Moby (* 11. September 1965 in Harlem, New York City, gebürtig Richard Melville Hall) ist ein US-amerikanischer Musiker, Sänger, DJ und Musikproduzent.
Seinen Künstlernamen hat er vom Roman Moby Dick seines Ur-Ur-Großonkels Herman Melville abgeleitet.
Debüt
1990 erschien Mobys erste Single Time’s Up, die er zusammen mit Jared Hofmann, dem Gründer des New Yorker Labels INSTINCT Records, unter dem Namen The Brotherhood produzierte. Der Titel war auch gleichzeitig die erste Veröffentlichung auf dem neu gegründeten Label, auf dem später Musiker wie DJ Cam, Kruder & Dorfmeister aber auch Marianne Faithfull veröffentlichten. Der Titel erschien ebenfalls in einer kleinen Auflage auf dem deutschen Plattenlabel Low Spirit.
1991 gelang ihm mit der Single Go, die auf Angelo Badalamentis Laura Palmer’s Theme basiert, in England ein Top-Ten-Hit. Zudem steuerte er einen Rap zu Recoils Bloodline-Album zu.
Der Track Thousand fand 1993 wegen seiner bis zu 1000 bpm (Beats per Minute) als bis dato schnellster Titel Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.
Ein weiterer großer Erfolg war 1994 seine unter anderem von WestBam geremixte Maxi Feeling So Real.
1995 gründete Moby sein eigenes kleines Plattenlabel Trophy-Records, auf dem er ausschließlich eigenes Material, aber unter verschiedenen Synonymen (Lopez, Voodoo Child, DJ Cake) veröffentlicht. Der Musikstil der Releases bewegt sich im Hard-House-Genre. Das Label brachte es in dem Zeitraum 1995 bis 1997 auf fünf Maxi-Veröffentlichungen.
Internationaler Durchbruch
Zum internationalen Star wurde er je ... Mehr in der Wikipedia