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Leben Im Schrank(2007-01-30) ![]() weitere Werke von Kain | Songliste
1: Pack dich
2: Liebes Tagebuch
3: Irgendwann
4: Kaffee zum Mitnehmen
5: Bastard
6: Wo geh' ich hin
7: Leben im Schrank
8: Es geht mir gut
9: Vogelfrei
10: Zaubern
11: Qualit
12: Unsterblich
13: iegerpilot |
Kain.Kain (hebr. קין‎, arabisch قابيل‎ Kabil) ist gemäß der Erzählung der Bibel (1. Buch Mose), und des Korans der erste Sohn von Adam und Eva, den ersten Menschen, die Gott auf der Erde erschaffen hatte. In der biblischen Darstellung erschlug Kain seinen jüngeren Bruder Abel. In Gen 4,1-24 EU findet sich die biblische Erzählung über Kain und Abel, die ältesten Söhne Adams und Evas. Kain, der Ackerbauer, war neidisch auf seinen Bruder Abel, den Hirten, weil Gott dessen Tieropfer vorzog. In der Folge kamen ihm böse Gedanken, er hörte nicht auf die Ermahnungen Gottes und erschlug schließlich seinen Bruder. Damit wurde er laut Bibel und Koran zum ersten Mörder. Kain wurde für seine Tat von Gott verstoßen, jedoch als Zeichen für die weitere Beschützung durch Gott mit dem so genannten Kainsmal versehen. „Kains Brudermord“ im Ulmer Münster von Hans Acker, um 1430Der Legende nach soll die Tat in einer Grotte an dem Berg Jabal Arbain, nordwestlich von Damaskus, geschehen sein. Dort befindet sich heute eine kleine Moschee. Das angebliche Grab Abels befindet sich an der heutigen Autobahn zwischen Damaskus und Beirut, ca. 30 km vom Jabal Arbain entfernt. Gemäß dem biblischen Bericht im 1. Buch Mose zeugten Adam und Eva viele weitere Kinder. Kain übersiedelte in das Land Nod, wo er eine Familie gründete. Die Darstellung endet mit der Wiedergabe des Stammbaums von Kain, durch den das Wachsen der Menschheit verdeutlicht wird. Zu Kains Nachkommen gehören Jubal, Stammvater der Zither- und Flötenspieler, Tubal-Kain, Stammvater der Schmiede, und Jabal, Stammvater der Hirten, und deren Schwester Naama (hebr. die Schönheit). Die Erzählung von Kain und Abel folgt in der Bibel direkt auf die Geschichte vom Sündenfall. Beide Erzählungen sind parallel gestaltet. Während jedoch in der ersten Erzählung ein „vertikales“ Vergehen beschrieben wird (Menschen vergehen sich gegen Gott), wird nun ein „horizontales“ Vergehen beschrieben: Menschen töten sich gegenseitig. Laut (Gen 6 EU) wurden in der großen Flut alle Menschen außer Noach und seinen Nachkommen, damit auch Kains Nachkommen getötet. Von den ersten Christen wurde Abels Ermordung als Vorläufer aller Vergehen an Unschuldigen begriffen. Auch die Kreuzigung Jesu wird in diesen Zusammenhang eingereiht (vgl. Matth. 23,35; Luk 11,50-51) sowie die Christenverfolgungen im Römischen Reich. Im Judasbrief des Neuen Testaments wird Kain zum „Vater der Gottlosen“. Laut erstem Johannesbrief (3,12) stammt Kain vom „Bösen“ ab, was sich mit jüdischen Legenden trifft, die nicht Adam, sondern Satan zum Vater Kains machen. All diese Varianten widersprechen jedoch der biblischen Aussage. Denn hier bleibt der Schutz Gottes über Kain trotz der Tat bestehen. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten bezog sich nach Angaben des Kirchenvaters Epiphanius von Salamis die gnostische Sekte der Kainiten auf Kain als Träger der Erkenntnis. In seinen Antiquitates Judaicae beschreibt der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus, wie Kain die von Gott erschaffene einfache Ordnung des Lebens kompliziert machte, indem er Städte mit Mauern errichten ließ und zum Beispiel das Maß erfunden haben soll. Flavius' Darstellung Kains deckt sich streckenweise mit dem biblischen Bericht und teilt mündliche jüdische Tradition mit. In der christlichen Kunst steht die Ermordung Abels durch Kain häufig als Symbol für den Opfertod Jesu Christi. Die christliche Mystikerin Anna Katharina Emmerick beschrieb Kain als Stammvater der farbigen Menschen, wobei sie die dunkle Hautfarbe als das Kainsmal beschreibt, das auf den ganzen Leib überging. Auch soll Kain der erste Mensch sein, der Fleisch gegessen hat, da ihm die Erde verflucht worden sei. Er gründete eine Stadt, die nach seinem Sohn Henoch benannt wurde.[1] Lord Byron verfasste 1821 eine dramatische Bearbeitung des biblischen Stoffes unter dem Titel Cain. Der anarchistische Schriftsteller und Revolutionär Erich Mühsam gab vom April 1911 bis zum Juli 1914 sowie vom November 1918 bis zum April 1919 die politisch-literarische Zeitschrift Kain – Zeitschrift für Menschlichkeit heraus. Weiterhin trägt ein Kapitel in Hermann Hesses Demian den Namen Kain. Die US-amerikanische Schriftstellerin ... Mehr in der Wikipedia |
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