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Odin(2007-07-01) ![]() weitere Werke von Odin | keine Songliste verhandenEs tut uns leid, aber es ist zu diesem Werk keine Liste der enthaltenen Titel vorhanden. |
Odin.Odin oder südgermanisch Wodan altisländisch Óðinn, altenglisch Wóden, altsächsisch Uuoden[1], althochdeutsch Wuotan, gemeingermanisch *Wôðanaz ist der Hauptgott in der nordisch-germanischen Mythologie und Religion, wie sie in den eddischen Dichtungen vorgestellt wird.[2] Etymologie Der Name Wodan entstammt einem Wortgeschlecht, das eine westliche Dehnform zum indogermanischen *wat «anblasen, anfachen», im übertragenen Sinn «inspirieren» ist, verwandt mit altindisch vátati. Das mittelhochdeutsche und althochdeutsche wuot neuhochdeutsch Wut entstammt ebenfalls diesem indogermanischen Wortgeschlecht, entsprechend altnordisch ódr, mit der Bedeutung von «Stimme, Gesang, Leidenschaft, Dichtung», verwandt mit gemeingermanisch *wōda «besessen, erregt». Diese Bedeutungen sind charakteristische Darstellungen der Wesenhaftigkeit und Handlungsmaximen Odins/Wodans.[3] Besonders in der Stellung Wodans zum Kampf und der kriegerischen Auseinandersetzung verdeutlicht dieses wesenhafte Merkmal, des Ungewöhnlichen, des Widernatürlichen; und vergegenwärtigt den Ausnahmezustand eines germanischen Volkes oder Stammes als wodanische Gemeinschaft im Krieg (z.B. die Franken).[4] HerkunftAls frühsten Nachweis der Gottheit wurden Felsbilder in Skandinavien gedeutet, die übermannsgroße Figuren in phallischer Pose und mit einem Speer bewaffnet zeigen.[5] Diese Deutungen sind aber umstritten und beruhen auf den spätheidnisch-skandinavischen schriftlichen, sowie bildhaften Darstellungen Odins, als einer mit einem Speer attributierten Gottheit neben Thor durch dessen Hammer und Tyr als Schwertgott. Tacitus lehnt Wodan/Odin an den römischen Gott Merkur an, den zuvor schon Caesar namentlich so erwähnt. In den ersten nachchristlichen Jahrhunderten wurde Wodan in der Germania Inferior durch Weihesteine geehrt, die in der Regel von Germanen gestiftet wurden, die in römischen Militär- oder Staatsdiensten standen. Die Steine tragen Inschriften, die den Namen Merkurs mit germanischen Begrifflichkeiten paarten, seien es Bezüge zu Örtlichkeiten, zu einzelnen Stämmen, oder Namensformen mit anderen Bezügen. Beispielhafte Inschriften sind „Mercurius Cimbrianus“ – Wodan der Kimbern und „Mercurius Leudisius“ – als Wodan von Lüttich.[6] Die Deutungen der Felsblider führten neben anderen Aspekten[7] in der Forschung zu einer ungeklärten Streitfrage. Die auf der einen Seite in Anlehnung an G. Dumezil und anderen[8] vertretene These, daß Wodan/Odin eine gesamtgermanische Götterfigur seit indogermanischen Zeiten her sei.[9] Und auf der anderen Seite die These der allmählichen Wanderung Wodans und dessen kultische Verehrung,[10] die sich vor der Zeitenwende in dem niederrheinisch-nordwestdeutschen Raum bzw. Tiefebene entwickelte und ausbreitete.[11] Und diese Prozesse angesichts der Auseinandersetzungen mit Rom und den innergermanischen Verhältnissen.[12] Schriftzeugnisse im kontinental-germanischen Bereich sind spärlich, hauptsächlicher Nachweis sind hier spätere, nach der Christianisierung verfasste Quellen (Edda)[13], die die im Brauchtum tief verwurzelten Erinnerungen an die heidnische vorchristliche Zeit und deren religiösen Riten und Mythologien reflektieren.[14] Zudem ist in den isländisch-eddischen Schriften des Hochmittelalters der Einfluss der Christianisierung und sowohl christlicher als auch griechisch-römischer Vorstellungen auch und gerade bei der Darstellung Odins zu erkennen[15]. Wodan ist der bestbezeugte Gott bei den germanischen Stämmen und Völkern der Wanderungszeit, unter dem Gesichtspunkt der raren primären Quellenlage: Alemannen: Die Runenfibel von Nordendorf (Anf. 7. Jh.) nennt die Götter Wodan und Wigiþonar. Ein weiteres Zeugnis berichtet von den irischen Missionaren Columban und Gallus (um 600), die bei Bregenz eine Gruppe vom Stamm der Sueben antrafen, die dabei waren, dem Wodan ein Bieropfer darzubringen. Franken: Im zweiten Merseburger Zauberspruch erscheint Wodan als geschickter Magier, der das verletzte Pferd des Gottes Phol heilte. Langobarden: Der Gelehrte Paulus Diaconus erzählt eine Sage, wie Frea ihren Mann Wodan überlistete. Sachsen: Das sächsische Taufgelöbnis nennt in dieser Reihenfolge die Götter Donar, Wodan und ... Mehr in der Wikipedia |
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