Gary Moore (* 4. April 1952 als Robert William Gary Moore in Belfast, Nordirland) ist ein Rock- und Blues-Gitarrist. Er spielte bei Skid Row (1970-1973), Thin Lizzy, Colosseum II, BBM sowie Scars und war auch solo erfolgreich. Zusammen mit Phil Lynott, dem Kopf hinter Thin Lizzy, verdiente sich Moore ab 1969 sein erstes Geld als Musiker. 1972 nahm Moore sein Solo-Album Grinding Stone (1973) auf. Der Erfolg blieb aus, so dass er sich 1974 wieder Lynott anschloss. 1975 gründete Moore zusammen mit Schlagzeuger Jon Hiseman, Bassist John Mole, Keyboarder Don Airey die jazz-orientierte Formation Colosseum II. 1978 startete Moore erneut einen Solo-Versuch mit dem Album Back On The Streets, welches die erfolgreiche Single Parisienne Walkways enthält, eine Zusammenarbeit mit Phil Lynott.
In den kommenden Jahren etablierte sich Moore nach und nach als Gitarrenvirtuose im Hardrock/Heavy Metal-Geschäft. Spätestens mit dem Album Run For Cover (1985) war Gary Moore eine feste Größe. Das Album enthält u.a. auch die Single Out In The Fields, an der auch Phil Lynnott beteiligt war.
Seine Position als Hardrock-Gitarrist festigte er mit dem 1987 erschienen Album Wild Frontier, das neben Hard Rock und Heavy Metal auch deutliche Irish-Folk-Einflüsse enthält. Die auf dem Album enthaltene Single Over The Hills And Far Away wurde 2001 von der finnischen Band Nightwish gecovert und als Titeltrack einer EP veröffentlicht.
Zwei Jahre nach Wild Frontier veröffentlichte Gary Mooore sein letztes Metal-Album: After The War beschäftigt sich thematisch u.a. mit dem nordirischen Bürgerkrieg (Blood Of Emeralds, Wild Frontier).
1990 wechselte Moore seinen Stil von hartem Rock zu Blues und konnte mit dem Album und der gleichnamigen Single Still Got The Blues einen großen Erfolg verbuchen. An dem Album wirkten mit Albert King und Albert Collins zwei einflussreiche Bluesgitarristen mit; auch George Harrison von den Beatles ist als Autor und Gitarrist bei einem Song vertreten. Das nachfolgende Album, After Hours, erschien 1992 und war sehr ähnlich konzipiert, als Gastmusiker trat diesmal B.B. King auf. Allerdings konnten die Singles Cold Day in Hell sowie Separate Ways nicht an den Erfolg von Still Got The Blues anknüpfen. Neben weiteren Solo-Bluesalben tat sich Moore 1994 mit Ginger Baker und Jack Bruce (Ex-Cream) für das Album Around The Next Dream unter dem Namen BBM (steht für Baker, Bruce, Moore) zusammen. Obgleich von den Musikern ein Zusammenhang selbst bestritten wurde, klingt BBM wie eine Neuauflage von Cream, bei der Moore den Part von Eric Clapton übernimmt.
Das noch aktuelle Album von Moore ist Old New Ballads Blues. Gleich zwei der Stücke darauf sind Neuaufnahmen von Titeln seines bis dato erfolgreichsten Bluesalbums, Still Got The Blues, neben Stücken der Bluesveteranen Otis Rush und Willie Dixon. Am 25. Mai 2007 wird ein weiteres Blues-Rock-Album mit dem Titel Close as you get erscheinen.
Im Laufe der Jahre spielte Moore auf zahlreichen verschiedenen Gitarren. Neben den drei vom legendären Bluesbreakers- und Fleetwood Mac-Gitarristen Peter Green erworbenen (eine 1959er Gibson Les Paul, eine 1961er Fender Stratocaster sowie eine Gibson Les Paul Junior) spielte er auch auf Modellen von Charvel, Ibanez, Hamer, Jackson und Heritage. Für gewöhnlich setzt er Boxen von Marshall ein, die in Verbindung mit den Les Paul Gitarren den bekannten, fetten und druckvollen Klang erzeugen.
Zusammen mit Phil Lynott, dem Kopf hinter Thin Lizzy, verdiente sich Moore ab 1969 sein erstes Geld als Musiker. 1972 nahm Moore sein Solo-Album Grinding Stone (1973) auf. Der Erfolg blieb aus, so dass er sich 1974 wieder Lynott anschloss. 1975 gründete Moore zusammen mit dem Keyboarder Don Airey, dem Schlagzeuger Jon Hiseman und dem Bassisten John Mole die jazz-orientierte Formation Colosseum II. 1978 startete Moore erneut einen Solo-Versuch mit dem Album Back On The Streets, welches die erfolgreiche Single Parisienne Walkways enthält, eine Zusammenarbeit mit Phil Lynott, die auch heute noch Teil von Gary Moores Live-Repertoire ist. In den nachfolgenden Jahren etablierte sich Moore nach und nach als Gitarrenvirtuose im Hardrock/Heavy Metal-Geschäft. Spätestens mit dem Album Run For Cover (1985) war Gary Moore eine feste Größe als Rockgitarrist. Das Album enthält u. a. auch die Single Out In The Fields, an der auch Phil Lynnott beteiligt war.
Seine Position als Hardrock-Gitarrist festigte er mit den 1985 bzw. 1987 erschienen Alben Run For Cover und Wild Frontier, die neben Hard Rock auch deutliche Irish-Folk-Einflüsse enthalten.
Zwei Jahre nach Wild Frontier veröffentlichte Gary Moore sein letztes Hardrock-Album: After The War beschäftigt sich thematisch u. a. mit dem Nordirlandkonflikt (Blood Of Emeralds, Wild Frontier) und dem Vietnamkrieg (After The War). Des weiteren äußerte er sich in Led Clones (mit Ozzy Osbourne) kritisch über Rockbands wie Kingdom Come, die sich zu sehr an Vorbildern wie Led Zeppelin orientieren, ohne eine klare eigene musikalische Identität zu entwickeln.
1990 wechselte Moore seinen Stil von hartem ... Mehr in der Wikipedia