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6 Points(2004-07-21) weitere Werke von Filmmusik | keine Songliste verhandenEs tut uns leid, aber es ist zu diesem Werk keine Liste der enthaltenen Titel vorhanden. |
Filmmusik.Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst. Unter Filmmusik (engl. [film] score) versteht man jene Musik, die für einen konkreten Film komponiert oder aus bereits vorhandener klassischer oder populärer Musik zusammengesetzt und mit diesem zusammen aufgeführt wird. Gelegentlich ist auch zu einem Film Musik improvisiert und technisch fixiert worden. In jedem Falle sollte Filmmusik die Stimmungs- und Gefühlsebene in einem Film und dessen Handlungsführung unterstützen. Filmmusik fand ihren Anfang um 1895 durch die Erfindung des Kinetoskops von Thomas A. Edison und des Cinématographen der Brüder Lumière und ist fast so alt wie das Medium Film selbst. Allerdings sollte der Begriff „Filmmusik“ insbesondere für die Anfangszeit des Kino nur dann Anwendung finden, wenn eine funktionale und inhaltliche Verbindung zwischen Bild und Musik erkennbar ist. Anderenfalls wäre für die bloße Musikbegleitung einer Filmvorführung durch Orchestrions, Phonographen oder Salonorchester ohne Bezug zum Geschehen auf der Leinwand der Begriff „Kinomusik“ angebrachter. Eine besondere Form der Filmmusik ist die On- bzw. Source-Musik. Sie findet in der filmischen Realität statt, wird als beispielsweise von einer Band im Film gespielt. Ein typisches Beispiel für Source-Musik ist eine Barszene in Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung, in der eine Außerirdischenband ein vom Jazz inspiriertes Stück aufführt. Im Gegensatz zu On-Musik wird häufig der Begriff „Off-Musik“ oder auch „Score“ (im Englischen = Partitur/Filmmusik) für Musik verwandt, die nicht in der Handlung auftritt und nicht von den Figuren wahrgenommen wird. Filmmusik kommt im Kino, im Fernsehen und in letzter Zeit auch bei neuen Medien, wie zum Beispiel Computerspielen, zur Unterstützung und Begleitung der bewegten Bilder zum Einsatz. Sie wird in der Regel für einen Film neu komponiert, in manchen Fällen wird aber auch auf bereits existierende Musik ("aus der Konserve") zurückgegriffen. Filmmusik begleitet den Film und kann zur Unterstützung der Grundstimmung beitragen, Stimmungen erzeugen und Gefühle wecken. Eine Filmszene kann durch unterschiedliche Filmmusik verschieden gewichtet werden, das heißt, dem Zuschauer wird allein durch die Musik eine bestimmte Deutung vorgegeben. Üblicherweise wird eine Filmmusik erst nach der Erstellung eines Rohschnitts erstellt. Regisseur und Filmkomponist gehen diese erste Schnittfassung eines Films durch und entscheiden, welche Stellen des Films musikalisch untermalt werden sollen und welcher Art diese Musik sein soll. Abhängig vom Regisseur wird schon im Schnitt eine vorläufige Musikspur aus bereits existierender Musik angelegt, ein so genannter temp track. Nicht selten passiert es bei dieser Arbeitsweise jedoch, dass statt einer Originalkomposition dann die eigentlich vorläufige Musik beibehalten wird (so geschehen z.B. bei „2001: Odyssee im Weltraum“, zu dem ursprünglich Alex North die Filmmusik schreiben sollte). Bei Fernsehproduktionen wird häufig mit musikalischem Archivmaterial gearbeitet, um die Kosten und das Risiko neuer Musikaufnahmen zu sparen. Die Stellen, in denen im Film Musik erscheinen soll, werden in einem cue sheet mit Anfangs- und Endzeiten festgehalten. Ausgehend von diesen Informationen komponiert der Filmkomponist dann seine Musik, die bei einem Spielfilm durchaus eine Länge von über eineinhalb Stunden haben kann. Die konkrete Arbeitsweise variiert dabei von Komponist zu Komponist und ist auch abhängig von der Zeit, die dem Komponisten zur Verfügung steht. Meistens erstellt der Komponist ein Particell mit den Melodien und mehr oder minder detaillierten Anweisungen zur Instrumentierung. Diese Particells werden dann von Orchestratoren zu einer Partitur ausgeführt. Manche Komponisten wie Ennio Morricone oder James Horner orchestrieren ihre Partituren vielfach selbst, andere wie Hans Zimmer übernehmen diese Aufgabe grundsätzlich nicht. Kopisten extrahieren dann aus der Partitur die einzelnen Stimmen für die einzelnen Instrumente. Dieser zeitraubende Vorgang musste in früherer Zeit von Hand ausgeführt werden, heute werden die Partituren vielfach mit einem Computer erstellt. Viele Arbeitsschritte von der Niederschrift bis zur Musikaufnahme haben sich heute auf den Computer verschoben. Schließlich wird die Musik von einem Orchester synchron zum Film aufgenommen. Dabei leitet der Dirigent das Orchester, während er auf einer Leinwand oder einem Monitor den Film parallel sehen und so die gewünschte Synchronität zum Film herstellen kann. Häufig dirigiert der Komponist das Orchester dabei selbst. Das Orchester besteht entweder aus nur für diese Aufnahmesitzung engagierten Musikern (ein so genanntes session orchestra), die entweder fest in einem Orchester angestellt oder freiberuflich tätig sind. Vielfach wird aber auch ein festes Orchester für diesen Zweck engagiert. Zwei Beispiele hierfür sind das Deutsche Filmorchester Babelsberg sowie das London Symphony Orchestra, welche bereits zahlreiche Filmmusiken eingespielt haben. Die Produzenten entscheiden bei der abschließenden Tonmischung über die endgültige Verwendung der Musik und ihr Verhältnis zu den fertiggestellten Dialogen, Geräuschen und elektronischen Effekten. Stummfilmzeit (1895 bis ca. 1925)Die wichtigsten acht Stationen aus den Anfängen der Geschichte des Films und der Filmmusik: 1895: Erste öffentliche Vorführung von stummen Kurzfilmen mit vorwiegend dokumentarischen Inhalt durch die Brüder Lumière in Paris 1903: In New Castle, Pennsylvania wird von den Warner Brothers das erste Kino mit ca. 100 Sitzplätzen eröffnet. Die vorgeführten Stummfilme werden hauptsächlich von Pianisten musikalisch begleitet und untermalt, auch um die lauten Geräusche des Kinematographen zu übertönen. 1908: Camille Saint-Saëns (1835-1921) schreibt für den Film Die Ermordung des Herzogs von Guise die erste Originalfilmmusik. 1910: Inzwischen gibt es in den USA ca. 10.000 Kinos. 1920: Die Anzahl der Kinos hat sich in den USA verdoppelt auf 20.000. Der Filmexport nach Europa blüht auf. In speziellen Kinoorchestern spielen ca. 50-60 Musiker. Es erklingen als Filmmusikuntermalungen sogenannte „cue sheets“ (wörtlich Stichwortblätter): arrangierte Volkslieder, Opernauszüge und europäische Sinfonik aus dem 19.Jahrhundert, die zu den entsprechenden Filmszenen passen. 1926: Premiere des ersten Tonfilms der Welt: Don Juan (Warner Bros.) ab 1928: Der Stummfilm wird generell durch den Tonfilm abgelöst. Die Filmgesellschaften bauen eigene Mus... Mehr in der Wikipedia |
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