Transvision Vamp war eine bekannte britische Alternative-Rock-Band der späten 1980er Jahre. In der Anfangsbesetzung bestand Transvision Vamp aus den fünf Mitgliedern Wendy James (Gesang), Nick Christian Sayer (Gitarre), Dave Parsons (Bass), Tex Axile (Keyboard) sowie Pol Burton (Schlagzeug), der jedoch die Band nach Erscheinen des ersten Albums verließ. Fortan traten Transvision Vamp als Quartett auf.
Die Gruppe wurde 1986 von Dave Parsons gegründet, der zuvor bei der Punk Band The Partisans gespielt hatte. Daher besaß der Sound von Transvision Vamp bereits von Anfang an auch Stilelemente des Punks und verband diese mit Elementen der Rock- und Pop-Szene. Auf diese Weise hob sich die Band schnell von der Masse ab und es gelang ihr fast schon einen eigenen Stil zu kreieren, der von der Fachpresse auch oft als Art-Rock bezeichnet wurde.
Eine weitere Auffälligkeit ergab sich in Form der attraktiven, wasserstoffblonden Frontsängerin Wendy James. Sie spielte bewusst mit erotischen Komponenten und setzte ihren Sex-Appeal, ein um die Bekanntheit der Band bei Fans und Medien gleichermaßen zu fördern. Mit dem Image eines verruchten, trotzigen Schulmädchens, welches absichtlich bei allen Auftritten durch anzügliche Kleidung und Bewegungen ihre erotische Ausstrahlung ausnutzte, erregte sie gegen Ende der 1980er Jahre durchaus Aufsehen und erntete auch heftige Kritik.
Ihren ersten, größeren Erfolg feierte Transvision Vamp mit dem punkigen Song "I Want Your Love" 1988, der perfekt zu dem von Wendy James gepflegten Image passte und den sie mit Hilfe ihrer Stimme und durch ihr Äußeres erotisch angehaucht präsentierte. Daraufhin veröffentlichte die Band ihr erstes Album "Pop Art" im Oktober 1988, welches in Großbritannien auch in die Top-10 aufstieg. 1989 kam dann der Durchbruch für Transvision Vamp, als sie aus ihrem neuen Album "Velveteen" die Single "Baby I Dont Care" auskoppelten.
Die folgenden Jahre hingegen brachten stärkere Probleme mit sich, die letztendlich auch zur Auflösung der Band führten. 1989 war das Record Lable Mehr in der Wikipedia