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Dschungelkind(2005-02-21) ![]() weitere Werke von Sabine Kuegler | Songliste
1: Das verlorene Tal
2: Die erste Begegnung
3: Der Fayu-Stamm
4: Wo alles begann
5: Die Entdeckung der Fayu 1.
6: Die Entdeckung der Fayu 2.
7: Die Entdeckung der Fayu 3.
8: Die Entdeckung der Fayu 4.
9: Ein Tag im Dschungel
10: Der erste Krieg
1: Tiersammlung
2: Die Spirale des Ts
3: Dschungelgefahren
4: Familienbande
5: Bootsfahrten
6: Mein Bruder Ohri
7: Fledermausflnd gegrillte W
8: Die Fayu-Sprache
9: Malaria und andere Krankheiten
10: Vergeben lernenMeine Freundin Faisa
11: Der entscheidende Krieg
12: Urlaub in der Heimat
13: Der Dschungel ruft
14: Bisa und Beisa
15: Ehebruch und andere Wirren des Lebens
16: Der Tag, als Ohri starb
17: Mein neuer Stamm
18: Allein
19: Wieder am Anfang |
Sabine Kuegler.Sabine Kuegler (* 25. Dezember 1972 in Patan, Nepal) ist die Autorin des Bestsellers Dschungelkind. Ihre Eltern lebten in Nepal beim Stamm der Danuwar Rai, um dessen Sprache zu studieren und Entwicklungshilfe zu leisten. Aus politischen Gründen mussten sie 1976 das Land verlassen und kehrten zurück nach Deutschland. Später ging die Familie nach Indonesien (West Papua) zum Volk der Fayu, das tief im Dschungel ohne Kontakt mit der Außenwelt lebte. Nach ihrer Rückkehr in die westliche Welt absolvierte Sabine Kuegler eine Ausbildung in einem schweizer Internat. Ihre Erlebnisse aus zwei sozialen Umgebungen und deren Kontroversen sowie ihre persönlichen Anpassungsschwierigkeiten beschreibt sie in ihrem Buch. Ihre Lebensgeschichte und ihre Probleme sind typisch für Menschen, die während ihrer Kindheit und Jugend in mehreren Kulturen aufgewachsen sind, sogenannte Drittkulturkinder. Sie ist die Tochter der deutschen Missionare und Sprachforscher Klaus-Peter und Doris Kuegler und lebte mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern (Judith und Christian) seit dem fünften Lebensjahr bei den Fayu. 1980 ging die Familie Kuegler nach West Papua, dem Teil der Insel Neuguinea, der politisch zu Indonesien gehört. Dort waren sie die ersten Weißen, die zusammen mit diesem Volk lebten. Sabine Kuegler lernte hier die Umgebung kennen und wuchs mit den Sitten der Fayu auf. Sie lernte unter anderem Praktiken wie Bogenschießen und gewöhnte sich an die dort volksübliche Nahrung wie Schlangen und Würmer. Sie geriet aber auch mit den schwierigen sozialen Ordnungen wie der dort existierenden Blutrache in Kontakt. 1989 verließ sie den Dschungel und ging auf ein Schweizer Internat. Dort kam es zu persönlichen Kontaktschwierigkeiten mit dem Leben in der westlichen Welt, gleichwohl lernte sie ihren ersten Mann kennen. Seitdem lebte sie an verschiedenen Orten der Welt, unter anderem in Tokio und der Schweiz. Inzwischen ist sie geschieden und lebt mit zwei ihrer vier Kinder in Bayern. Die anderen beiden leben bei ihrem Vater in der Schweiz. Im Jahr 2005 veröffentlichte sie ihr erstes Buch unter dem Titel "Dschungelkind", welches schnell zum Bestseller wurde und ihr öffentliche Bekanntheit sowie Fernsehauftritte in zahlreichen Fernsehshows einbrachte.[1] 2006 machte sie erste Erfahrungen als Schauspielerin und spielte in dem ZDF-Film "Im Himmel schreibt man Liebe anders" eine kurze Rolle als Krankenschwester. Noch im gleichen Jahr erschien mit ihrem zweiten Buch "Ruf des Dschungels" der Bericht über ihre Rückkehr zum Schauplatz ihrer Jugend, dem Stamm der Fayu und deren heutige Bedrohung.[2][3]. Im Oktober 2007 veröffentlichte sie "Gebt den Frauen das Geld" ein Buch über die Wirtschaftskreisläufe und die Rolle von Frauen und Männern in den Entwicklungsländern.[4] Organisationen wie die Pazifik-Informationsstelle[5] oder die Gesellschaft für bedrohte Völker[6] betrachten die beiden ersten Bücher von Sabine Kuegler eher kritisch. Es wird angemerkt, dass die Verhältnisse zu sehr aus der persönlich-emotional geprägten Sicht der Autorin geschildert würden und eher der Mythos vom "edlen Wilden" geschildert würde, als sachliche Informationen zu liefern.[7] Dschungelkind. Droemer Knaur, München 2005, ISBN 3-426-27361-6. (Auch als Taschenbuch und Hörbuch erschienen.) Ruf des Dschungels. Droemer Knaur, München 2006, ISBN 3-426-27393-4. Gebt den Frauen das Geld, Zabert Sandmann, München 2007, ISBN 3898831892 ... Mehr in der Wikipedia |
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