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Olga Neuwirth .Olga Neuwirth (* 4. August 1968 in Graz) ist eine österreichische Komponistin.
Nach ihrem Studium in San Francisco setzte sie ihre Ausbildung in Wien fort. Dort traf sie unter anderem auf die Komponisten Adriana Hölszky, Tristan Murail und Luigi Nono.
Neuwirth gehört zur musikalischen Avantgarde und sieht sich angeregt und inspiriert von der mit ihr befreundeten Schriftstellerin Elfriede Jelinek. So beschreibt sie selber ihre Musik als "Katastrophenmusik", welche einen grundlegenden Pessimismus zum Ausdruck bringt, in dem dennoch nicht Verzweiflung herrscht, sondern die vorherrschende Empörung Kraft gibt für künstlerische Projekte. Aufgrund dieser Einstellung und der auf Harmonie weitgehend verzichtenden Umsetzung ihrer musikalischen Werke gilt Neuwirth als enfant terrible der klassischen Musikszene Österreichs. Die Klangmuster ihrer Musik ähneln verschlungenen Labyrinthen und ändern sich ständig.
1999 wurde bei den Wiener Festwochen das Musiktheater „Bählamms Fest“ uraufgeführt, 2003 erfolgte in Graz die Uraufführung des Musiktheaters „Lost Highway“.
1999 wurde Olga Neuwirth mit dem Paul-Hindemith-Preis ausgezeichnet. Sie ist 2006 zum Mitglied der Berliner Akademie der Künste gewählt worden.
Erik(A) – Der Mann, der Weltmeisterin wurde
Filmmusik zum Film über das Leben Erik Schineggers; 2005
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