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Trance.Unter einer Trance [trÉÌs] (französisch, aus altfranzösich transe - hinĂŒbergehen, von Lateinisch, transire) versteht man einen Bewusstseinszustand, der durch hochgradig eingeengte Aufmerksamkeit oder durch stark herabgesetzte Wachheit gekennzeichnet ist.[1] Wissenschaftlich wird dagegen genauer unterschieden: Wachheitsgrade werden hier als Vigilanzstadien bezeichnet; als Trance gilt im Unterschied zur weiten, panoramaartigen Achtsamkeit jede fokussierte und damit begrenzte Aufmerksamkeit.[2] Eutrance ist ein hypnotischer Zustand, der als angenehm erlebt wird. Dystrance wird hingegen als unangenehm empfunden. Man unterscheidet dabei: Neben den erwĂ€hnten Wegen - Hypnose, Drogen und Schmerzen - gibt es eine Vielzahl von Techniken, um eine Trance auszulösen. Die meisten stĂŒtzen sich auf repetitive, rhythmische Sinnesreize und Bewegungen wie Trommelmusik, Tanzen, GesĂ€nge, Lichtblitze, etc. Hier wird auch die Verbindung mit der Trancemusik deutlich, die sich eben durch durchgĂ€ngige Rhythmen und - in der Disco - durch visuelle Stimulation auszeichnet. Diese Möglichkeiten, eine Trance zu erzeugen, basieren auf der mehrfachen, schleifenartigen Wiederholung eines Reizmusters. Diese Reizmuster können verschiedenster Art sein. Trommelrhythmen bestehen aus einzelnen Tönen, welche zusammen ein Thema bilden. Durch Wiederholung und Abwandlung kann die Trance gesteuert werden. Gleiches gilt natĂŒrlich auch fĂŒr Melodiefiguren, BewegungsablĂ€ufe oder Mantras. Auch optische Reizmuster eignen sich gut fĂŒr die Erzeugung einer Trance. Angewendet wird dieser Effekt wie bereits erwĂ€hnt bei Lichteffektanlagen auf Konzerten oder in Diskotheken. Wichtig ist hierbei immer die mehrfache Wiederholung des Reizmusters. Die Trance wird mit einer höheren Anzahl von Wiederholungen tiefer. TrancezustĂ€nde treten ziemlich hĂ€ufig und oftmals unbemerkt bei allen Menschen auf. Manchmal genĂŒgt schon ein monotones GerĂ€usch wie etwa das einer Maschine wenn man es nur lange genug hört. Nimmt man ein solches GerĂ€usch dann nicht mehr wahr, obwohl es noch da ist, handelt es sich höchst wahrscheinlich bereits um eine Art Trance. Auch das intensive Hören von Musik ist eigentlich immer eine hypnotische Trance. Jeder kennt den Effekt, dass ein bestimmtes MusikstĂŒck stundenlang oder tagelang im Kopf herumspukt. In solch einem Fall ist die Trance besonders stark. Dieses PhĂ€nomen gibt es nicht nur bei Trance-Musik, sondern bei allen Arten von Musik. In einigen Lexika wird Trance als ein DĂ€mmerzustand eingeschrĂ€nkter Wahrnehmung erklĂ€rt. Es muss jedoch angemerkt werden, dass Trance durchaus auch zu erhöhten geistigen und körperlichen Leistungen befĂ€higen kann. Ein gutes Beispiel hierfĂŒr wĂ€re vielleicht das Schlagzeugspielen. Die Wahrnehmung ist dabei tatsĂ€chlich eingeschrĂ€nkt, allerdings in einem Bereich auch stark geschĂ€rft. Auch durch verschiedene TĂ€tigkeiten, wie Sport, Liebesspiel, BeschĂ€ftigungen, die ebenfalls hohe Konzentration erfordern und in (psychischen) Extremsituationen können tranceĂ€hnliche BewusstseinszustĂ€nde zu Tage treten. Auch Hyperventilation kann zu TrancezustĂ€nden (siehe: holotropes Atmen) fĂŒhren. Von der medizinischen Wissenschaft werden die hypnotische und die drogeninduzierte Trance anerkannt. Die Spirituelle Trance lĂ€sst sich zwar durchaus auch wissenschaftlich nachweisen, doch lieĂen sich noch nie irgendwelche ungewöhnlichen PhĂ€nomene verifizieren. Die schmerzinduzierte Trance ist dabei erst wenig untersucht. In der Hypnose (siehe auch dort) kennt man verschiedene Stadien der Trance: WĂ€hrend in leichten bis mittleren Stadien das Bewusstsein noch wach ist, ist es in Tieftrance extrem eingeschrĂ€nkt. Das deutet darauf hin, dass Trance generell nicht ein scharf abgrenzbares PhĂ€nomen ist, sondern die ĂbergĂ€nge vom normalen Wachzustand und den verschiedenen Trancestufen flieĂend sind. Siehe auch: Meditation, Tempelschlaf, Ekstase, Erleuchtung, Entheogen, Psychedelisch, Feuerlauf â DWDS â So Tart, C. in: Hellwach und bewusst leben; dieser Bewusstseinsforscher nennt den Zustand der gewöhnlich eingenommenen, durchschnittlichen oder "normalen" Aufmerksamkeit deswegen "Alltagstrance" und unter dem Gesichtspunkt ihrer gesellschaftlichen Konstitution und Funktion "Konsensustrance". - In dieser Perspektive gilt auch jede Art von Konzentration als Trance, so dass sich Hypnose sachlich gesehen als der höchstgradige im Wachen erreichbare Konzentrationszustand erweist. ... Mehr in der Wikipedia |
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