.Last Man Standing ist ein US-amerikanischer Film von Regisseur Walter Hill mit Elementen von Thriller, Actionfilm, Western, Gangsterfilm und Drama. Er ist eine Neuverfilmung von Sergio Leones Für eine Handvoll Dollar bzw. Akira Kurosawas Yojimbo – Der Leibwächter und kam am 20. September 1996 in die Kinos.
Der abgehalfterte Revolverheld John Smith kommt auf seiner Reise nach Mexiko durch die fast verlassene Kleinstadt Jericho, in der sein Auto von Kleinstadt-Gangstern demoliert wird, weil er auf die schöne Felina, welche die erzwungene Freundin von Doyle – einer der zwei Gangsterbosse der Kleinstadt – ist, einen Blick geworfen hat. Er übt Rache an den Übeltätern. Er merkt schnell, daß er es nur mit Kleinstadtganoven zu tun hat und versucht, die beiden Parteien, die Gangs von Strozzi und Doyle, gegeneinander auszuspielen. Im Laufe des Films wechselt Smith ständig die Seiten und versucht so, möglichst viel Geld zu verdienen.
Als er schließlich Doyle's Geliebte befreit und die Tat der Gang von Strozzi in die Schuhe schiebt, eskaliert die Auseinandersetzung zwischen den beiden Gangs und es kommt zum Krieg, wobei die Gang von Strozzi vollkommen ausgelöscht wird. Bereits nach kurzer Zeit findet Doyle heraus, dass Smith seine Freundin befreit hat. Smith wird eingesperrt und gefoltert. Er kann fliehen und wird von dem Saloonbesitzer Joe wieder hochgepäppelt.
Doch schon bald wird Joe von Dolye eingesperrt und Smith muss ihn befreien. Es kommt zu einer großen Schießerei, wobei Smith die Gang von Doyle erledigt. In einem Finale kommt es dann noch zum Aufeinandertreffen von Smith, Hickey und Doyle. Doyle wird von Joe erschossen und Hickey von Smith. Am Ende fährt Smith wieder Richtung Mexiko, wo er vermutlich nach Felina suchen wird.
Der Film spielt im Jahre 1931, an der Grenze zwischen Texas und Mexiko. Die Handlung ist in der amerikanischen Prohibitionszeit angesetzt. Dementsprechend wurden die Banden der Vorlage zu rivalisierenden Mafia-Familien und die Schwertduelle zu spektakulären Pistolengefechten. Die Rolle des waffentechnisch überlegenen Gegenspielers spielt Christopher Walken, während Bruce Willis in die Rolle des wortkargen und abgekochten Pistoleros schlüpft. Einem unbestätigten Gerücht zufolge wurde Kurosawa von Dashiell Hammetts Roman „Red Harvest“ (Rote Ernte) inspiriert.
Der Film war eine Co-Produktion von Lone Wolf und New Line Cinema mit einem Budget von 67 Millionen US-Dollar. In den USA war dem Film kein großer Erfolg beschert, und er spielte an den Kinokassen nur 18 Millionen US Dollar ein. Auch bei der weltweiten Vermarktung des Films wurden nur 33 Millionen US-Dollar umgesetzt und konnte so nicht die erwarteten Erfolge einfahren und der Film wurde zum finanziellen Flop. Erst mit der Veröffentlichung auf Video wurde er zum Geheimtipp und spielte seine hohen Kosten wieder ein.
Die Dreharbeiten fanden unter anderem in Galisteo, New Mexico, USA, El Paso, Texas, USA, Santa Clarita, Kalifornien, USA und in Saugus, Kalifornien, USA statt.
...
Mehr in der Wikipedia