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6 Days To Nowhere(2007-10-09) ![]() weitere Werke von Labyrinth | Songliste
1: Crossroads
2: There Is a Way
3: Lost
4: Mother Earth
5: Waiting Tomorrow
6: Come Together
7: Just One Day
8: What???
9: Coldness
10: Rusty Nail
11: Out of Control
12: Wolves 'N' Lambs
13: Smoke and Dreams
14: Piece of Time [2007 Club] |
Labyrinth.Labyrinth (griech.: labyrinthos), ist ein Lehnwort aus der vorindoeuropäischen Sprache auf Kreta. Die Herkunft des Wortes, das häufig mit Doppelaxt, Haus der Labrys übersetzt wird, muss als ungeklärt gelten. Ein Labyrinth bezeichnet heute jede Art eines verschlungenen Wegesystems, das den Weg hinein, hinaus oder hindurch zu einem Rätsel oder zumindest zu einer besonderen Erfahrung macht. Labyrinthe sind in weiten Teilen Europas verbreitet. Es gibt sie als Gebäude, Fußbodenmuster, Heckengärten, Einschnitte in vollflächig bepflanzten Feldern (Mais, Hanf), oder als Zeichnung, Symbol oder Felsritzung. Als letztere finden sie sich massenhaft auf den Schären vor Stockholm und selbst in der arktischen Zone von Russland. Die Formen von Labyrinthen sind vielfältig. Es können zwei Grundtypen klar auseinandergehalten werden: Ein in sich verschlungener oder gefalteter Weg, der sich aber nicht verzweigt, sondern eindeutig zu einem Ziel (meist einer besonders hervorgehobenen Stelle in der Mitte) führt. In einem solchen Labyrinth ist es nicht möglich, sich zu verirren. Bewegt man sich mit konstanter Geschwindigkeit voran, erreicht man nach einer bestimmten Zeit das Ziel, und kehrt man dort um, erreicht man ebenso sicher wieder den Eingang. Das abgebildete Labyrinth an der Kirche in Beyenburg ist, wie alle Labyrinthe an und in Kirchen, von diesem Typ. (Bei Fingerlabyrinthen ist die erhabene, hier im Bild hellere Linie der „Weg“.) Ein Irrgarten, also ein unübersichtliches Gebiet mit Wegen, die sich verzweigen und von denen viele (typisch: alle bis auf einen) nicht zum Ziel führen, sondern in Sackgassen enden oder als Schleifen in sich zurück kehren. Hier müssen beim Begehen immer wieder Entscheidungen getroffen werden, und ein Verirren ist möglich: man kann sich beliebig lange in dem System umher bewegen, ohne zum Ziel oder zum Ausgang zu kommen. Wenn kein Rundgang möglich ist, kann man diese Art von Labyrinth wieder verlassen: Indem man sich stets an der rechten (oder stets an der linken) Wand hält (aber nicht wechselt), aber in bereits betretene Abzweigungen nicht noch einmal hineingeht, läuft man alle Verzweigungen nacheinander ab. Da man so keine Abzweigung, die vielleicht zum Ziel führen könnte, auslässt, gelangt man zum Ende des Labyrinths. Diese Methode wird auch Rechte-Hand-Regel genannt. Dieser Typ von Labyrinth unterscheidet sich auch im übertragenen, symbolischen oder spirituellen Sinn vom unverzweigten Typ.Mit dem Labyrinth, das beiden Gattungen den Namen gegeben hat, dem sagenhaften Bauwerk des Daidalos (siehe unten), muss ein verzweigtes gemeint sein, da sonst das Motiv der Orientierung mittels des Ariadnefadens sinnlos ist. Auch der Palast von Knossós - falls dieser das Namen gebende Objekt sein sollte (siehe unten) - ist ein stark verzweigtes Wegesystem. Jedoch werden offensichtlich schon seit der Antike die beiden Arten miteinander verwechselt, denn an einem Haus in der römischen Stadt Pompeji findet sich die Graffito-Darstellung eines unverzweigten Labyrinths mit dem Text LABYRINTHUS HIC HABITAT MINOTAURUS (Labyrinth, hier wohnt der Minotauros). Auch später ist in der Kunst immer wieder das unverzweigte Labyrinth zusammen mit Elementen der Minotaurossage dargestellt worden. Obwohl das unverzweigte Labyrinth älter oder ebenso alt wie die Minotaurossage ist (siehe unten) und vermutlich einen von ihr unabhängigen Ursprung hat, gibt es anscheinend - abgesehen von der regionalen Bezeichnung Trojaburg in Skandinavien (siehe unten) - keinen anderen Namen mehr dafür. Labyrinth von Pylos, Archäologisches Museum Athen Römisches Mosaik: Darstellung des Labyrinths von Knossós, Kreta mit dem Minotaurus im portugiesischen ConÃmbrigaUndatierbar alt sind die vielleicht ältesten Labyrinthe, die sich als Felsritzungen im Alpenraum und auf Sardinien, aber auch in Cornwall (bei Tintagel) fanden. Die ältesten wissenschaftlich sicher datierbaren Funde in Pylos (Griechenland) und Tell Rifa'at (Syrien) stammen aus der Zeit um 1220 v. Chr. Die Felsritzungen sind fast immer unverzweigte Labyrinthe. Der Totentempel des Königs Amenemhet III. (1844-1797 v. Chr.) mit vermutlich 3000 Räumen legt über die Irrgartenstruktur ein Zeugnis ab, nicht aber über das Urlabyrinth als solches. Herodot und andere antiken Autoren berichten über ein gewaltiges Bauwerk in Ägypten, das Herodot als das Labyrinth bezeichnet (II 148). Es handelt sich dabei um den Totentempel bei der Pyramide von Amenemhet III. in Hawara; er hieß in der hieroglyphischen Schreibweise l-p-r-n-t, was heutzutage als lo-pe-ro-hunt gelesen wird und Palast am See bedeutet. Von den Kretern wurde das Wort als da-pu-ri-to (s. u.) übernommen. (Quelle: Hans H. Hermann: Europa kam aus Afrika. Hamburg 1980, S. 197) In der griechischen Mythologie bezeichnet Labyrinth ein von Daidalos für den kretischen König Minos von Knossós errichtetes Gebäude, aus dessen verschlungenen Gängen niemand herausfand und das als Gefängnis des gefährlichen Minotauros, eines Mischwesens aus Mensch und Stier, diente. Theseus vermochte mit Hilfe des Ariadnefadens den Weg heraus zu finden. Das Labyrinth von Knossós ist das Labyrinth, auf das die Bezeichnung und der Begriff des Labyrinths in der Kulturgeschichte zurückgeht. Das Wort Labyrinth bezeichnete im mykenischen Griechisch (um 1200 v. Chr.) offenbar nur den Palast in Knossós. Wir finden es dort als „da-pu-ri-to“ (gesprochen etwa „laburintos“). Labyrinthe wurden etwa 400 v. Chr. auf kretische Münzen geprägt. Unverzweigte Labyrinthe finden sich später als dekoratives Motiv römischer Fußbodenmosaiken. Hinweise auf Labyrinthe in Asien und Amerika stammen aus viel späteren Zeiten. In Skandinavien wurden unverzweigte Rasen- und ... Mehr in der Wikipedia |
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