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Nebulous Dawn: Early Years(2007-09-29) ![]() weitere Werke von Tangerine Dream | Songliste
1: Genesis
2: Journey Through a Burning Brain
3: Cold Smoke
4: Ashes to Ashes
5: Resurrection
6: Sunrise in the Third System
7: Fly and Collision of Comas Sola
8: Alpha Centauri
1: Birth of Liquid Plejades
2: Nebulous Dawn
3: Origin of Supernatural Probabilities
4: ZeitUltima Thule, Pt. 1
5: Ultima Thule, Pt. 2
6: Atem
7: Fauni Gena
8: Circulation of Events
9: Wahn
10: Lady Greengrass
11: Love of Mine |
Tangerine Dream.Tangerine Dream ist eine Musikformation aus Deutschland, die vor allem wegen ihrer Pionierarbeit auf dem Gebiet der elektronischen Musik bedeutsam ist. So gilt die Band als Wegbereiter der Berliner Schule, während die frühe Phase der Gruppe auch dem Krautrock zugeordnet wird. Oft wird die Musik von Tangerine Dream auch dem Musikgenre New Age zugeordnet (so gab es z.B. eine Grammy-Nominierung in dieser Sparte), in Interviews distanziert sich die Band jedoch von dieser Kategorisierung. Tangerine Dream wurde von Edgar Froese im September 1967 gegründet. Man sagt, der Bandname (zu deutsch etwa „Mandarinentraum“) leite sich aus dem Beatles-Titel Lucy in the Sky with Diamonds ab, in dem der Begriff „Tangerine Trees“ vorkommt. Wahrscheinlicher jedoch ist eine Ableitung vom Titel Lady Greengrass von der Gruppe The Ones. In diesem Stück taucht der Textabschnitt „The trees turn tangerine...“ auf. Und The Ones waren 1965 von Edgar Froese gegründet worden. Ob Froese nun bei sich selbst oder bei den Beatles die Idee zum Bandnamen fand, oder eine ganz andere Entstehungsgeschichte stimmt, ist bis heute nicht klar. Die AnfängeEine der ersten offiziellen Besetzungen lautet: Volker Hombach (Saxophon, Flöte, Geige), Lanse Hapshash (Schlagzeug), Kurt Herkenberg (Bass) und Edgar Froese (Gitarre). Das erste Konzert gab Tangerine Dream im Januar 1968 in der Mensa der Technischen Universität Berlin; bereits kurz danach traten sie bei den Essener Songtagen im Vorprogramm von Frank Zappa auf. Anfang 1969 stieg Herkenberg bei T.D. aus und gründete mit Heiner Pudelko die Gruppe Curly Curve. Daraufhin spielte Froese mehrere Konzerte mit wechselnden Musikern, bis er 1969 auf Klaus Schulze traf, der zu diesem Zeitpunkt Schlagzeug bei der Berliner Formation Psy Free spielte. Besonders Schulzes Fähigkeit, einen ungewöhnlichen Rhythmus auch über einen längeren Zeitraum zu halten, bewog Froese dazu, ihn zu fragen, ob er bei Tangerine Dream trommeln möchte. Froese und Schulze suchten einen weiteren Musiker, den sie in Conrad Schnitzler fanden, einem damaligen Schüler des Objekt- und Aktionskünstlers Joseph Beuys. Mit dieser Formation entstand während einer Session in einem Privatstudio die Musik, die im Jahr 1970 unter dem Titel Electronic Meditation herauskam. Das Material war ursprünglich nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen. Bei dieser Produktion kamen bis auf eine Farfisa-Orgel noch keine elektronischen Tasteninstrumente zum Einsatz. 1970 verließen Klaus Schulze und Conrad Schnitzler die Band bereits wieder. Schulze gründete Ash Ra Tempel (zusammen mit Manuel Göttsching und Hartmut Enke) und begann 1971 eine Solokarriere, die ihn weltweit bekannt machen sollte. Christoph Franke, den Froese in Berlin kennen lernte, kam im Alter von 17 Jahren von Agitation Free zu Tangerine Dream. Franke studierte am Berliner Konservatorium Klassische Musik und Komposition. Das neue Trio ergänzte der Organist Steve Schroyder. Unter dem Titel Ultima Thule erschien 1971 auf dem Ohr-Label ihre erste Single. In der Besetzung Froese, Franke, Schroyder entstand 1971 die LP Alpha Centauri. Außer den drei Musikern wirkten noch Udo Dennebourg an der Flöte und der damalige Roadmanager Roland Paulyck am Synthesizer mit. Nachdem persönliche Probleme mit Steve Schroyder auftraten, wurde er 1971 durch den Berliner Peter Baumann ersetzt, der 1968 seine musikalische Karriere als Organist bei der Amateurband „Burning Touch“ begann. Mit dieser Zusammensetzung entstand die erste konstante Formation. Während Tangerine Dream auf den ersten beiden Alben noch herkömmliche Instrumente und elektronische Effekte einsetzten, benutzten sie erstmals auf der 1972 erschienenen Doppel-LP Zeit intensiv einen Synthesizer (EMS VCS 3), den sie ein Jahr zuvor gekauft hatten. 1973 veröffentlichen sie ihre vierte LP Atem. Diese fand vor allem auf den britischen Inseln größeren Anklang. Der englische DJ John Peel machte die Platte auf seiner BBC-Playlist zur „Platte des Jahres“. Hierdurch wurde Richard Branson von Virgin Records auf Tangerine Dream aufmerksam. Auf Grund rechtlicher Differenzen mit dem Ohr-Label und der Tatsache, dass sie im Ausland mehr Beachtung als in Deutschland fanden, unterschrieben sie im Dezember 1973 einen Plattenvertrag bei Virgin. Im Jahr 1973 verließ Baumann für kurze Zeit die Gruppe. Froese und Franke gingen mit neuem Material ins Studio. Das Ergebnis dieser Arbeit erschien jedoch erst 1986 auf dem Album Green Desert. Die Virgin-JahreDie erste Veröffentlichung auf dem Virgin-Label war 1974 Phaedra. Die Platte kam bis in die britischen Top 20. Am 16. Juni 1974 fand im Londoner Victoria Palace ihr erstes Konzert im englischsprachigen Ausland statt. Es folgte eine dreiwöchige Tournee durch Großbritannien, auf der ihre Musik erstmals von einem sogenannten „Video-Synthesizer“ optisch unterstützt wurde. Ihre Konzerte bestanden zum größten Teil aus Improvisationen. Tangerin Dream hatten sich vorgenommen, kein Stück zweimal zu spielen. Kurz vor einer Tournee, welche die Band im Frühjahr 1975 nach Australien und Neuseeland führte und von der sie ihre erste goldene Schallplatte mitbrachten, sprang Michael Hoenig für Peter Baumann ein. Baumann hatte die Band im Januar 1975 über Nacht verlassen, um mit dem Auto eine Reise durch Asien zu machen. Nach Beendigung der Tour verließ Hoenig die Band wieder. Nach Baumanns Rückkehr wurde das 1975 veröffentlichte Album Ruby... Mehr in der Wikipedia |
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