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Soham(2007-07-27) ![]() weitere Werke von Dao | Songliste
1: Had Gedam
2: Prayer
3: Soham
4: Ishq
5: A'Rap Al Arap
6: Here and Now
7: Xiong
8: Moody Moon No. 5
9: Kamanche
10: Bashira
11: Holiday
12: Salaam |
Dao.DĂ o heiĂt wörtlich aus dem Chinesischen ĂŒbersetzt âWegâ, âStraĂeâ, âPfadâ und bedeutete in der klassischen Zeit Chinas âMethodeâ, âPrinzipâ, âder rechte Wegâ, was dem Wort im Konfuzianismus entspricht. Die Ăbersetzung nĂ€hert nur sehr grob an den abstrakten Gehalt des Wortes im daoistischen Kontext, denn das DĂ odĂ©jÄ«ng des LÇozÇ stellte das DĂ o zum ersten mal als eine Art von transzendenter höchster Wirklichkeit und Wahrheit dar. DĂ o Chinesisch: é Pinyin: dĂ o (dao4) Wade-Giles: tao (tao4) Japanisch: é On-Lesung: ă©ă (dĆ, dou), ăšă (tĆ, tou) Kun-Lesung: ăżăĄ (michi) Koreanisch: ë (é, do) Vietnamesisch: ÄáșĄo Das chinesische Schriftzeichen fĂŒr DĂ o setzt sich aus dem Zeichen éŠ (chin. shÇu), das fĂŒr sich âKopfâ bedeutet, und einem so genannten Radikal oder Determinativum 蟶 (< 蟔, chin. chuĂČ âgehenâ) zusammen. Traditionellerweise wird DĂ o mit âDer Wegâ wiedergegeben, die moderne Sinologie erachtet es aber fĂŒr besser, es als eigenstĂ€ndigen Begriff unĂŒbersetzbar zu gebrauchen, da die Inhalte fĂŒr ein Wort zu umfassend sind. ăćŸäžç„ć ¶ćăćäčæ°éă Ich kenne seinen Namen nicht, darum nenne ich es âDĂ oâ. (aus Kapitel 25 des DĂ odĂ©jÄ«ng (éćŸ·ç¶) von LÇozÇ (èć)) Taiji, das Symbol fĂŒr "individuelles" Yin und YangDĂ o bezeichnet in der daoistischen chinesischen Philosophie ein ewiges Wirk- oder Schöpfungsprinzip, das fĂŒr den Ursprung der Einheit und DualitĂ€t und damit fĂŒr die Entstehung der Welt (Die âZehntausend Dingeâ) verantwortlich ist. Aus Dao entstehen die PolaritĂ€ten YÄ«n und YĂĄng und dadurch die GegensĂ€tze, aus deren Zusammenspiel sich Wandel, Bewegung und gegenseitige Durchdringung und dadurch die Welt ergibt. DĂ o ist allumfassend und meint sowohl die dualistischen Bereiche der materiellen Welt, als auch die transzendenten jenseits der DualitĂ€t. Das DĂ o ist also sowohl ein Prinzip der Immanenz als auch der Transzendenz. Es stellt den höchsten Seinszustand dar. In seiner transzendenten Funktion, als undifferenzierte Leere ist es die Mutter des Kosmos, als immanentes Prinzip das, was alles durchdringt. GemÀà LÇozÇ bringt das DĂ o die Einheit hervor, die Einheit bringt die Zwei hervor, diese die Drei und diese die manifestierte Welt der zehntausend (â aller) Dinge (chin. èŹç©/äžç©, wĂ nwĂč). Das deutet darauf hin, dass das DĂ o die PotentialitĂ€t aller Formen ist, denn es ist mehr als die Einheit. Gleichzeitig steht es fĂŒr die Kraft, die den ganzen Schöpfungsprozess und die Schöpfung durchzieht. Da das DĂ o alles umfasst, auch die GegensĂ€tze von Leere und Dasein (chin. çĄ/æ , wĂș, chin. æ, yÇu), ist es in intellektuellen Begriffen eigentlich unbeschreiblich, weshalb den ErklĂ€rungen der chinesischen Philosophie immer das Paradoxe anhaftet. So kann vom DĂ o nicht gesagt werden, es besitze eine Existenz, denn das hieĂe, seine Nicht-Existenz oder Leere auszuschlieĂen, doch sagte man, es existierte nicht, so wĂŒrde man seine Erscheinung in der FĂŒlle der manifestierten Welt leugnen. In den Begriffen der klassischen daoistischen Literatur erscheint das DĂ o als unergrĂŒndlicher, weiter und ewiger reiner Geist - die Mutter des Kosmos. Auch ist es das alles Durchdringende, das Umfassende und das Ziel der Existenz; selbst Nichtsein, aber auch der Ursprung des Daseins. Es wirkt ohne AktivitĂ€t und Absicht, die Dinge gehen aus ihm hervor und erhalten ihre Ordnung. Das DĂĄo verursacht jeglichen Wandel und ist doch selbst leer und ohne AktivitĂ€t. Es ordnet ohne zu herrschen und jedes Wesen und jedes Ding besitzt sein eigenes DĂ o, seinen eigenen Weg, weshalb es als weise angesehen wird, dem DĂ o zu folgen, indem man Nichthandeln, WĂș WĂši (chin. æ äžș/çĄçČ), praktiziert, denn das DĂ o ordnet von selbst und man sollte in diese natĂŒrliche Ordnung nicht eingreifen. Das DĂ o ist am ehesten als ein umfassendes Weltprinzip zu verstehen, rein rational unzugĂ€nglich. Der Mensch soll das möglichst wenig durch bewusstes Handeln und Streben stören, sondern in mystisch-intuitiver Weise mit dem Gesetz im Einklang leben. Doch nicht nur der Mensch hat Teil am DĂ o, sondern jedes Ding und Wesen hat sein eigenes DĂ o, seinen eigenen Weg. Jedes Wesen ist auf seinem Weg einmalig in seinen Wandlungen und Entwicklungen und durch den stĂ€ndigen Fluss offenbart sich das DĂ o als Bewegung und Wandlung, die auf die Erfahrung von Existenz hindeutet und nicht auf das VerstĂ€ndnis starrer intellektueller Konzepte. In den Kommentaren zum I Ging (chin. æç¶, YĂŹ JÄ«ng) wird dieses Urprinzip TĂ ijĂ (chin. ć€Șæ„”/ć€Șæ) genannt. Den Begriff DĂ o fĂŒhrte LÇozÇ im ... Mehr in der Wikipedia |
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