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Die Vermessung Der Welt (hörsp(2008-02-01) ![]() weitere Werke von Daniel Kehlmann | Songliste
1: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 1
2: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 2
3: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 3
4: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 4
5: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 5
6: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 6
7: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 7
1: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 8
2: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 9
3: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 10
4: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 11
5: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 12
6: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 13
7: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 14
8: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 15Die Verm...
9: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 17
10: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 18
11: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 19
12: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 20
13: Die Vermessung der Welt (Hiel) - Titel 21 |
Daniel Kehlmann.Daniel Kehlmann (* 13. Januar 1975 in MĂŒnchen) ist ein deutschsprachiger Schriftsteller. Daniel Kehlmann wurde als Sohn des Regisseurs Michael Kehlmann geboren. Die Familie zog 1981 nach Wien, wo Kehlmann ab 1993 Philosophie und Literaturwissenschaft studierte. Nach seinem Studium begann er eine philosophische Dissertation ĂŒber den Begriff des Erhabenen bei Kant, âdie ich aber ziemlich bald liegen gelassen habe.â Dies habe unter anderem daran gelegen, âdaĂ es mit dem Schreiben so gut lief.â 1997 debĂŒtierte Kehlmann mit dem Roman Beerholms Vorstellung. Darauf folgten "Mahlers Zeit" (1999) und die Novelle "Der fernste Ort" (2001). Seinen internationalen Durchbruch als Schriftsteller schaffte er 2003 mit seinem vierten Roman "Ich und Kaminski". Er schreibt Rezensionen und Essays fĂŒr verschiedene Zeitungen, unter ihnen die SĂŒddeutsche Zeitung, die Frankfurter Rundschau, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Volltext und Literaturen. 2001 war Kehlmann Gastdozent fĂŒr Poetik an der UniversitĂ€t Mainz, im Wintersemester 2005/06 hatte er die Poetikdozentur der FH Wiesbaden, und im Wintersemester 2006/07 die Poetikdozentur der UniversitĂ€t Göttingen inne. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur. Daniel Kehlmann beschreibt sein erzĂ€hlerisches SelbstverstĂ€ndnis wie folgt: âEin ErzĂ€hler operiert mit Wirklichkeiten. Aus dem Wunsch heraus, die vorhandene nach seinen Vorstellungen zu korrigieren, erfindet er eine zweite, private ...â - âErzĂ€hlen, das bedeutet einen Bogen spannen, wo zunĂ€chst keiner ist, den Entwicklungen Struktur und Folgerichtigkeit gerade dort verleihen, wo die Wirklichkeit nichts davon bietet.â (aus: Wo ist Carlos MontĂșfar?) Kehlmanns Literatur ist nicht autobiographisch orientiert. Er erfindet seine Protagonisten und ihre Geschichten und versetzt sich und den Leser - in einer Art Experiment - in ihre Perspektive. Seine Helden sind in der Regel auf die eine oder andere Art extreme Figuren: extrem oberflĂ€chlich und eitel wie in Ich und Kaminski oder extrem begabt und abgehoben wie in Mahlers Zeit. Als Leser kann man sich selten völlig mit ihnen identifizieren. Die Spannung entsteht nicht zuletzt aus der Frage, ob und wie diese extremen Charaktere scheitern. Kehlmanns Helden leben in einer RealitĂ€t, die uns bekannt vorkommt und stoĂen gleichzeitig an die Grenzen dieser RealitĂ€t: In Beerholms Vorstellung glaubt ein BĂŒhnenmagier plötzlich, wirklich zaubern zu können, in Mahlers Zeit glaubt ein junger Wissenschaftler eine Formel gefunden zu haben, mit deren Hilfe er die Zeit aufheben kann. In dem Roman Ich und Kaminski wittert der Protagonist, ein oberflĂ€chlicher Karrierist, im nahen Tod des gerade noch bekannten Malers Kaminski, die Chance, sich durch das Schreiben von dessen Biographie im Kunstbetrieb zu etablieren. In der Konfrontation mit dem abgeklĂ€rten KĂŒnstler erkennt er schlieĂlich, wie wenig sein bisheriges Leben wert war. Die Vermessung der Welt, Kehlmanns bisher ambitioniertester und auch erfolgreichster Roman (auf einer Liste der New York Times vom 15. April 2007 der international bestverkauften BĂŒcher des Vorjahres kam der Roman auf Platz zwei), erzĂ€hlt die um zahlreiche Erfindungen angereicherten Lebensgeschichten der beiden Forscher Alexander von Humboldt und Carl Friedrich GauĂ - ein Roman ĂŒber die Entstehung der modernen Wissenschaft, ĂŒber die Deutsche Klassik. Das Buch ist gröĂtenteils in indirekter Rede geschrieben, wodurch eine Vielzahl komischer, ja burlesker Effekte entstehen. Seine durchaus experimentell orientierte Poetik beim Schreiben eines historischen Romans erlĂ€utert Kehlmann in dem seiner Essaysammlung titelgebend vorangestellten Text Wo ist Carlos MontĂșfar? In Kehlmanns Kolumne science@fiction, die regelmĂ€Ăig im Wissenschaftsmagazin heureka! der Wiener Wochenzeitung Falter erscheint, Ă€uĂert sich der Schriftsteller auch zur Wikipedia: Kehlmann bezeichnet darin den Artikel ĂŒber ihn als in Details fehlerhaft und als Hauptquelle vieler ĂŒber ihn schreibender Journalisten. Die ebendort zu lesende Behauptung, er habe in einen Artikel zum Thema Reggaemusik schon einmal spaĂhalber falsche Details eingefĂŒgt, hat er mittlerweile (am selben Ort) widerrufen. 1998 Förderpreis des Kulturkreises beim Bundesverband der Deutschen Industrie 2000 Stipendium des Literarischen Colloquiums in Berlin 2003 Förderpreis des Ăsterreichischen Bundeskanzleramtes 2005 Candide Preis des Literarischen Vereins Minden 2005 Finalist fĂŒr den Deutschen Buchpreis: Die Vermessung der Welt 2006 Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung; Heimito-von-Doderer-Preis; ... Mehr in der Wikipedia |
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