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Painted Head (rem. )(2007-10-26) ![]() weitere Werke von Tim Hardin | Songliste
1: You can't judge a book by the cover
2: Midnight caller
3: Yankee lady
4: Lonesome valley
5: Sweet lady
6: Do the do
7: Perfection
8: Till we meet again
9: I'll be home
10: Nobody knows you when you're down and out |
Tim Hardin.Tim Hardin (* 23. Dezember 1941 in Eugene, Oregon, USA; â 29. Dezember 1980 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Musiker. Mit 18 Jahren verlieĂ er die High School, um sich bei den Marines einzuschreiben. Nachdem er dort entlassen wurde, zog Hardin 1961 nach New York, wo er kurz die American Academy of Dramatic Arts besuchte. Diese musste er jedoch bald verlassen, nachdem er dort zu oft dem Unterricht ferngeblieben war. Nun begann er, sich auf seine musikalische Karriere zu konzentrieren, indem er rund um das Greenwich Village als Bluesmusiker auftrat. Nachdem er den Manager Erik Jacobsen traf, entwickelte er zunehmend seinen eigenen Stil und begann Eigenkompositionen zu verfassen. Zu dieser Zeit (1966) lebte er mit Lenny Bruce zusammen und erstellte erste Demoaufnahmen. Bei den Aufnahmen zu âTIM HARDIN 1â war er jedoch wegen seiner RauschgiftabhĂ€ngigkeit oft in schlechter Verfassung; viele Arrangements wurden ohne sein Zutun produziert. Dennoch ist sein DebĂŒtalbum von 1966 ein Meilenstein der modernen Popmusik; hier verbinden sich Blues, Folk, Country und Soul zu einer sehr authentischen Mischung. FĂŒr âTIM HARDIN 2â mussten die Produzenten Charles Koppelman and Don Rubin Tim alleine mit Gesang und Gitarre aufnehmen und den Rest der Arrangements ohne ihn darum bauen, da er sich zu dieser Zeit schon nur noch schwer lange konzentrieren konnte und seine Songs stĂ€ndig umstrukturierte und neu interpretierte. 1968 erschien dann "TIM HARDIN 3". Ein Livealbum, das Timmy mit seiner Band in Hochform zeigt. Zum gröĂten Teil wird Material der ersten beiden Alben geboten. Die Interpretationen unterscheiden sich zum Teil aber sehr von den Studiofassungen. Timmy improvisiert die Strukturen, die Harmonien, die Melodien. Das Ergebnis ist ein ergreifendes Dokument erstaunlicher MusikalitĂ€t, gepaart mit Herz und Seele. Sicherlich als "Einstiegsdroge" komplett zu empfehlen... "TIM HARDIN 4" enthielt dann nur frĂŒhe Blues- Aufnahmen, die lediglich veröffentlicht wurden um Timmy und nicht zuletzt der Plattenfirma schnelles Geld zu bringen. Die QualitĂ€t dieser Aufnahmen liegt deutlich unter seinem sonstigen Niveau. Sein letztes groĂes Album âSuite for Susan Moore and Damion-We Are-One, All in Oneâ von 1969 wurde dann komplett in Tims Haus aufgenommen, um sicherzustellen, dass Tims inspirierte Phasen direkt eingefangen werden konnten. Das Ergebnis ist eine herzzerreiĂend schöne, sehr minimalistische Blues-Folk-Platte. Vor allem in den spĂ€ten 1960ern veröffentlichte er eine beeindruckende Anzahl an Arbeiten in den Stilrichtungen Blues, Jazz und Folk (Tim Hardin 1, 2 und Suite), ohne jemals bei der breiten Masse wirklich Erfolg zu haben. Seine Lieder, oft langsam und sehr gefĂŒhlvoll, fanden spĂ€ter jedoch durch zahlreiche Cover-Versionen ihren Weg zum Publikum: Mitgenommen durch seinen Heroinmissbrauch, mit dem er schon frĂŒh in seiner Karriere begann, wurden Hardins Alben Ende der 1960er unbestĂ€ndig und seine kommerziellen Chancen schwanden, obwohl er es schaffte, 1969 auf dem Woodstock-Festival aufzutreten. Aufgrund hĂ€ufiger Probleme mit Drogen, seinem schlechten Gesundheitszustand und mangels neuem Materials stellte er nach "Nine" 1973 kein neues Album mehr fertig. Sein alter Freund Phil Freeman organisierte dann das Konzert, welches zum "The homecoming concert" 1981 wurde. Begleitet von Gitarre und Piano zeigt sich Tim auch auf dieser Live- Aufnahme (Der letzten vor seinem Tod) ungeheuerlich vital... Kurz danach begann er auch mit dem Schreiben und produzieren neuer Songs... Das posthume Album "Unforgiven" 1981 legt mit 8 Tracks davon Zeugnis ab. Tim Hardin verstarb 1980 an einer Ăberdosis Heroin und Morphium und wurde auf dem Twin Oaks Friedhof in Turner (Oregon) beigesetzt. ... Mehr in der Wikipedia |
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