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Tanzmusik Aus Deutschlands Dunkelsten Jahren (1942-1948)(1995-08-08) ![]() weitere Werke von Lale Andersen | Songliste
1: Es Waere So Schoen
2: Sing Ein Lied, Wenn Du Mal Traurig Bist
3: Du Und Ich (Ich Und Du) (Kindertanz)
4: Ich Freu' Mich Schon Auf Donnerstag
5: Man Kann Sein Herz Nur Einmal Verschenken
6: Ich Sehne Mich Nach Irgend Etwas
7: In Flagranti
8: Du Gabst Beim Abschied Mir Weisse Rosen
9: Keine Frau Hat Etwas Gegen Liebe
10: Das Fraeulein Gerda
11: Eine Kleine Uhr In Meinem Herzen
12: Wolken Segeln
13: Junger Mann Aus Gutem Hause
14: Stardust
15: Ich Wuesst' So Gern
16: Ich Will Mich Nicht Verlieben
17: Melodie Der Liebe
18: Freu Dich
19: Cherokee
20: Pensylvania 6-5.000
21: Blue Moon
22: Lili Marleen
23: Avant De Mourir
24: Zum Abschied Reich' Ich Dir Die Haende
1: Happy Days / Wochenend Und Sonnenschein
2: Rum Und Coca-Cola
3: Tampico
4: Du Bist Zwar Nicht Clark Gable
5: Gib Mir Eeinen Kuss Durchs Telefon
6: Negermamas Wiegenlied
7: Servus Baby
8: Amor, Amor
9: Mondnacht Auf Cuba
10: O Donna Juanita
11: Ay, Ay, Ay, Minni From Trinidad
12: Ciu, Ciu, Ciu (Tschiou, Tschiou, Tschiou)
13: Ja, Ich Bin Perfekt Im Kuessen
14: Fraeulein Rosemarie
15: Rosemary (Engl.)
16: Gisela (Hallo, Kleines Fraeulein)
17: Ich Hab' Ein Kleines Pi-Pa-Paddelboot
18: Bei Dir War Es Immer So Schoen
19: Tausend Und Eine Nacht
20: Es War Einmal Eine Liebe
21: Liebe War Es Nie
22: Mama, Ist Das Ein Fehler?
23: Meine Mama Weiss Bescheid
24: Du Bist Mein Geheimnis
25: Du Waerst Fuer Mich Beinah' Das Grosse Glue
26: Schade, Gestern Warst Du Suess Wie Schokola
27: Somewhere Over The Rainbow
28: It's A Good Day
29: Auf Wiederseh'n |
Lale Andersen.Lale Andersen (* 23. März 1905 im damaligen Lehe, jetzt Bremerhaven-Lehe; †29. August 1972 in Wien; eigentlich Liese-Lotte Helene Berta Bunnenberg verehelichte Beul) war eine deutsche Sängerin und Schauspielerin. Weltberühmt wurde sie durch das Lied Lili Marleen. Geboren und aufgewachsen in Bremerhaven als Tochter eines Schiffstewards heiratete Lale Andersen bereits mit 17 Jahren den Maler Paul Ernst Wilke (†1971). Zwischen 1924 und 1929 werden dem Paar drei Kinder geboren: Björn, Carmen-Litta und Michael. Die junge Mutter begann Schauspiel- und Gesangsunterricht zu nehmen und verließ schließlich ihre Familie, um nach Berlin zu gehen. 1931 wurde die Ehe geschieden. Die Kinder wachsen bei Verwandten und in Heimen auf. Im selben Jahr trat sie (noch unter den Namen Liselott Wilke) erstmals am Deutschen Künstlertheater in Berlin auf, dem weitere Engagements an verschiedenen Berliner Theatern folgten. 1933 erhielt sie ein Engagement am Schauspielhaus Zürich, wo sie den Komponisten und Intendanten Rolf Liebermann kennen und lieben lernte. Es folgten Engagements unter anderem an den Münchner Kammerspielen. Daneben stand sie mit Volksliedern, Chansons und Schlagern auf Kleinkunst- und Kabarettbühnen (u. a. Ping Pong, Simpl, Kabarett der Komiker, Groschenkeller), jetzt unter ihrem Künstlernamen Lale Andersen. 1937 lernte sie in Heidelberg den Pianisten und Kapellmeister Carl Friedrich Pasche kennen, der von 1937 bis 1943 ihr Klavierbegleiter auf allen Tourneen und bei allen Schallplattenaufnahmen war oder die Aufnahmen leitete. 