Queensrÿche ist eine US-amerikanische Progressive-Metal-Band aus Seattle, Washington und wurde 1981 gegründet. Queensrÿche war mit die erste Band, die den Heavy-Metal-Umlaut über das y setzte. Geoff Tate hat dazu einmal bemerkt: „Wir verbrachten elf Jahre damit, zu erklären, wie man das ausspricht.“
Die Gitarristen Chris DeGarmo und Michael Wilton, die vorher in diversen Coverbands aktiv gewesen waren, rekrutierten den Sänger Geoff Tate, den Bassisten Eddie Jackson und den Schlagzeuger Scott Rockenfield.
Nachdem mit diesem Line-Up erste Demos aufgenommen wurden, brachte die Band 1983 ihre erste EP, Queen Of The Reich auf ihrem eigenen Label 206 Records heraus. Das machte EMI Records auf die Band aufmerksam. Queen Of The Reich wurde bei EMI ein zweites Mal verlegt und erreichte Platz 81 in den US-Charts. Mit ähnlichem Erfolg wurden auch die Nachfolgealben The Warning (1984) und Rage For Order (1986) von Fans und Publikum aufgenommen.
Im Jahr 1988 schließlich kam mit Operation: Mindcrime der große Durchbruch. Sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum fand die ungewöhnliche Idee, ein Konzeptalbum im Metal-Bereich herauszubringen, großen Anklang. Der Nachfolger, Empire (1990), war jedoch von ganz anderer Machart, wenn auch kommerziell erfolgreicher. Während Operation Mindcrime von der ersten Sekunde an durchkonstruiert ist, macht Empire einen spontaneren, verspielten Eindruck. Die Singleauskopplung Silent Lucidity schaffte es in den amerikanischen Charts bis auf Platz 9. Ein tragischer Zwischenfall ereignete sich bei einem Konzert im belgischen Ichtegem am 20. November 1990. Während des Songs "Road to madness" kam es im Publikum zu einem Handgemenge, in dessen Verlauf ein Besucher ein Messer zückte und wahllos auf die Umherstehenden einstach. Bilanz: Ein Toter und ein Schwerverletzter. Die Band brach das Konzert daraufhin ab.
1994 war der Höhenflug wieder zu Ende. Im Zeitalter von Mehr in der Wikipedia