Die Red Hot Chili Peppers (Abkürzung: RHCP) sind eine kalifornische Rockband. Sie gelten als eine der erfolgreichsten Bands des Crossover. Ihr Album Blood Sugar Sex Magik wird als prototypisch für dieses Genre angesehen. Mit weltweit über 60 Millionen verkauften Alben zählen die Red Hot Chili Peppers außerdem zu den kommerziell erfolgreichsten Bands der letzten zwanzig Jahre.
Gründung und Anfangsjahre
Die Geschichte der Red Hot Chili Peppers begann im Februar 1983, als die Schulfreunde Anthony Kiedis (Gesang), Michael „Flea“ Balzary (Bass), Hillel Slovak (Gitarre) und Jack Irons (Schlagzeug) im „Rhythm Lounge“-Club in Los Angeles ihren ersten gemeinsamen Auftritt feierten. Die Truppe nannte sich vorerst „Tony Flow and the Miraculously Majestic Masters of Mayhem“. Obwohl sie nur zum Spaß für einen einmaligen Auftritt gegründet wurde (Flea, Hillel Slovak und Jack Irons spielten in einer weit erfolgreicheren Band namens „What Is This“), überraschten sie mit ihrem Song Out In L.A. die Zuschauer durch ihr Zusammenspiel von Rap, Rock, Funk und Punk. Der Clubbesitzer war so beeindruckt, dass die Band für die darauf folgende Woche gebucht wurde. Bei ihrem nächsten Auftritt war der Club bereits voll, da sich Gerüchte über die neue Band in ganz L.A. herumgesprochen hatten. Bald darauf entstand der Name Red Hot Chili Peppers, laut Kiedis Autobiographie „Scar Tissue“ (2004) eine Ableitung eines klassischen amerikanischen Blues- oder Jazz-Bandnamens, in denen oft Elemente wie „Red Hot“ oder „Chili“ aufgetaucht seien (z.B. Jelly Roll Mortons Red Hot Peppers).
Die neue Band kam rasch weit herum und veröffentlichte im August 1984 ihr Debütalbum The Red Hot Chili Peppers, welches von Andy Gill (Gang of ... Mehr in der Wikipedia