Falkenbach ist ein Viking-/Pagan-Metal-Projekt des in Island aufgewachsenen und inzwischen wieder in Deutschland (Düsseldorf) lebenden Vratyas Vakyas (zu Deutsch etwa: „Der suchende Wanderer“; eigentlich: Markus Tuemmers).
Ins Leben gerufen wurde „Falkenbach“ im Jahre 1989 mit der Veröffentlichung des ersten Demobandes. Zu Beginn handelte es sich dabei um sehr folkloristische Musik, mit akustischer Gitarre, Perkussion und klarem Gesang, später bewegte sich die Musik immer mehr in Richtung Metal. Bis zum Jahre 1995 wurden drei weitere Demos mit den Titeln „Laeknishendr“ (alt-isländisch: „Heilende Hände“), „Promo ’95“ und „Skinn af sverði söl valtiva“ („Die Sonne scheint auf die Schwerter von Göttern“) herausgebracht, die mit Ausnahme von „Laeknishendr“ auf jeweils neun Exemplare limitiert waren. Vratyas eigenen Aussagen zufolge hat es über die Jahre mindestens sieben Demobänder in Kleinstauflagen gegeben. 1995 begannen die Arbeiten am Debüt. Die Veröffentlichung des „En their medh riki fara …“ („Und glorreich werden sie passieren …“) betitelten Albums verzögerte sich jedoch um ein Jahr, da Vratyas Vakyas die Arbeiten wegen mangelhafter Ausrüstung abbrechen musste.
1998 wurde das Nachfolgealbum „Magni blandinn ok megintiri …“ („Gemischt mit Stärke und stolzer Pracht …“) veröffentlicht, welches weitaus melodischer als der Vorgänger ausfiel und „Falkenbach“ zu einer festen Größe im Viking Metal machte. Danach wurde es still um das Projekt, bis sich Vratyas Vakyas 2003 mit „Ok nefna tysvar ty …“ („Und rufe zweimal ‚Tyr‘ …“) zurückmeldete. Im Oktober 2005 erschien das vierte Album, „Heralding … The Fireblade“. Es beinhaltet die Lieder, die bereits das ursprüngliche Debütalbum beinhalten sollte.
„Falkenbach“ stellt in der Metal-Szene eine Besonderheit dar. Obwohl das Projekt für Viking-Metal-Verhältnisse einen relativ hohen Bekanntheitsgrad genießt, Vratyas Vakyas in seinem Schaffen mitunter mit Quorthon verglichen wird und 2006 sogar zwei „Falkenbach“-Tribut-Alben in kleiner Auflage veröffentlicht wurden, ist die Identität des Künstlers weitgehend unbekannt. Es sind nur wenige Fotos von ihm im Umlauf, auf denen das Gesicht jedoch im Wesentlichen verdeckt ist. Dennoch schottet sich Vratyas Vakyas nicht gänzlich von der Öffentlichkeit ab, da er im Rahmen der Albenveröffentlichungen vermehrt Interviews gibt. In diesen wird die Abschottung mit der Absicht begründet, einen Personenkult zu vermeiden, da nu ... Mehr in der Wikipedia