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Judas Goats & Diseleaters [vinyl Maxi-single](2007-09-14) ![]() weitere Werke von Ed Gein | Songliste
1: Robert Flaig
2: Small Towns, Small Minds
3: Killing a Co-Worker
4: Pee Wee Herman (Paul Reubens)
5: We're Drowning in It
6: Amen
7: Christianity as Foreign Policy
8: United Ninety Three
9: Bastard
10: Conflict of Interest
11: Wool Is Pulled
12: Guilty as Charged
13: This Ends Now |
Ed Gein.Edward Theodore Gein, genannt Ed Gein, (* 27. August 1906 in La Crosse, Wisconsin; â 26. Juli 1984 in Waupun, Wisconsin) war ein Mörder, der mindestens zwei Frauen umbrachte, GrĂ€ber schĂ€ndete und sich aus Leichenteilen KleidungsstĂŒcke, vier SitzbezĂŒge fĂŒr Korbsessel und neun Gesichtsmasken aus getrockneter Haut fertigte. Edward Theodore Gein kam 1906 als zweites Kind von George P. Gein (1873â1940) und dessen Frau Augusta T. Lehrke (1878â1945) zur Welt. Die Eltern, die beide aus Wisconsin stammten, hatten am 7. Juli 1900 geheiratet. Gein hatte einen Ă€lteren Bruder, Henry G. Gein (1901â1944). Geins chronisch alkoholkranker Vater war stets arbeitslos, die Mutter musste die Familie mit ihrem Lebensmittelladen allein ĂŒber Wasser halten. Der Vater war gewalttĂ€tig und schlug seine Söhne, die schon in jungen Jahren ein ebenso aggressives Verhalten an den Tag legten. Sowohl Gein als auch sein Bruder verachteten den Vater. Augusta Gein war sehr dominant und tonangebend in der Familie. Da die Eltern sehr religiös waren, kam eine Ehescheidung nicht in Frage, George und Augusta Gein lebten trotz gegenseitiger Verachtung bis zuletzt zusammen. Nachdem sie genug Geld angespart hatte, kaufte Mrs. Gein eine Farm in der NĂ€he von Plainfield, die zum Hauptwohnsitz der Familie wurde. Sie wĂ€hlte diese verlassene Gegend, um ihre heranwachsenden Söhne von jeglichem Ă€uĂeren Einfluss abzuschotten. Sie durften das GrundstĂŒck nur fĂŒr den Schulbesuch verlassen. Mrs. Gein, eine religiöse Fanatikerin, predigte ihren Söhnen von den SĂŒnden menschlicher SexualitĂ€t. Sie wiederholte stĂ€ndig, dass alle Frauen âHurenâ seien und Sex ausschlieĂlich der Fortpflanzung, aber nicht dem Genuss dienen sollte. Sie las ihnen jeden Tag aus der Bibel vor, vor allen Dingen jene Teile, in denen es um Tod und Verderben geht. Geins Vater starb 1940. 1944 kam es auf der Familienfarm zu einem GroĂfeuer, in dem Geins Ă€lterer Bruder ums Leben kam. Der Polizei gegenĂŒber sagte er aus, er hĂ€tte seinen Bruder im dichten Qualm aus den Augen verloren, konnte sie aber direkt zu seinem Leichnam fĂŒhren. Obwohl bei Henry Gein ein SchĂ€deltrauma festgestellt werden konnte, wurde âErstickungstodâ in die Sterbeurkunde eingetragen. Henry Gein gilt daher als mögliches erstes Opfer seines Bruders. Als im darauffolgenden Jahr die Mutter starb, lebte Gein allein auf dem elterlichen GrundstĂŒck. Das krankhafte Verhalten hatte bei Gein begonnen, als seine Mutter verstorben war, an welcher der Junggeselle emotional sehr hing. Am 8. Dezember 1954 ermordete Gein die 51-jĂ€hrige GaststĂ€tteninhaberin Mary Hogan in Pine Grove, Wisconsin. Am 16. November 1957 wurde die 58-jĂ€hrige Ladenbesitzerin Bernice Worden aus ihrem GeschĂ€ft in Plainfield entfĂŒhrt und ermordet. Als Polizisten am nĂ€chsten Tag Geins Farmhaus ĂŒberprĂŒften, fanden sie neben der ausgeweideten Leiche von Bernice Worden auch Teile verschiedener anderer Leichen (mindestens 15), darunter eine Sammlung Nasen, weiblicher Geschlechtsorgane und Gesichtsmasken. In einer Pfanne auf dem Herd fand man ein Herz â anderen Berichten zufolge in einer PapiertĂŒte neben dem Herd. Ob Gein tatsĂ€chlich auch ein Kannibale war, blieb jedoch unklar. Ed Gein wurde verhaftet und gestand spĂ€ter zwei Morde. Da er aber als nicht schuldfĂ€hig angesehen wurde, ĂŒberwies man ihn in das Central State Hospital in Waupun, Wisconsin. Im November 1968 wurde er dann doch noch fĂŒr schuldfĂ€hig erklĂ€rt, vor Gericht gestellt und verurteilt. Das Gericht wies ihn abermals in das Central State Hospital ein, in dem er bis zu seinem durch Krebs bedingten Tod am 26. Juli 1984 lebte. Ed Gein war auch Inspiration fĂŒr verschiedene MusikstĂŒcke: z. B. fĂŒr âEd Gein For Presidentâ der belgischen Grindcore-Gruppe Hybrid Viscery, âDead Skin Maskâ von Slayer, âNothing to Geinâ von Mudvayne, âOld Mean Ed Geinâ von The Fibonaccis, âJessicaâ von Dir en Grey, âNipple Beltâ von TAD, âSkinnedâ von Blind Melon oder âLotionâ von Greenskeepers. Des Weiteren gibt es einen gleichnamigen Song der US-Band Killdozer. Im Booklet der CD Little Baby Buntin ist auch eine Röntgenaufnahme von Ed Geins Kopf abgebildet, da man annahm, dass ein so kranker Geist auch AbnormitĂ€ten im Gehirn zeigen wĂŒrde. Zudem nennt sich eine ganze Musikband âEd Geinâ. Die schwedische Death-Metal-Band Deranged hat sich nach dem gleichnamigen Film, der von Ed Gein handelt, benannt und ein Album mit dem Titel Plainfield cemetary (dt. âPlainfield-Friedhofâ) veröffentlicht, in dem auf die Taten des Serienmörders eingegangen wird. Der SĂ€nger und Schlagzeuger der österreichischen Band âBloodsucking Zombies from Outer Spaceâ nennt sich selbst âDead Geinâ â als eine Art Hommage an den Serienmörder. Auch der ehemalige Bassist der Band Marilyn Manson nannte sich Gidget Gein. Gidget nach einer 60er Jahre Film-Surferlegende und Gein nach Ed Gein. Die Deathmetal Band Macabre hat 2 Songs ĂŒber Ed Gein namens âEd Geinâ und âThe Geinsâ. ... Mehr in der Wikipedia |
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