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In Hora Mortis(2006-10-13) ![]() weitere Werke von Zarathustra | Songliste
1: Periculum Mortis
2: Souls ejaculation
3: Embrace your unsanity
4: Salvation from being
5: Crown of creation
6: Odem
7: Towards perdition |
Zarathustra.Zarathustra (in der griechischen Namensform Zoroaster, persisch Zartoscht aus altpersisch Zarathuschtra (Besitzer des goldfarbenen Kamels)), war ein altpersischer Priester und Prophet des Zoroastrismus. Sein möglicher Geburtsort und seine Wirkungsstätte werden mittlerweile auf drei mögliche Gebiete beschränkt: Einmal die Gegend um Baktra (Baktrien), zum Zweiten die Gegend um Sistan und zum Dritten in der Gegend des Urmia-Sees (Urmia) (Medien). Über seine Lebenszeit herrscht bis heute keine Einigkeit in der Forschung. Die Anhänger des Zoroastrismus werden Zoroastrier oder Zarathustrier genannt, die Anhängerschaft im heutigen Indien bezeichnet sich auch als Parsen. Zarathustra lebte um 1800 v. Chr., genauer 1768 v. Chr. Diese Ansicht vertreten insbesondere iranische Wissenschaftler (Behrūz, Derakhshani) und Mary Boyce. Im Kontext der Besiedlung Persiens wäre Zarathustras Auftreten bereits mit der ersten Einwanderungswelle anzusetzen. Zarathustra, Geburt bis Erleuchtung Die Erwähnung des Gottes Mithra in den Gathas birgt damit Datierungsprobleme, da gesicherte Hinweise auf diesen Gott erst zu späterer Zeit vorliegen und dessen Kult von Zarathustra laut dem Avesta verdammt wurde. Zarathustra lebte um 1000 v. Chr. Diese Ansicht vertreten u.a. Eilers und Stausberg. Diese Datierung setzt das Auftreten Zarathustras im Gebiet um Baktrien voraus. Diese mittlere Datierung wäre mit dem gesicherten Auftreten der persischen Stämme der Meder und Perser kaum in Übereinstimmung zu bringen. Aus diesem Grunde datiert Frye die Zeit um 800 v. Chr., da Zarathustra vor seinem „Berufungserlebnis” schon als Priester bzw. Magier tätig gewesen sein soll. Zarathustra lebte um 600 v. Chr. Diese späte Variante basiert auf der Überlieferung des islamischen Gelehrten al-Biruni, der nach sassanidischer Tradition den Zeitpunkt der Berufung Zarathustras auf 258 Jahre vor Alexander festgelegt hat. Diese Ansicht vertreten Wiesehöfer, Lommel, Altheim und Hinz. Damit definiert man seine Lebenszeit auf * 630 v. Chr. bis †553 v. Chr. Nach Hinz vermutet man ein Zusammentreffen von Zarathustra und Kyros II. (601–530 v. Chr.), der dessen Lehre nicht übernahm, sondern tolerant gegenüber den anderen Religionen auftrat. Eine Bestätigung des von Zarathustra genannten obersten Gottes Ahura Mazda wurde erst unter Dareios I. (* 549 v. Chr.; †486 v. Chr.) sicher nachgewiesen. Dies veranlasste Hertel und Herzfeld, die bei Ammianus Marcellinus überlieferte Identifikation des Fürsten Vistaspa, der Zarathustra förderte, mit Hystaspes, dem Vater Dareios I., zu übernehmen und Zarathustra zum älteren Zeitgenossen des letzteren zu machen. Zudem erwähnt der Orientalist Thomas Hyde, dass der syrische Gelehrte Abu'l Faradsch in seiner „Dynastiengeschichte“ schreibt, dass Zarathustra in Babylon ein Schüler des Propheten Daniel war, der um 617 v. Chr. von Nebukadnezar II. aus Juda in das Zweistromland deportiert wurde. Neben unterschiedlichen wissenschaftlichen Methoden und Argumenten spielen auch ideologische Motive eine Rolle in dieser Auseinandersetzung. Es ist umstritten, ob der Zoroastrismus (= Zarathustrismus) Staatsreligion der Sassaniden war. Neben dem Manichäismus blieb dieser Glaube bis zur islamischen Eroberung stark verbreitet. Nouruz das „Frühlingsfest“ (auf Zarathustra zurückreichend), wird heute noch von im schiitischen Iran, Aserbaidschan, in Zentralasien und indischen Subkontinent bzw. in allen Ländern mit der Nachsilbe „-stan“ von Hindustan Indien (als Holi und bei Parsen in Indien als Jamshidi-Fest) bis Kasachstan gefeiert. Eventuell auch in Armenien – das in der Landessprache Hayastan genannt wird. In der griechischen Welt (Herodot) waren die Zoroastrer als „Feueranbeter“ bekannt, weil in ihren Heiligtümern immer Feuer brannte. Zarathustra schuf das neue Weltbild des Zoroastrismus (auch Mazdaismus oder Parsismus genannt). Es gibt heute weltweit etwa 120.000 Mitglieder dieser Religion, die meisten in Indien. Die heutigen in Indien ansässigen Anhänger nennt man Parsen. Zur Zeit gibt es eine Bewegung in der Kommune, alle dem zarathustrischen Glauben Zugehörigen unter dem Begriff „Zarathustrier“ zu vereinen, um wieder geschlossener auftreten zu können. Grundzüge der Lehren ZarathustrasDie Religion ist stark monotheistisch, der Kampf zwischen Gut und Böse prägt den Glauben. Der Sieg des Guten über das Böse wird am Tag des jüngsten Gerichts kommen, bis zu diesem Tag haben die Menschen die freie Wahl, sich für den rechten Weg zu entscheiden. Der rechte Weg ist der Weg der Wahrhaftigkeit. Die Lehre Zarathustras hat drei wichtige Grundsätze: gute Gedanken gute Worte gute TatenAhura Mazda, der weise Herr, erschuf die Welt auf dem Fundament der Wahrhaftigkeit. Der Gute Geist (Spenta Mainyu) und der Böse Geist (Angra Mainyu) sind sinnbildlich gesprochen Zwillinge, durch deren Zusammenwirken die Welt besteht. Damit das Gute über das Böse siegt, muss der Mensch sich entscheiden, denn der Mensch ist da... Mehr in der Wikipedia |
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