Harry Belafonte (* 1. März 1927 in Harlem, New York; eigentlich Harold George Belafonte) ist ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Entertainer.
Belafonte wird als Sohn eines Matrosen aus Martinique und einer jamaikanischen Hilfsarbeiterin in New York geboren. Er wächst im New Yorker Schwarzenghetto auf und zieht 1935 mit seiner Mutter und seinen beiden älteren Brüdern in deren Heimatland Jamaika. 1939 kehren sie zurück nach New York und er besucht dort die George Washington High School. Während des Zweiten Weltkrieges gehört er der US Navy an. Nach einem Theaterbesuch in einem „Negertheater“, in welchem Paul Robeson auftrat, beschließt er Schauspieler zu werden, und so nimmt er Ende der vierziger Jahre an dem vom deutschen Regisseur Erwin Piscator geleiteten Dramatic Workshop der New School for Social Research Unterricht, während er nebenher als Fahrstuhlführer und Verkäufer jobbte. 1954 gelingt es Belafonte, sich als Filmstar und Musiker zu etablieren, und er wird in den fünfziger Jahren mit dem „Banana Boat Song“ berühmt. Er erhält eine eigene Fernsehshow. Belafonte, der mit karibischen Folksongs und Calypso beginnt, entwickelt sich seither zum vielseitigen Weltmusiker. Er bringt dem amerikanischen Publikum Miriam Makeba, Mehr in der Wikipedia