Laurie Anderson (* 5. Juni 1947 in Glen Ellyn, Illinois bei Chicago) ist eine US-amerikanische Performance-Künstlerin und Musikerin.
Ihre ersten Performances hatte Laurie Anderson in den 1970er Jahren in New York. 1976 entwickelte sie den Viophonographen, eine Violine mit einer aufmontierten 7"-Single, über die sie den Violinenbogen strich. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie 1981 mit ihrer Single O Superman bekannt, mit der sie sogar Platz 2 der britischen Singlecharts erreichte. Ihre Bühnenarbeit beinhaltet eine von Moby Dick inspirierte Multimedia-Präsentation.
Anderson schrieb den New York-Artikel für die Encyclopædia Britannica.
Im Lauf ihrer Karriere arbeitete sie unter anderem mit Andy Kaufman, William S. Burroughs, Peter Gabriel, Jean-Michel Jarre, John Cage, Philip Glass und Lou Reed zusammen. Lou Reed ist auch seit etlichen Jahren ihr Lebensgefährte.
1995 Self Storage (Wembley, London, mit Brian Eno)
2002 "The Record Of The Time", Musée dArt Contemporain de Lyon
2003 "The Record Of The Time", Museum Kunstpalast, Düsseldorf
2003-2004 "The Record Of The Time", Padiglione d’Arte Contemporanea, Mailand
1999 Songs and Stories from Moby Dick (Einige Songs finden sich auf Life on a String wieder.)
1996 nominiert für den Hugo Boss Prize
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