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Lee Sus Poemas(2004-04-27) weitere Werke von Pablo Neruda | keine Songliste verhandenEs tut uns leid, aber es ist zu diesem Werk keine Liste der enthaltenen Titel vorhanden. |
Pablo Neruda.Pablo Neruda (eigentlich "NeftalĂ Ricardo Reyes Basoalto" ; * 12. Juli 1904 in Parral, Linares, Chile; †23. September 1973 in Santiago de Chile) war ein chilenischer Dichter und Schriftsteller, der sich vor allem gegen den Faschismus in seinem Heimatland und in Spanien einsetzte. 1971 erhielt er den Nobelpreis fĂĽr Literatur. Neruda war Sohn des LokomotivfĂĽhrers JosĂ© del Carmen Reyes und der Volksschullehrerin Rosa NeftalĂ Basoalto. Schon während seiner Schulzeit verfasste er Gedichte. Ab 1920 benutzte er das Pseudonym Pablo Neruda in Anlehnung an den tschechischen patriotischen Dichter Jan Neruda, dessen sozialkritische Werke er sich, aus lateinamerikanischer Sicht, zum Vorbild fĂĽr die eigene Arbeit an nimmt. Von 1921 bis 1926 studierte er Französisch und Pädagogik in Santiago de Chile. 1923 veröffentlichte er sein erstes, selbstfinanziertes Buch. Erster Europa-Aufenthalt1927 ging Neruda nach Spanien und wurde dort 1935 chilenischer Konsul in Madrid. Er befreundete sich mit dem spanischen Schriftsteller Federico GarcĂa Lorca, mit dem und anderen Redakteuren er dort die Zeitschrift „GrĂĽnes Pferd“ herausbrachte. Bis zum Jahre 1936 erschienen fĂĽnf Ausgaben; die sechste, bereits fertig geschriebene und redigierte Ausgabe, sollte am 19. Juli 1936 erscheinen; dazu kam es aber nie. Am 17. Juli begann der Spanische BĂĽrgerkrieg durch den Putsch von General Francisco Franco. GarcĂa Lorca wurde erschossen und Neruda entschloss sich aktiver gegen die Putschisten vorzugehen. Obwohl er als Konsul zur absoluten Neutralität verpflichtet war, schloss er sich Ende Juli der Volksmiliz an – seine Werke bekamen zunehmend politischen Inhalt und die Zeitschrift „Das GrĂĽne Pferd“ erschien wieder, welches jetzt mehr einem Kampfblatt denn einem poetischen Blatt glich. Als Anfang November 1936 die Putschisten vor den Toren Madrids standen, musste Neruda nach Paris flĂĽchten. Sein erster Weg fĂĽhrte ihn dort in die chilenische Botschaft, in der er seines Postens als Konsuls aufgrund "VerstoĂźes gegen die Neutralität" enthoben wurde. Neruda war dieses nur recht, da er sich nun öffentlich gegen die widerrechtliche Machtergreifung durch Francos Putschisten widmen konnte. Zu dieser Zeit schrieb Neruda sein Gedichtzyklus España en el corazĂłn. Er fand sich mit einer Gruppe spanischer Politiker, KĂĽnstler und Journalisten zusammen, darunter unter anderem Pablo Picasso und Nancy Cunard. Gemeinsam arbeiteten sie daran, das Unrecht in ihrer Heimat an die Ă–ffentlichkeit zu tragen. Mit Cunard brachte er einen Lyrikband mit dem Titel „Die Dichter der Welt verteidigen das spanische Volk“ heraus. Aufgrund Geldmangels setzte und druckte Neruda die Gedichte selbst. Allerdings mangelte es ihm dabei an Geschick. Er setzte den Buchstaben „p“ meist umgekehrt, so dass in einem Vers das Wort „papados“ (Papsttum) regelmäßig zu dadapo wurde. Noch Jahre später soll Nancy Cunard ihn in Briefen mit „Mein lieber Dadapo“ angeredet haben. RĂĽckkehr nach Chile1938 kehrte Neruda nach Chile zurĂĽck und fand eine Anstellung als Redakteur bei der Zeitschrift „Aurora de Chile“. Viele seiner Artikel widmete er der verhängnisvollen