Saint Vitus ist gemeinsam mit Trouble, The Obsessed und Pentagram eine der bedeutendsten US-amerikanischen Doom-Metal-Bands der 1980er Jahre. Obschon sie unzählige andere Doom Metal-Bands beeinflussten – darunter Größen wie Candlemass – waren Saint Vitus durch mangelnden kommerziellen Erfolg geschlagen. Die Musik ist stark von Black Sabbath geprägt und ist sowohl sehr heavy als auch schleppend.
Vorgeschichte
Scott Reagers (Gesang), Dave Chandler (Gitarre), Mark Adams (Bass) und Armando Acosta (Schlagzeug) formierten 1979 in Los Angeles (USA) eine Band namens Tyrant. Diese benannten sie jedoch schon nach kurzer Zeit in Saint Vitus um, wobei sie sich einerseits auf den Schutzheiligen des Tanzes und andererseits auf einen Song von Black Sabbath mit Namen Saint Vitus Dance bezogen.
Erste Veröffentlichungen
Erst 1984 – nachdem die Band bereits einige Konzerte in der Näheren Umgebung von L.A. gespielt hatte – erschien das selbstbetitelte Debut-Album von Saint Vitus auf SST Records, der Plattenfirma von Black-Flag-Gitarrist Greg Ginn. Dort erschienen im folgenden Jahr auch die Walking Dead EP und das zweite Album Hallow’s Victim.
Born too Late
Kurze Zeit später stieg allerdings Scott Reagers aus und wurde 1986 durch den Obsessed-Sänger und Gitarristen Scott „Wino“ Weinrich ersetzt. Mit diesem neuen Sänger nahmen Saint Vitus ihr wohl bedeutendstes Album Born too Late auf, das im selben Jahr erschien und dessen Titeltrack zu einem Highlight ihrer Konzerte werden sollte und für viele Doom Metal-Fans den Charakter einer Hymne besitzt. Dennoch litt die Band auch in dieser Phase noch unter mangelndem Interesse von Publikum und Presse, wodurch sie sich jedoch noch nicht entmutigen ließ. Nach Angaben von Wino waren die Konzerte damals teilweise von nur 50 Zuschauern besucht.
Mehr Aufmerksamkeit in Europa
Erst die Veröffentlichung der Thirsty and Miserable EP (1987), welche drei Stücke des Albums Born Too Late beinhaltete, und des vierten Albums Mournful Cries (1988) brachten der Band eine kleine, aber enthusiastische Fangemeinde in Europa ein, welche sie in Ame ... Mehr in der Wikipedia