Zakk Wylde, eigentlich Jeffery Philip Wielandt, (* 14. Januar 1967 in Jersey City, New Jersey, USA), ist ein US-amerikanischer Gitarrist und Sänger.
Entdeckt wurde Wylde von Ozzy Osbourne, der ihn im Jahr 1987 im Alter von nur 20 Jahren in seine Solo-Band aufnahm, um Jake E. Lee, den Nachfolger von Randy Rhoads, zu ersetzen. Wylde war zwar gerade erst Gitarrist bei Zyris geworden, ließ sich aber diese Chance nicht entgehen. Wylde hatte sein Debüt mit dem 1989er Album "No Rest for the Wicked" und hat seitdem zahlreiche Platten mit Ozzy Osbourne eingespielt.
Zakk gründete unter anderem zwei eigene Formationen: Pride & Glory, die kompositorisch stark vom Southern Rock geprägt waren, sowie Black Label Society, bei denen u.a. Black Sabbath-Einflüsse zu hören sind. Diese Gruppe ist sein momentan noch aktives Soloprojekt.
Ein Merkmal seines Gitarrenspiels sind die vielen Harmonics, die er in die harten Gitarrenriffs einbaut. Als Inspirationen seines Spiels und seines Schaffens nennt Zakk Wylde Gitarristen wie z.B. Randy Rhoads, Tony Iommi, Eddie van Halen, Al Di Meola, Paco de Lucia und Jimmy Page. Aber auch Southern Rock im Stile von Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers (sein Gastauftritt ist auf dem Bootleg Zakk Goes Wylde verewigt) findet sich in seinem Spiel wieder.
Gibson spendierte ihm in den 90er Jahren ein Les-Paul-Signature-Modell mit Bullseye- Look, das zu seinem optischen Erkennungszeichen geworden ist.
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