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Dinnermusik(2008-03-07) ![]() weitere Werke von Georg Philipp Telemann | Songliste
1: LENTEMENT-VITE, (Suite No. 1)
2: REJOUISSANCE, (Suite No. 1)
3: RONDEAU, (Suite No. 1)
4: LOURE, (Suite No. 1)
5: PASSEPIED, (Suite No. 1)
6: GIGUE, (Suite No. 1)
7: CONCLUSION, (Suite No. 1)
8: OUVERTE, (Suite No. 2)
9: AIR (TEMPO GIUSTO), (Suite No. 2)
10: AIR (VIVACE), (Suite No. 2)
11: AIR (ALLEGRO), (Suite No. 2)
12: CONCLUSION, (Suite No. 2) |
Georg Philipp Telemann.Georg Philipp Telemann (* 14. März 1681 in Magdeburg; †25. Juni 1767 in Hamburg) war ein deutscher Komponist. Er prägte durch neue Impulse, sowohl in der Komposition als auch in der Musikanschauung, maßgeblich die Musikwelt der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Telemann erlernte die Musik weitgehend im Selbststudium. Erste größere Kompositionserfolge hatte er während seines Jurastudiums in Leipzig, wo er ein Amateurorchester gründete, Opernaufführungen leitete und zum Musikdirektor der damaligen Universitätskirche aufstieg. Nach kurzzeitigen Anstellungen an den Höfen von Sorau und Eisenach wurde Telemann 1712 in Frankfurt am Main zum städtischen Musikdirektor und zum Kapellmeister zweier Kirchen ernannt, daneben begann er mit der Veröffentlichung von Werken im Selbstverlag. Ab 1721 besetzte er als Cantor Johannei und Director Musices der Stadt Hamburg eines der angesehensten musikalischen Ämter Deutschlands, wenig später übernahm er die Leitung der Oper. Auch hier stand er weiterhin mit auswärtigen Höfen in Verbindung und veranstaltete für die städtische Oberschicht regelmäßige öffentliche Konzerte. Mit einer achtmonatigen Reise nach Paris 1737/38 erlangte Telemann endgültig internationalen Ruhm. Telemanns Werk ist außerordentlich umfangreich und umfasst alle zu seiner Zeit üblichen Musikgattungen. Besonders ausgeprägt sind gesangliche Melodien, einfallsreich eingesetzte Klangfarben, vor allem im Spätwerk auch ungewöhnliche harmonische Effekte. Telemanns Instrumentalwerke sind oftmals stark von französischen und italienischen, gelegentlich auch folkloristischen polnischen Einflüssen geprägt. Im Zuge des gewandelten kulturgeschichtlichen Ideals wurde Telemanns Schaffen im 19. Jahrhundert mit Missgunst betrachtet. Die systematische Erforschung von Telemanns Gesamtwerk begann erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und dauert aufgrund des schwer überschaubaren Umfangs an. Kindheit und Jugend Telemann stammte aus einer gebildeten Magdeburger Familie; fast alle seine Vorfahren besuchten die Universität. Sowohl sein Vater Heinrich als auch der Vater seiner Mutter Maria übten ein Kirchenamt aus. Abgesehen von Telemanns Urgroßvater väterlicherseits, der zeitweilig Kantor war, hatte niemand aus seiner Familie direkten Bezug zur Musik. Georg Philipp war das jüngste von drei Kindern, die das Erwachsenenalter erreichten. Georg Philipp besuchte das Gymnasium der Altstadt und die Schule am Magdeburger Dom, wo er Unterricht in Latein, Rhetorik, Dialektik und deutscher Dichtung erhielt. Von seiner umfassenden Allgemeinbildung zeugen beispielsweise seine selbst verfassten deutschen, französischen und lateinischen Verse, die er in seiner späteren Autobiografie wiedergab. Daneben beherrschte Telemann die italienische und die englische Sprache bis ins hohe Alter. Da öffentliche Konzerte zur damaligen Zeit in Magdeburg noch unbekannt waren, ergänzte die in der Schule aufgeführte weltliche Musik die Kirchenmusik. Insbesondere die altstädtische Schule, die über konzertierende Musikinstrumente verfügte und regelmäßig Aufführungen betrieb, hatte für die Musikpflege der Stadt große Bedeutung. Auch in den kleineren Privatschulen, die Telemann besuchte, erlernte er im Selbststudium unterschiedliche Instrumente wie Geige, Flöte, Zither und Klavier zu spielen. Er zeigte beachtliches musikalisches Talent und begann mit zehn Jahren, seine ersten Stücke zu komponieren – oft heimlich und auf ausgeliehenen Instrumenten. Erste fundierte musikalische Erfahrungen verdankte er seinem Kantor Benedikt Christiani. Bereits nach wenigen Wochen Gesangsunterricht war Telemann in der Lage, den lieber komponierenden als unterrichtenden Kantor in den Oberklassen zu vertreten. Abgesehen von einer zweiwöchigen Unterweisung im Klavierspiel erhielt er keinen weiteren Musikunterricht. Gedämpft wurde sein Eifer von seinen Eltern. Insbesondere die Mutter, die 1685 Witwe wurde, missbilligte seine Beschäftigung mit Musik, zumal Bekannte sie vor dem oftmals als minderwertig geltenden Musikerstand warnten. Mit nur zwölf Jahren komponierte Telemann seine erste Oper, Sigismundus, auf ein Libretto von Christian Heinrich Postel. Um Georg Philipp von einer musikalischen Karriere abzubringen, beschlagnahmte seine Mutter alle seine Instrumente und schickte ihn Ende 1693 oder Anfang 1694 zur Schule nach Zellerfeld. Wahrscheinlich wusste sie nicht, dass der dortige Superintendent Caspar Calvör sich in seinen Schriften intensiv mit Musik beschäftigte und Telemann förderte. Fast wöchentlich komponierte Telemann für den Kirchenchor Motetten. Daneben schrieb er auch Arien und Gelegenheitsmusiken, die er dem Stadtpfeifer vorlegte. 1697 wurde Telemann Schüler des Gymnasium Andreanum in Hildesheim. Unter der Leitung des Direktors Johann Christoph Losius vervollkommnete er seine musikalische Ausbildung und lernte – auch hier größtenteils als Autodidakt – Blockflöte, Orgel, Violine, Gambe, Traversflöte, Oboe, Schalmei, Kontrabass und Bassposaune zu spielen. Daneben komponierte er Vokalwerke für das Schultheater und für ein 1708 erscheinendes Schulbuch (Singende Geographie, Autorschaft zweifelhaft). Weitere Kompositionsaufträge für den Gottesdienst des St.-Godehardi-Klosters erhielt er vom jesuitischen kirchenmusikalischen Direktor der Stadt, Pater Crispus. Telemann wurde auch durch das Musikleben in Hannover und Braunschweig-Wolfenbüttel beeinflusst, wo er mit französischer und italienischer Instrumentalmusik in Berührung kam. Die zu dieser Zeit gesammelten Erfahrungen sollten große Teile seines späteren Werks prägen. Außerdem lernte er bei heimlichem Musikunterricht die italienisch geprägten Stile von Rosenmüller, Corelli, Caldara und Steffani kennen. Studienjahre in Leipzig1701 beendete Telemann seine Schulausbildung und schrieb sich an der Universität Leipzig ein. Unter dem Druck seiner Mutter nahm er sich vor, wie vorgesehen Jura zu studieren und sich nicht mehr mit der Musik zu beschäftigen. Zumindest versicherte er dies in seiner Autobiografie; dennoch sc... Mehr in der Wikipedia |
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