kritikern auch als "Francafrique" bezeichnet. Tiken Jah Fakoly singt über die in Afrika herrschenden Missstände. Immer wieder kritisiert er Korruption und Machtmissbrauch durch die politischen Eliten der Elfenbeinküste und Afrikas im Allgemeinen. Mit seinem Lied "Le balayeur balayé" ("der hinweggefegte Feger") nimmt Tiken Jah Fakoly General Robert Guéï auf die Schippe. Dieser hatte bei seinem Militärputsch erklärt: "Wir sind gekommen, um das Haus durchzufegen." Nachdem Gueï sich weigerte, den Wahlsieg seines Gegners Laurent Gbagbo anzuerkennen, wurde er durch Demonstrationen im Jahr 2000 aus dem Amt gejagt. Kritik übt Tiken Jah Fakoly aber auch an der Ausbeutung Afrikas durch die Erste Welt. Sklaverei, Kolonialismus, Neokolonialismus und Globalisierung seien nichts als sich wandelnde Formen der immer gleichen Ausbeutung Afrikas. Diese Ausbeutung werde mit großem Zynismus betrieben, was Tiken Jah Fakoly mit dem Begriff "blaguer tuer" ("Witze machen und töten") zu beschreiben versucht: "Auf der einen Seite tut man so, als möge man uns, auf der anderen Seite massakriert und tötet man uns. Zum Beispielt ist die französische Armee, die angeblich die internationale Gemeinschaft schützen möchte, schlicht und einfach in der Elfenbeinküste, um französische Interessen zu schützen."[4] Im gleichen Zusammenhang sei auch der Waffenhandel mit Afrika zu sehen, den Tiken Jah Fakoly im Lied "Françafrique" kristisiert. Erst verkaufe man Afrika Waffen, um sich dann angeblich darüber zu wundern, dass mit diesen Waffen in Afrika Bürgekriege geführt werden. Demgegenüber tritt Tiken Jah Fakoly für Demokratie und die Einheit Afrikas ein. Er setzt sich für einen Schuldenerlass für die afrikanischen Staaten ein und hat sich der globalisierungskritischen Bewegung angenähert.[5] 2003 gewann Tiken Jah Fakoly den "Victoires de la musique" in der Kategorie Reggae. ↑ Neue Zürcher Zeitung 09.11.2007 S.27 ↑ [1] ↑ L'Humanité vom 4. August 2005 (französisch) ↑ Übersetzt nach einem Zitat in L'ESSOR: Quotidien National d'Information du Mali, n°14886 vom 28.01.2003 [2] ↑ ... Mehr in der Wikipedia |
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