1943 wurde Pasche zum Militär eingezogen und musste sich daher von Lale Andersen trennen. Nach dem Krieg gab es dann immer wieder neue und andere Pianisten, die allerdings nie mehr Pasches Qualität erreichten. 1939 nahm sie das von Hans Leip bereits 1915 getextete und von Norbert Schultze vertonte Lied Lili Marleen auf Schallplatte auf. Im Zweiten Weltkrieg wurde Lili Marleen über den Soldatensender Belgrad europaweit verbreitet und auf beiden Seiten der Fronten gehört, später jedoch vom deutschen NS-Regime wegen des morbiden und depressiven Textes sowie seiner "Wehrkraft zersetzenden Wirkung" vorübergehend verboten. Lale Andersens eigener Einweisung in ein Konzentrationslager (wegen „undeutschen Betragens“) kam glücklicherweise eine Falschmeldung der BBC zuvor, die diesen Schritt der Nationalsozialisten vereitelte. Daraufhin wurde der Künstlerin „nur noch“ untersagt, das Lied je wieder zu singen. 1942-1943 hatte sie Auftrittsverbot, weil sie sich dem Befehl widersetzte, das Warschauer Ghetto zu besichtigen. Bis zum Kriegsende war sie mit einer besonderen Auftrittssperre belegt, und sie hatte sich laut Anweisung der Reichskulturkammer jederzeit für das Propagandaministerium bereitzuhalten, um für die "Rundfunkpolitische Abteilung" englische Schallplatten („Propagandajazz“) einzusingen. 1942 trat Lale Andersen in dem UFA-Kinofilm G.P.U. unter der Regie von Karl Ritter als Sängerin des schwedischen Liedes Sorte Rudolf auf. Im selben Jahr sang sie für die Truppenbetreuung unter Begleitung von Heinz Wehner und seiner Kapelle in Oslo. Als Interpretin von Chansons und Seemannsliedern ging sie nach dem Krieg auf erfolgreiche internationale Tourneen. Charakteristika blieben stets ihr herbes Timbre und die ungekünstelte Art ihres Vortrags. 1949 heiratete sie den Schweizer Liedkomponisten Artur Beul und blieb bis zu ihrem Tod mit ihm menschlich und ehelich eng verbunden. Beul schrieb für sie rund zwanzig Lieder, darunter Hey, hast du Feuer, Seemann, Lieselott aus Bremenhaven, Die Fischer von Langeoog und Mit zwei Augen wie den deinen. 1956 sang sie in dem Film ...Wie einst, Lili Marleen (Regie Paul Verhoeven) die Lieder Lili Marleen und Südseenacht. 1961 vertrat sie Deutschland beim Eurovision Song Contest: Ihr deutsch-französisch gesungenes Lied Einmal sehen wir uns wieder kam jedoch nur auf Platz 13. 1968 spielte sie in dem Fernsehkrimi Einer fehlt beim Kurkonzert unter der Regie von Jürgen Roland die mutmaßliche Täterin. Neben den genannten Filmen trat Lale Andersen mit ihren Liedern und Schlagern bis 1970 in zahlreichen Fernsehsendungen und großen Shows auf (u. a. fünfmal in der beliebten „Haifischbar“). Der Regisseur Truck Branss drehte mit ihr 1964 ein Portrait in Musik; fünf Jahre später wirkte sie in Peter Zadeks Der Pott mit und sang das eigenwillige Antikriegslied Tragt sie sanft; 1970 drehte wiederum Truck Branss ein musikalisches Porträt ihrer Wahlheimat-Insel Langeoog mit ihr, in der sie plattdeutsche Lieder zum besten gab. 1972 veröffentlichte Lale Andersen die Autobiographie Der Himmel hat viele Farben, die wochenlang in der Spiegel-Bestsellerliste geführt wurde. Kurz darauf starb sie in Wien an einem Leberkrebsleiden. Rainer Werner Fassbinder drehte 1980 den Film Lili Marleen mit Hanna Schygulla in der Hauptroll... Mehr in der Wikipedia |
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