Alice in Chains ist eine amerikanische Rockband aus Seattle, Washington. Die Gruppe zählt neben Nirvana, Soundgarden und Pearl Jam zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vertretern der Grunge-Ära und feierte ihre größten Erfolge in der ersten Hälfte der 1990er Jahre.
Im Gegensatz zu anderen Vertreten der Grunge-Bewegung ist die Musik von Alice in Chains mehr vom Heavy Metal beeinflusst als vom Punk oder Psychedelic Rock. Bezeichnend für viele Songs ist der zweistimmige Gesang von Sänger Layne Staley und Gitarrist Jerry Cantrell, der nicht zuletzt zum Markenzeichen der Band wurde. Mindestens ebenso markant sind die größtenteils depressiven Texte, die einen Einblick in den Gemütszustand von Sänger Staley gewähren.
1987-1990: Die frühen Jahre
Sänger Layne Staley tritt 1987 der Band von Gitarrist Jerry Cantrell bei, die sich Diamond Lie nennt. Bassist Mike Starr und Schlagzeuger Sean Kinney komplettieren das Line Up und noch im selben Jahr ändern sie den Namen in Alice ’N Chains, ein Bandname den Staley bereits für eine seiner früheren Bands verwendet hatte. Die Vier treten in ihren Anfangstagen als Glam- und Hair-Metal-Band in Aktion und nehmen mehrere Demos auf, bevor ihr Stil langsam düsterer und schwerer wird und sie ihr Glam-Image ablegen.
Die Band ändert ihren Namen schließlich in Alice in Chains und unterschreibt am 9. Dezember 1989 einen Plattenvertrag bei Columbia Records. Zu Beginn des Jahres 1990 tourt die Band erstmals im Vorprogramm von Extreme durch die USA. Im Juni erscheint dann mit We Die Young die erste EP der Band, deren Titeltrack zu einem ersten Radioerfolg für die Band wird. Zwei Monate später, am 28. August 1990, folgt das Debütalbum Facelift. Das Album schafft es bis auf Platz 40 der amerikanischen Charts und der Videoclip zu Man In The Box läuft über 16 Wochen auf Rotation bei MTV.
1991-1994: Der Aufstieg und die Grunge-Ära
Alice in Chains eröffnen das Clash Of The Titans-Tourpaket in den USA für Mehr in der Wikipedia