Entwicklung des weltweiten Faschismus. Er organisierte eine Buchspende an die Nationalbibliothek in Form von ĂĽber 500 Titeln von deutschen Schriftstellern, wie Heinrich Heine, Thomas Mann und Bertolt Brecht, deren Werke zum Teil in Deutschland vom Hitler-Regime BĂĽcherverbrennung 1933 in Deutschland öffentlich verbrannt worden waren. Das Nationalmuseum lehnte die Spende zunächst ab; doch Neruda blieb beharrlich und bat unangekĂĽndigt während eines Staatsbanketts den AuĂźenminister Chiles, Don Miguel Cruchaga Tocarnal, die Buchspende anzunehmen, was dann auch tatsächlich geschah. Als 1939 die Arbeiterpartei an die Regierung kam, wurde Neruda damit betraut, nach Paris zu reisen und spanische Emigranten, die vor Franco flĂĽchten mussten, fĂĽr die Einreise nach Chile zu begeistern. Er blieb mehrere Monate in Paris und brachte diverse spanische FlĂĽchtlinge mit dem Passagierdampfer „Winnipeg“ nach Chile. Wieder in Chile ermöglichte ihm die Regierung die mehr oder weniger freie Wahl, welche diplomatische Aufgabe er ĂĽbernehmen wolle. Er entschied sich fĂĽr den Posten als Generalkonsul in Mexiko. Nach drei Jahren bat Neruda um seine Entlassung aus dem diplomatischen Dienst; er wollte wieder zurĂĽck nach Chile und sich dem Schreiben und der Politik seines eigenen Landes widmen. 1943 kehrte er nach Santiago de Chile zurĂĽck. Er trat 1943 in die Kommunistische Partei Chiles ein und lieĂź sich als Kandidat fĂĽr den Senat aufstellen. Viele seiner ehemaligen Bekannten wandten sich deshalb von ihm ab, sie nannten ihn einen Querkopf und linken Spinner sowie Sektierer. Neruda lieĂź sich davon nicht beirren, gewann seine Wahl mit ĂĽberwältigender Mehrheit und zog 1945 unter Präsident Gabriel González Videla als Senator ins Parlament ein. Kritik am Regime und Exil in EuropaAls González Videla nach seiner Wahl seine politische Position änderte, leistete Neruda zunehmend Widerstand. Als Senator genoss er parlamentarische Immunität – niemand konnte ihn vor Gericht stellen oder verhaften, solange er ein gewählter Volksvertreter war. Neruda nutzte diese Situation und seine Reden gegen González wurden immer angriffslustiger, am Ende kritisierte Neruda ihn in einer öffentlichen Rede aufs schärfste: „Sie haben das Volk, durch dessen Stimme Sie Präsident geworden sind, belogen und betrogen. Statt die Armut zu bekämpfen, wie Sie es versprochen haben, festigen Sie nur die Macht der wenigen Reichen, die das Volk aussaugen wie Vampire“. González war nicht geneigt, einen zweiten derartigen Auftritt Nerudas zuzulassen; die Mehrheit der Volksvertretung hob auf Wunsch des Präsidenten die Immunität Nerudas auf und sofort wurde ein Haftbefehl erlassen. Wie in Madrid entkam Neruda in letzter Minute aus der Stadt. Die nächsten eineinhalb Jahre lang wechselte Neruda fast täglich seine Behausung. Obwohl die Polizei stets nach ihm fahndete, fand er immer einen Unterschlupf – die Bevölkerung, vor allem die einfachen Leute, liebten ihren Dichter, der im Parlament dem Präsidenten so mutig die Wahrheit gesagt hatte. Während dieser Zeit schrieb Neruda wesentliche Teile seines bedeutendsten Werkes „Canto General“ (Der groĂźe Gesang) – 15.000 Verse, in denen er Wesen und Geschichte des amerikanischen Kontinents von der Vorzeit bis zur Gegenwart deutete. In Sorge um Nerudas ge... Mehr in der Wikipedia |
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