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Christmas Time Is Here(2007-02-12) ![]() weitere Werke von Dianne Reeves | Songliste
1: Little Drummer Boy
2: Carol of the Bells
3: Christmas Time Is Here
4: This Time of the Year
5: Christmas Waltz
6: I'll Be Home for Christmas
7: Christ Child's Lullaby
8: Child Is Born
9: Christmas Song
10: Let It Snow
11: Have Yourself a Merry Little Christmas |
Dianne Reeves.Dianne Reeves (* 23. Oktober 1956 in Detroit, Michigan) ist eine US-amerikanische JazzsĂ€ngerin und Songautorin. Sie lebt in Denver (Colorado). Neben Dee Dee Bridgewater, Diana Krall und Cassandra Wilson zĂ€hlt sie mittlerweile zu den besten JazzsĂ€ngerinnen unserer Zeit. Sie stammt aus einer sehr musikalischen Familie. Ihr Vater war ebenfalls SĂ€nger. Er starb an Krebs, als sie zwei Jahre alt war. Ihre Mutter Vada Swanson war eine Krankenschwester und spielte Trompete. Aufgewachsen ist sie jedoch zusammen mit ihrer Schwester Sharon bei ihrer GroĂmutter in Denver (Colorado). Ihr Cousin George Duke ist ein bekannter Pianist und Plattenproduzent, der fĂŒr sie auch schon viele Platten produziert hat. Als Kind bekam sie Klavierunterricht und sang eher so nebenbei. Mit 11 Jahren begann sie dann, sich fĂŒr das Singen mehr zu interessieren. Sie wuchs in den 60ern wĂ€hrend des Vietnamkrieges und der BĂŒrgerrechtsbewegung auf, im Radio lief die Musik von Motown. GlĂŒcklicherweise hatte sie eine inspirierende Lehrerin, die dachte, der beste Weg, um Studenten zusammenzubringen, sei durch Musik. So kreierte die Lehrerin eine Show mit allen Studenten, Lyriks und Songs und Dianne entdeckte dort ihre Liebe zur Musik und vor allem, dass sie wirklich SĂ€ngerin werden wollte. Charles Burrell, ein Onkel von Dianne, der im Denver Symphonieorchester Bass spielte, gab ihr eines Tages mehrere Jazzplatten von Ella Fitzgerald bis Billie Holiday u. a. zum Anhören, so auch Sarah Vaughan's Platte "Sarah Vaughan sings Michel Legrand", bei der ihre Begeisterung und Faszination fĂŒr die SĂ€ngerin Sarah Vaughan entflammte. Seitdem hörte und beschĂ€ftigte sie sich eine zeitlang nur noch mit Jazzmusik. 1974 Mit 18 Jahren schloss sie sich in der George Washington Highschool in Denver/Colorado einer Schul-Bigband an. Im gleichen Jahr trat sie mit der Band bei einem Musikwettbewerb auf (Convention of the National Association of Jazz Educators). Ihre Band gewann den Wettbewerb und sie wurde prompt vom Fleck weg von dem Trompeter Clark Terry entdeckt, der sie seitdem als ihr Mentor unter seine Fittiche nahm. Er lud sie ein, mit seinen Freunden, bekannten Musikern, mit zu musizieren. 1975 Ein Jahr studierte sie Musik an der UniversitĂ€t von Denver (Colorado), bevor sie 1976 nach Los Angeles ĂŒbersiedelte. Dort wuchs ihr Interesse an latein-amerikanischer Musik. Sie begann, mit den verschiedensten Musikrichtungen zu experimentieren und beschloss endgĂŒltig, SĂ€ngerin zu werden. Sie traf Leute wie Eduardo del Barrio, trat eine Weile mit seiner Gruppe "Caldera" auf und sang in Billy Childs experimenteller Jazzband "Night Flights". SpĂ€ter ging sie mit Sergio Mendes auf Welttournee, 1983 bis 1986 tourte sie mit Harry Belafonte, der sie als LeadsĂ€ngerin förderte und in eine Band von Musikern rund um die ganze Welt nahm. Ihre erste Erfahrung mit Worldmusic, dessen Stil von Calypsomusik bis hin zum Jazz geht. 1987 unterzeichnete sie als erste einen Vertrag bei dem wiederbelebten Jazzlabel "Blue Note Records". 1992 zog sie von Los Angeles zurĂŒck nach Denver (Colorado). 2002 trat sie bei der Schlusszeremonie der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City auf. Ebenfalls hatte sie einen musikalischen Gastauftritt in einer Staffel der bekannten Fernsehserie "Sex and the City." 2003 wurde sie ihr der Job als Organisatorin fĂŒr Jazzkonzerte in der Los Angeles Philharmonie angeboten. Ihr Job ist es, ein Jazzprogramm fĂŒr Los Angeles aufzubauen, was ihr sehr viel SpaĂ macht, da sie so die andere Seite einmal sehen kann. In der Silvesternacht 2003/2004 trat sie mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Sir Simon Rattle in der Berliner Philharmonie auf.In Deutschland war sie zweimal zu Gast bei der Jazz Baltica in Salzau (2001 und 2004). 2004 war das Hauptthema der Jazz Baltica "Voices of Jazz", wo sie deshalb ausnahmensweise insgesamt drei Konzerte gab:- Eines zusammen mit ihrem Trio und dem Trompeter "Roy Hargrove". - Die "Salzau Dialogues" mit den Gitarristen "Romero Lubambo" (aus Brasilien) und "Russel Malone", unterstĂŒtzt von der dĂ€nischen SĂ€ngerin CĂ€cilie Norby und Lars Danielsson (Bass). - Mit dem Schleswig-Holstein-Chamber-Orchester unter der Leitung von dem amerikanischen Arrangeur Vince Mendoza. Mit dem Schleswig-Holstein-Chamber-Orchester trat sie im Jahr 2001 zusammen schon einmal erfolgreich in Salzau auf. 2005 Sie trat sie in dem neuen George Clooney Film Good Night, and Good Luck als SĂ€ngerin auf. 2006 Dianne Reeves gewinnt den Grammy in der Kategorie "Best Jazz Vocal Album" fĂŒr den Soundtrack zum George Clooney Film "Good Night, and Good Luck", der in Deutschland im April 2006 in die Kinos kam.In Interviews erwĂ€hnt sie immer wieder die berĂŒhmte JazzsĂ€ngerin Sarah Vaughan, die sie als ihr gröĂtes Jazzidol bezeichnet. Oft zu Gast ist sie auf dem North Sea Jazz Festival in Den Haag in Holland, der Avo Session in Basel oder den Leverkusener Jazztagen. 2001 In the Moment - Best Jazz Vocal Performance 2002 The Calling - Best Jazz Vocal Performance 2003 A Little Moonlight - Best Jazz Vocal Performance 2006 Good Night, And Good Luck - Best Jazz Vocal Album - SoundtrackSie ist die erste SĂ€ngerin, die in drei aufeinander folgenden Jahren (2001-2003) Grammys gewonnen hat. 2002 erhielt sie auf dem Montreal International Jazz Festival" den "Ella Fitzgerald Award". 2003 wurde sie vom "Berklee College of Music" in Boston/USA mit einem "Honorary Doctor of Music Degrees" geehrt. |
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