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Ich Will Keine Schokolade(2000-01-01) ![]() weitere Werke von Trude Herr | Songliste
1: Ich will keine Schokolade
2: In der Spelunke 'Zur alten Unke'
3: Morgens bin ich immer m
4: So schie Du
5: Oh, Heinrich
6: 33 144 Mal
7: Tschitschibum
8: Weil ich so sexy bin
9: Er war stets Kavalier
10: Lass das sein
11: Brautjammer
12: Ich kann weinen wie ein Wasserfall
13: Mama von Trinidad
14: Tango D'Amore
15: Spiegel Twist
16: Autofahrer Blues
17: Franzch sprechen kann ich fast gar nicht
18: So ein Mann (Ist ein komisches Gews)
19: Mein bester Freund heisst Luxi
20: Ich bin eine Frau von Format
21: Hula-Twist
22: Mama, er ist schon wieder hier
23: Ja, er kann l
24: So einfach ist die Liebe nicht
25: Nein, ich lass mich nicht fotografieren
26: Nach dem dritten Schoppen
27: Du warst lieb zu mir
28: Mama, ich bin so bang
29: Mami Molly's Makkaroni Band(& GUNTER GABRIEL)
30: Versteh |
Trude Herr.Erklärung der Daten Alben Trude Herr (* 4. Mai 1927 in Köln; †16. März 1991 in Lauris bei Aix-en-Provence in Frankreich) war eine deutsche Schauspielerin, Schlager- und Krätzchensängerin und Theaterdirektorin. Trude Herr wird in Köln-Kalk geboren, wächst in Köln-Mülheim auf und besucht auch dort die Schule. Ihr Vater muss wegen seiner Mitgliedschaft in der kommunistischen Partei lange Zeit im Gefängnis und später auch im Konzentrationslager verbringen. Da die Wohnung der Herrs 1943 durch Bomben zerstört wird, leben sie zwei Jahre in Hessen. Dort arbeitet Trude, die zu diesem Zeitpunkt bereits Tutti und scherzhaft ob ihrer vollschlanken Formen auch dat Pummel genannt wird, im Krankenhaus als Schreibkraft in Dillenburg. Trude Herr will unbedingt Schauspielerin werden. Sie arbeitet nach dem Krieg einige Zeit als Statistin an einer Aachener Wanderbühne und erhält auch kleinere Rollen im Millowitsch-Theater. 1949 gründet sie mit ihrem Freund und Mentor Gustav Schellhardt die Kölner Lustspielbühne, deren Existenz jedoch nicht von langer Dauer ist. Zeit ihres Lebens ist sie stolz auf dieses Projekt und erwähnt es immer wieder in Presseinterviews. Nach dem Konkurs arbeitet Trude Herr einige Zeit als Bardame im Szenelokal Barberina. Mitte der 1950er Jahre tritt sie zur Karnevalszeit immer wieder bei den Veranstaltungen der verschiedenen Kölner Vereine auf und erntet stets großen Applaus. In ihrer Type folgt sie dabei der seit den 20er Jahren als Varieté- und Revuesängerin bekannten Grete Fluss. Trude Herr wird dabei von Willi Schaeffers, dem Chef des Kabaretts Tingel-Tangel entdeckt, der sie sogleich nach Berlin engagiert. Jetzt hat sie ein größeres Publikum, und der Erfolg stellt sich auch prompt ein. Mit dem Gesangsstück „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann“ aus dem Film Marina gelingt ihr 1960 der Durchbruch. Zwar verkörpert sie in den folgenden Filmen oft die „doofe Dicke“, aber sie überzeichnet sie auch wieder so sehr, dass es überzeugt. Sie spielt in über 30 Filmen mit, hat zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen und Erfolg im Schlagergeschäft. 1969 bringt sie von einer Afrikareise den zum Volk der Tuareg gehörenden Tunesier Ahmed M´Barek mit, den sie dann heiratet. Doch die Ehe hält nur bis 1976. Das Volkstheater lässt sie aber nicht los. 1977 eröffnet sie auf der Severinstraße ihr „Theater im Vringsveedel“. Dort will sie eine volksnahe Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater aufbauen. Ihr kongenialer Partner war auf der Bühne in dieser Zeit Hans Künster. Ohne städtische Zuschüsse steht das Theater finanziell ständig auf schwachen Füßen. Deshalb und auch wegen zunehmender Gesundheitsprobleme wird das Theaterexperiment Ende 1986 beendet. 1987 nimmt sie mit dem Produzenten Thomas Brück ein Album mit internationalen Hits auf, die sie mit deutschen Texten versieht. Das Lied „Niemals geht man so ganz“, das sie mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss) interpretiert, erreicht Platz 20 in den deutschen Charts. 1988 erhält sie das Bundesverdienstkreuz. Aus gesundheitlichen Gründen zieht sie um auf die Fidschi-Inseln. Sie schreibt an einer Biografie und züchtet Champignons. Anfang 1991 kehrt sie mit Samuel Bawesi, ihrem Lebenspartner von den Fidschi-Inseln, nach Köln zurück. Obwohl sie wieder im Showgeschäft Fuß zu fassen scheint (Sendungen bei RTL plus waren geplant), muss sie aus gesundheitlichen Gründen in den Süden ziehen. Sie verzieht nach Lauris, einem kleinen Dorf bei Aix-en-Provence in Südfrankreich, wo sie im März 1991 an Herzversagen stirbt. Vorher lebte Trude Herr jedoch einige Jahre auf einem alten Bauernhof in Oberraden im Westerwald. Trude Herr ist auf dem Kölner Nordfriedhof beerdigt. Anlässlich Ihres 80. Geburtstages im Jahr 2007 zeigte das WDR-FS sowie das ARD Digitalprogramm EinsFestival die legendären Aufzeichnungen ihrer Theaterstücke aus ihrem "Theater im Vringsveedel" in Köln. Drei dieser Theaterstücke wurden anläßlich des Geburtstages auf DVD veröffentlicht. Ich will keine Schokolade In der Spelunke zur alten Unke Weil ich so sexy bin Niemals geht man so ganz (mit Wolfgang Niedecken von BAP und Tommy Engel von den Bläck Fööss) |
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