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Vol. 2-15 Grandes Exitos(2007-09-30) weitere Werke von Carlos Gardel | Songliste
1: Dia Que Me Quieras
2: Cuesta Abajo
3: Yira, Yira
4: Aquel Tapado de Armi
5: Volvio Una Noche
6: Cancion de Buenos Aires
7: Barrio Reo
8: Sus Ojos Se Cerraron
9: Lejana Tierra Mia
10: Leguisamo Solo
11: Chorra
12: Tomo y Obligo
13: Alma en Pena
14: Tango Argentino
15: Adios Muchachos |
Carlos Gardel.Carlos Gardel eigentlich Charles Romuald GardĂ©s (* 11. Dezember 1890 Toulouse, Frankreich; †24. Juni 1935 bei einem FlugzeugunglĂĽck in MedellĂn, Kolumbien) war Tango-Sänger und -Komponist. Gardel gilt als die wichtigste Persönlichkeit des Tango in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit seiner Mutter kommt Gardes 1893 nach Argentinien und lebt fortan in Buenos Aires. Er wächst dort im Stadtteil Abasto auf, in welchem der zentrale Obst- und GemĂĽsemarkt liegt. Der Junge vertreibt sich seine Zeit, unbeobachtet von der alleinerziehenden Mutter, auf den StraĂźen der argentinischen Metropole. Schon in sehr jungem Alter fällt seine Stimme auf, und er wird unter dem Namen El Morocho del Abasto (etwa: „Der Dunkelhäutige von Abasto“) in der Umgebung bekannt. Im Jahre 1902, er hilft als Kulissenschieber im Teatro Victoria, hört ihn der bekannte italienische Sänger Titta Ruffo, der ihn nun bei der Ausbildung seiner Stimme unterstĂĽtzt. Seine Stimme entfaltet ihre Sinnlichkeit und ihre groĂźe dramatische Expressivität. 1906 verlässt er die Schule und konzentriert sich nur noch auf das Singen. Er tritt in den CafĂ©s und Restaurants der unmittelbaren Nachbarschaft auf. 1912 legt er seinen französischen Namen ab und nennt sich nun Carlos Gardel. Gleichzeitig leugnet er die französische Herkunft und gibt an, aus Uruguay nach Argentinien gekommen zu sein. 1912 findet in der Calle Guardia Vieja im Abasto ein „Tango-Duell“ mit dem Sänger JosĂ© Razzano statt. In diesem Duell gibt es keinen Sieger - vielmehr gibt es seitdem das Duo Gardel-Razzano, das die folgenden fĂĽnfzehn Jahre gemeinsam musizieren wird. Bis 1915 werden die beiden Sänger so populär, dass sie nicht nur in den besten Theatern und Clubs von Buenos Aires, sondern auch in ganz Argentinien, in Uruguay, in Chile und Brasilien auftreten. Auf diesen Tourneen trifft Gardel auch sein groĂźes Idol, den italienischen Tenor Enrico Caruso. Am 11. Dezember 1915 wird er in einem Club durch einen Lungensteckschuss niedergestreckt. An den Folgen dieser lebensgefährlichen Verletzung wird er bis an sein Lebensende leiden. Nach einer einjährigen Pause, kehrt er mit noch größerem Enthusiasmus zurĂĽck. Ab 1917 spezialisiert er sich ausschlieĂźlich auf den Tangogesang. Nach der Trennung von Razzano, der mit dieser Einseitigkeit nicht einverstanden ist, steigt er auf zum ersten und bis heute berĂĽhmtesten Tangosänger Argentiniens und der Welt. Gemeinsam mit seinem lebenslangen Weggefährten, dem Dichter und Journalisten Alfredo Le Pera, komponiert Gardel zahlreiche klassische Tangos wie Mi Buenos Aires querido, Soledad, Golondrinas, Volver und El dĂa que me quieras. Er schreibt nicht nur Tangos; ebenso folkloristische Musik wie Milongas, Zambas, Rancheras, Tonadas, Tristes, Estilos usw. Er schreibt auch einige Foxtrotts in englischer Sprache, sowie auch einige Lieder traditionellen Stils auf Französisch. Ende der 1925er Jahre kommt Gardel auch nach Europa zurĂĽck und wird in Spanien ein ebenso groĂźer Star wie in Lateinamerika. Sein DebĂĽt in Paris gibt er 1928. Carlos Gardel war der erste und vielleicht einzige argentinische Weltstar im Showbusiness. Seine Bedeutung fĂĽr den Tango wird später höchstens noch von Astor Piazzolla erreicht. Mit Beginn des Paramount Tonfilms sieht er auch im Film fĂĽr sich eine Zukunft und wirkt in der Folge in zahlreichen Musik-Filmen mit. Am 24. Juni 1935 sterben Gardel, Alfredo Le Pera und mehrere ihrer Begleiter beim ZusammenstoĂź zweier Flugzeuge auf der Landebahn des Flughafens der Stadt MedellĂn in Kolumbien. Gardel stirbt auf dem Höhepunkt seiner Karriere während einer Tournee, die ihn durch ganz Lateinamerika fĂĽhren sollte, und Millionen seiner Fans weinen um ihn, mehrere begehen Selbstmord. In Argentinien geht heute noch die Redensart um: „Gardel singt mit jedem Tag besser“. Ein Vers aus seinem Tango Volver wird zum geflĂĽgelten Wort in ganz Lateinamerika: Veinte años no es nada (Zwanzig Jahre sind ein Nichts). Gardel ist auf dem Friedhof La Chacarita in Buenos Aires begraben. Am 1. September 2003 werden Gardels Originalaufnahmen durch die UNESCO zum Weltdokumentenerbe erklärt. Literatur: Julián y Osvaldo Barsky (2004), Gardel la biografĂa, Taurus, Buenos Aires, Argentina. Gardel wurde im französischen Toulouse geboren. In einem Geburtsregister in Toulouse findet sich der Name „Charles Romuald Gardès ... Sohn eines unbekannten Vaters und von Berthe Gardès“. In seinem Testament erklärte Gardel selbst, in Toulouse geboren zu sein, auch wenn er während seines Lebens in verschiedenen Interviews behauptete, aus TacuarembĂł (Uruguay) zu stammen. Zudem war in seinem Ausweis Uruguay als Geburtsland vermerkt. Im Jahre 1936 ratifizierte die uruguayische Regierung nach einem Streitverfahren ein Dokument, in welchem Frankreich als Geburtsland anerkannt wurde. AusfĂĽhrlich ist dies im Buch "Carlos Gardel - sus antecedentes franceses" ... Mehr in der Wikipedia |
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