Ricky Martin (eigentlich Enrique José MartÃn Morales, * 24. Dezember 1971 in Hato Rey, Puerto Rico) ist ein Pop-Sänger.
Kindheit
Ricky Martins Vater, Enrique III, war Psychologe und seine Mutter, Nereida Morales, Buchhalterin. Seine Eltern ließen sich scheiden als er zwei Jahre alt war. Er besuchte die Sagrado Corazón Grundschule und war ein begabter Schüler. Er nahm in Schulaufführungen teil und sang im Schulchor, wo sich schon damals abzeichnete, dass er das Talent besaß, sein Publikum zu fesseln. Durch die Ermutigungen seines Vaters begann Ricky Gesangsstunden zu nehmen und sprach für Fernsehwerbespots vor. 1982 wurde die Latino Boy-Band Menudo entdeckt. Durch das Vorsingen, welches er mit seinem Vater besuchte, versuchte Ricky in die Band zu gelangen, jedoch wurde er mit der Begründung, er sei zu jung und zu klein, abgelehnt (Ricky Martin ist mittlerweile 1,77 m). Zwei Jahre später wurde er dann doch in die Band aufgenommen. Die kommenden fünf Jahre verbrachte er damit zu arbeiten und mit der Band zu touren. Das ganze Reisen, Touren, Lernen (mit einem Privatlehrer) und der Umgang mit unablässigen Fans ermüdete Ricky Martin, weswegen er dann die Gruppe 1989 verließ. Er kehrte nach Puerto Rico zurück und beendete die High School. Nach dem Abschluss entschloss sich Ricky Martin nach New York zu ziehen und entspannte sich dort für einige Monate.
Karriere
Nach dieser Zeit zog er nach Mexiko-Stadt um auf der Bühne zu stehen. Er bekam die Hauptrolle in dem Musical Mamá Ama El Rock. Darüberhinaus hatte er diverse Fernsehauftritte. Doch schon nach einem Jahr zog es ihn zurück ins Musikgeschäft. Er bekam einen Plattenvertrag von Sony Music. In Mexiko-Stadt traf Ricky Martin seinen alten Bandfreund Robi Rosa. Mit ihm schrieb er sein erstes Album Ricky Martin, welches 1991 veröffentlicht wurde. Ab dieser Zeit wurde Robi Rosa zu einem ständigen Begleiter auf Ricky Martins Weg zum Erfolg. Das Album wurde ein Riesenerfolg in den lateinamerikanischen Charts. Zwei Jahre später wurde das Album Me Amarás verà ... Mehr in der Wikipedia